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300km mit dem Rad durch die Oberlausitz

Etappe 5: Von Großdubrau nach Bernbruch

Die vorletzte Etappe war entfernungsmäßig wieder etwas länger. Wir starteten ausgeruht nach einem leckeren Frühstück. Wie immer war nicht das Ziel, möglichst schnell voran zu kommen, sondern möglichst viel zu sehen.

So war als erstes Zwischenziel das sehr schön renovierte Schloß Milkel geplant. Schloß und Park befinden sich in Privatbesitz, man durfte den Park aber betreten und sich alles anschauen. Sehr sehenswert!

Nach einer ausgiebigen Besichtigung ging es dann weiter in Richtung Neschwitz. Auch dort gibt es ein schönes Barockschloss und einen gepflegten Park zu entdecken. Außerdem gibt es nicht weit entfernt einen Bäcker, bei dem man sich mit lecker Gebäck und Kaffee stärken kann.

Anschließend führte uns die Tour noch auf den Friedhof von Ralbitz. Wenn man in der Gegend unterwegs ist, sollte man die Kirche und den Friedhof unbedingt gesehen haben. Das besondere an diesem Friedhof: alle Gräber sind bis auf wenige Details, z.B. die Bepflanzung in unterschiedlichen Farben und die Gestaltung der Grabkreuze, gleich. Man kann sich seine Grabstelle auch nicht aussuchen und es gibt keine Familiengräber. Beerdigt wird dort streng chronologisch – einfach der Reihe nach. Stirbt jemand, wird er im nächsten Grab in der Reihe beigesetzt. Das ist schon ziemlich einzigartig.

Direkt in der Nähe gab es dann auch einen kleinen Picknickplatz, den wir für eine ausgiebige Pause vor der finalen Etappe nach Bernbruch nutzten.

300km mit dem Rad durch die Oberlausitz

Etappe 4: Von Kleinsaubernitz nach Großdubrau

Wettertechnisch begann der Tag so, wie der vorangegangene endete. Sprich: leichter bis mittlerer unangenehmer Nieselregen und Wind. Nicht schön, nicht zu ändern, aber wir mussten und wollten ja weiter.

Unser Weg führte uns heute etwas weg vom Froschradweg in Richtung Bautzen. Des Wetters wegen fuhren wir zunächst ohne größere Pausen direkt bis zum Bautzener Stausee. Dort ergab sich die Möglichkeit, im Imbiss am Klettergarten eine Pause im Trockenen zu machen.

Zwischenzeitlich hörte es zum Glück auf zu regnen, so dass wir uns in Richtung Bautzener Zentrum auf den Weg machten und uns die Innenstadt ansahen. Leider reichte die Zeit nicht für eine ausgiebige Stadtbesichtigung, denn wir hatten ein gutes drittel Strecke noch vor uns. Also gab es ein abschließendes Leckerchen im Eiscafé und dann ging es weiter in Richtung Großdubrau.