Linux

Es geht voran…

Testfoto der neuen NestCam. Nachdem heute endlich eine neue Infrarot-Kamera für den RaspberryPi bei mir eingetroffen ist, konnte ich gleich ein paar „Testbilder“ aufnehmen. Das sieht schon mal gut aus.

Nun muss nur noch die passende Software installiert werden. In der alten Version hat die Kamera ja stur jede Minute ein Bild aufgenommen. Und wenn dann mal wirklich kurz ein Piepmatz im Kasten war, war das ziemlich genau immer dann, wenn die Kamera gerade in ihrer Ruhephase war :o. Logisch, dass dann außer dem leeren Kasten meistens nichts zu sehen war.

Diesmal soll die Kamera mit einer automatischen Bewegungserkennung arbeiten, d.h., die Software erkennt, wenn sich am Inhalt des Bildes etwas ändert und nimmt dann automatisch Bilder/Video auf. Das soll dann ebenfalls automatisch hier auf den Webserver hochgeladen werden.
Das alles einzurichten wird die Arbeit der nächsten Tage sein.

Und jetzt noch ein ḱleiner Nachtrag zum letzten Eintrag im Blog. Da hatte ich ja beschrieben, wie ich dank des 3D-Druckers und FreeCAD innerhalb einer Stunde zu einer passablen Halterung für meine Platine gekommen bin. An dieser Stelle möchte ich euch FreeCAD noch einmal empfehlen.
Screenshot Platinenhalterung in FreeCAD
Es ist eine super Software, die zwar immer noch ein paar kleine Macken hat, dafür aber für (fast) alle Betriebssysteme gratis zu haben ist und die keinen zwingt, sich alle paar Wochen irgendwo zu registrieren, damit mit man damit weiter arbeiten kann. Und es besteht auch kaum die Gefahr, dass der Anbieter der Software plötzlich beschließt, Geld für sein Produkt zu verlangen und man seine bisher erstellten Arbeiten nicht mehr mit dem Programm öffnen/bearbeiten kann.

Neues Wetter

Meine Wetterstation kommt so langsam in die Jahre. Ein Außensensor hat sich schon teilweise verabschiedet und misst bei der Luftfeuchtigkeit nur noch Mist und die Batteriekontakte des Kombisensors fangen über kurz oder lang auch an, sich einem ordentlichen Stromfluß zu verweigern.
Deshalb fiel mir der Entschluss nicht schwer, in eine neue Station zu investieren.
Die Wahl fiel auf die WS3080. Und weil ich nicht nur im Wohnzimmer sehen will, wie die aktuelle Wetterlage ist, läuft auf einem RaspberryPi weewx, eine super Software, die in Python geschrieben wurde, zur Auswertung/Anzeige der Wetterdaten per Webseite.

Momentan läuft das Ganze noch im ‚Beta-Status‘. Der Raspberry ist zwar sehr sparsam und Ressourcen schonend, aber die vielen Schreibvorgänge in die Wetterdatenbank sind auf Dauer eher suboptimal für die SD-Speicherkarte, auf der das Betriebssystem des Raspi läuft. Außerdem braucht die Webseite noch etliches an Überarbeitung, angefangen bei der Übersetzung, dem Design und … also noch viel Arbeit.

Wer trotzdem schon mal schauen möchte: hier geht’s lang 😀