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300km mit dem Rad durch die Oberlausitz

Etappe 3: Von Rothenburg nach Kleinsaubernitz

Am dritten Tag unserer Tour starteten wir wie immer gegen 9:45Uhr von Rothenburg aus in Richtung Kleinsaubernitz. Wettertechnisch hofften wir, noch trocken am Ziel anzukommen, aber leider wurde daraus nichts. Erste kleine Sehenswürdigkeit war eine Wasserscheide im Rothenburger Ortsteil Geheege. Dort teilt sich ein Bach. In der einen Richtung fließt das Wasser über Neiße und Oder in die Ostsee, in der anderen Richtung über Spree, Havel und Elbe in die Nordsee. Ein hübsch gestalteter Rastplatz nebenan lädt zum Verweilen ein. Für uns war es aber noch zu zeitig für eine längere Pause.

Die gönnten wir uns erst in Niesky. Eine Freundin empfahl uns dort eine Pause in einem Café zu machen, weil es dort das „weltbeste Softeis“ geben soll. Dafür nahmen wir gern einen kleinen Umweg in Kauf, obwohl es uns des Wetters wegen eigentlich eher nach Glühwein als Eis war. 😉

Wasserscheide in GeheegeNach dem Stopp im Café hieß es dann erstmal wetterfeste Ausrüstung anlegen, denn zum kalten Wind hatte sich inzwischen auch noch Regen gesellt. Wir sind zwar nicht aus Zuckerguss, aber kalter Wind und Regen sind so ziemlich das letzte, was man sich auf so einer Tour wünscht.  Zumal die heutige Etappe quasi die Königsetappe war, was Streckenlänge und Höhenmeter betraf. Von Niesky aus ging es nämlich straff nach Süden, über die A4, in Richtung Königshainer Berge, danach wieder nach Norden und erst dann in Richtung Kleinsaubernitz. Abkürzen kann schließlich jeder 😉 .

Jedenfalls kamen wir, je nach Ausrüstung, mehr oder weniger nass und durchgefroren am Quartier an. Aufwärmen war das Gebot der Stunde, keinem war es nach dieser Tour nach einem Spaziergang durch den Ort.