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Schweden, Teil 7

Strandpromenade in Uddevalla

Strandpromenade in Uddevalla


In den vergangenen Tagen wurden wir immer von strahlendem Sonnenschein geweckt. Nur heute verdeckten zunächst einige Wolken den Himmel.

Nach einem reichlichen Frühstück im Hotel besichtigten wir zunächst den vielleicht schönsten Abschnitt der neun Kilometer langen Uddevallaer Strandpromenade. Den konnten wir in nur wenigen Minuten direkt vom Hotel aus zu Fuß erreichen und es war der Punkt, den wir am Vortag schon für einen Besuch vorgemerkt hatten.
Die Strandpromenade ist in diesem Bereich direkt an den Felsen „geklebt“ und man kann von da aus verschiedene Arten von Meerestieren, unter anderem Seesterne, sehen.

Unterwegs gab es natürlich auch wieder den einen oder anderen Cache zu finden, wobei die schwedischen Cacher auch durchaus sehr kreative Verstecke für Filmdosen haben. Da fällt es nicht schwer, auch mal einen Favoritenpunkt für einen Filmdosencache zu vergeben.

Nach dem Spaziergang ging es wieder zurück zum Hotel, um das Cachemobil zu holen. Der Plan sah nämlich vor, zum nächsten Einkaufszentrum zu fahren. Dort wollten wir schauen, ob wir für die daheim gebliebenen das eine oder andere Mitbringsel finden und sehen, ob es eine Gelegenheit für ein günstiges Mittagessen gibt.

Außerdem suchten wir noch immer nach einem kleinen Bild für unsere „Urlaubsbilder-Galerie“. Leider wurden wir hier, wie auch schon zuvor und danach nicht fündig :-(. Während die Mädels also die Geschäfte besichtigten, machte ich mich auf, die beiden Caches in der Nähe zu suchen. Schon beim ersten Cache gab es wieder ein kleines Muggelproblem. Unmittelbar zwischen Parkplatz und benachbarter Schnellstraße hatte sich eine Schwedin zum Sonnenbad auf einer Decke niedergelassen… Angesichts der Örtlichkeit kommt man da schon etwas ins Grübeln ;-). Die Schweden nutzen wohl jeden möglichen Platz zum Chillen.
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Schweden, Teil 6

Unterwegs auf dem Weg zu einem Cache...

Unterwegs auf dem Weg zu einem Cache…


Heute ging es am Frühstücksbuffet deutlich entspannter zu 😉 und nach einem gemütlichen Frühstück ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: Uddevalla. Da wir reichlich Zeit für die nicht sehr große Entfernung hatten, wurde im Navi erstmal ein kleiner Punkt im Menü geändert und die Autobahnen aus der Navigation ausgeschlossen. So ging es gemütlich meistens mit Tempo 70 über die Nebenstraßen voran. Ab und an machte es „Kling“ und das Navi meldete einen Cache „am Straßenrand“. Dann machten wir eine kurze Pause, vertraten uns die Beine, naschten Heidelbeeren, die es dort in Massen gab und suchten natürlich auch nach dem Cache.

Dabei war auch wieder ein Cache dabei, der uns zu einem sehr sehenswerten Ort führte, den wir sonst nie besucht hätten. Die Dose befand sich in der Nähe einer uralten Begräbnisstätte. Obwohl sich dort sogar einige Hinweisschilder befanden, scheint außer ab und an einem Cacher kein Mensch dort vorbei zu kommen. Die Wege waren kaum noch zu erkennen und es gab Heidelbeeren in rauhen Mengen.

Für den Cache musste ich mich dann noch richtig anstrengen. Der hing nämlich ziemlich weit oben in einer Eiche – obwohl unten massig Platz gewesen wäre. Aber vermutlich hatte der Owner Angst, dass irgendwelche Beerensammler die Dose muggeln könnten ;).

Uraltes Grabmal

Uraltes Grabmal

Nach dieser kurzen Cacheeinlage ging es weiter in Richtung Uddevalla, wo wir nach ein paar Kilometern gemütlicher Fahrt wenig später ankamen. Für den Check-in ins Hotel natürlich noch viel zu zeitig. Da passte es gut, dass wir gleich am Ortseingang ein sehr schönes Fleckchen mit Parkplatz fanden, wo wir unbedingt eine Pause machen mussten. Die Landschaft dort erinnerte uns wieder einmal eher an mediterrane Gefilde, als an Schweden ;-).

Während es die beiden Mädels eher ans Wasser zog, zerrte an mir in weniger als 80m der „Cachemagnet“ der nächsten Dose. Nur waren scheinbar wieder mal fast genau so viele Höhenmeter zu überwinden… Oben angekommen saß natürlich auch gleich wieder der Muggel vom Dienst nur wenige Meter neben der Dose. Also erstmal wieder den Fotografen geben, die Aussicht genießen und unauffällig nach der Dose gucken. Leider war so kein rankommen an die Dose. Also Abbruch der Aktion und zurück zum Auto.

Wenig später kamen auch die beiden Damen völlig begeistert von ihrem kleinen Ausflug zurück und berichteten, dass es da im Wasser Seesterne und anderes Getier in Massen zu beobachten gibt. Also markierten wir die Stelle im Geist für einen zweiten Besuch vor. Zunächst ging es dann doch zum Hotel. Erstaunt stellte ich fest, dass das Hotel direkt an dem Cache lag, den ich kurz zuvor erfolglos gesucht hatte… Da war also noch ein zweiter Versuch drin :-).

Nach dem Check-in wollten wir uns gleich die geologische Sensation in Uddevalla, die berühmten Muschelbänke, anschauen. Da wir keinen Plan hatten, wo sich diese Muschelbänke befinden, fragten wir an der Hotelrezeption danach. Die Damen dort waren zwar sehr bemüht, zeigten uns auf der Karte aber die falsche Stelle… So fuhren wir am angeblichen Ziel etwas planlos durch die Gegend, konnten aber nichts entdecken. Ein kurzer Blick aufs iPhone (iGeoKnife) zeigte, warum auch immer, auch keine (Earth-)Cache passenden Namens an.

Marktplatz in Uddevalla

Marktplatz in Uddevalla

Muschelbänke Uddevalla. Links zu sehen: Das kleine Museum

Muschelbänke Uddevalla. Links zu sehen: Das kleine Museum

Etwas enttäuscht fuhren wir ins Zentrum Uddevallas, wo wir uns im Bohuslän-Museum erneut nach den Muschelbänken erkundigten. Diesmal bekamen wir die richtige Auskunft und erhielten sogar eine Adresse für’s Navi.

Da die Parkuhr noch reichlich verfügbare Zeit anzeigte, ging es zunächst noch ins Getümmel rund um die Einkaufsmeile Uddevallas, wo gerade irgend ein Fest gefeiert wurde. Wir mischten uns ins Gedränge und spazierten zum Marktplatz, wo in einem kleinen Cafe ein leckeres Eis auf uns wartete und auf einer nahegelegenen Bühne eine Mädchenband ordentlichen Hardrock ablieferte :).

Danach liefen wir zurück zum Auto und frischten in einem naheliegenden Supermarkt unsere Vorräte etwas auf.
Anschließend gab ich die im Museum erhaltene Adresse ins Navi ein und wir machten uns auf den Weg zu den Muschelbänken. Die Gegend, durch die wir fuhren, kam uns ziemlich bekannt vor. Nur einmal rechts statt links abgebogen und wir standen am Ziel. Inwischen war es schon später Nachmittag und der Mitarbeiter des Museums vor Ort schloss gerade sein kleines Museum ab. Er bot uns zwar an, die Tür extra für uns nochmal zu öffnen, wir lehnten aber dankend ab. Schließlich wollten wir ihm seinen verdienten Feierabend nicht verzögern ;-).
Die Logbedingungen für den Cache waren rasch erfüllt und so beschlossen wir, uns die nähere Umgebung der Muschelbänke noch etwas anzuschauen. Dabei gab es nur mehrere vierbeinige Probleme, von denen einige durchaus gefährlich aussahen…

Kühe im Naturschutzgebiet

Friedlich oder nicht friedlich – das ist hier die Frage…

Kälbchen

Besser Vorsicht, wenn Kälber mit auf der Weide sind…

Hinter einem Gatter mit Tür stand nämlich eine Herde zur Landschaftspflege eingesetzter Kühe. Und die guckten uns ziemlich komisch an, als wir das Türchen öffneten, um dem Wanderweg zu folgen. Nur die Kühe allein wären sicher nicht problematisch gewesen, da aber auch viele Kälber dazwischen waren, waren wir uns nicht so sicher, was ihre Mütter von unserem Besuch halten würden. Zum Glück blieben aber alle friedlich… 🙂

Nach diesem Abenteuer ging es zufrieden und kaputt vom vielen Laufen zurück zum Hotel. Dort musste natürlich noch der am Mittag vergeblich gesuchte Cache gesucht werden, denn wer lässt schon gern „einen Sack hängen“…
Wegen der schon vorgerückten Stunde gab es zum Glück keine muggligen Sonnenanbeter in der Nähe und das Döschen war nach einer kleinen Kletterei schnell gefunden :).