SMS mit Uralt-Handy und Linux-PC

Angeregt durch einen Artikel in der aktuellen ELEKTOR, in dem es um die Einrichtung eines „SMS-Automaten“ mit einem alten PC unter DSL-Linux und einem Siemens S65-Handy geht, habe ich mich mit diesem Thema auch beschäftigt.
Warum ein noch gut funktionierendes Handy entsorgen, wenn es für solche Zwecke noch bestens geeignet ist.
Zum Testen benutzte ich zwar auch einen älteren ausrangierten Rechenknecht, allerdings läuft auf dem ein aktuelles Ubuntu und kein DSL.

Die Installation der benötigten Software (Gnokii) war mit dem Paketmanager nur eine Sache von wenigen Minuten.
Danach dauerte es allerdings deutlich länger, bis ich die erste SMS versenden konnte.
Gnokii suchte seine Konfigurationsdatei nämlich nicht dort, wo ich das nach dem Elektor-Artikel vermutete (/~/.gnokiirc), sondern in einem ganz anderen Pfad (/~/.config/gnokii/config).
Das nächste Problem bestand darin, die „Default“-Konfigurationsdatei für Gnokii erstmal zu finden. Nachdem dies aber geschafft war, die Datei passend zum Handytyp geändert und ins entsprechende Verzeichnis kopiert war, lief es wie geschmiert.
Alles funktionierte so, wie es im Artikel beschrieben war. Nächster Schritt ist nun ein Test an meinem NSLU-2 Homeserver. Mal sehen, ob es für den die passenden Gnokii-Pakete gibt. Das Problem dort besteht aber darin, dass die NSLU keine normale serielle Schnittstelle besitzt und die Kommunikation zwischen Rechner und Handy über einen Adapter ( USB <-> seriell) laufen muss.
Sollte das aber funktionieren, stehen die Chancen für weitere tolle Anwendungen nicht schlecht 🙂

Kommentieren ist momentan nicht möglich.