Discover Florida -7-

Die Tage vergingen wie im Flug und das Ende unseres Urlaubs näherte sich leider mit großen Schritten.
Doch zunächst ging es erstmal von Kissimmee zurück nach Miami Beach.
Besonders beeindruckend war dabei die Fahrt auf einem 12-spurigen Highway. Sechs Fahrspuren in jede Richtung sind schon ne ganze Menge… Dabei fielen mir über der Spur ganz links Schilder auf, die in regelmäßigen Abständen angebracht waren und die Spur in den Hauptverkehrszeiten für Fahrzeuge mit zwei oder mehr Insassen reservierten.
Interessant ist auch, wenn man dem Wikipedia-Eintrag glauben darf, daß Miami weniger Einwohner als Leipzig hat. Da fragt man sich, wie wir hier ohne solche Highways auskommen… 😉

Sonnenuntergang in Miami Beach

Sonnenuntergang in Miami Beach

Da für die letzen Tage unseres Aufenthaltes nicht so besonders tolles Wetter angekündigt war, nutzten wir nach unserer Ankunft im Hotel das gute Wetter aus und tankten am Strand noch etwas Sonne.

Der folgende Tag war ziemlich verregnet und wir beschlossen, mal zu schauen, was Miami Beach an Einkaufstempeln zu bieten hat.
Wie schon oft unterwegs bemerkt, war es auch hier so, daß in den meisten Geschäften mehr Verkäufer als Kunden anwesend waren. Die Ausnahme bildete, auch wie schon geschrieben, der Apple-Store…
Nachdem die Kredikarte genug strapaziert war, ging es zurück zum Hotel und wir verbrachten den Rest des Tages am Pool und der Hotelbar 😉

Der nächste Tag begrüßte uns zunächst mit Sonnenschein und das verwunderliche daran war, dass das nur über unserem Hotel der Fall war. Ansonsten sah man nämlich ringsum nur dicke Regenwolken am Horizont und rechts und links von uns zogen große Wolken vorüber.
Da ließen wir uns nicht lange bitten und zogen mit den Badesachen an den Strand.

Am Nachmittag schaffte es die Sonne leider nicht mehr gegen die Wolken und wir beschlossen, nach einem Einkauf im Supermarkt noch einen Spaziergang an der Strandpromenade zu machen. Positiver Nebeneffekt: wieder ein gefundener Cache mehr in der Statistik 🙂

Preisfrage: Wo liegt der Cache?

Preisfrage: Wo liegt der Cache?

Tja, und das war es dann auch schon fast. Der letzte Urlaubstag war gekommen.
Eigentlich wollten wir ihn, solange es ging, am Strand verbringen. Unser Rückflug sollte nämlich erst 20:45 Uhr starten.
Wir hatten deshalb schon im Hotel angefragt, ob ein späterer Checkout als 11 Uhr möglich wäre. Kein Problem, bekamen wir zur Antwort. Bis 12 Uhr kostenfrei, bis 15 Uhr für jede Stunde 10 Dollar, danach wäre ein voller Tagessatz fällig…
Wir könnten aber selbstverständlich auch nach dem Checkout im Hotel bleiben, die Anlagen (Pool…) nutzen und das Gepäck im Storage-Room lassen.
Also packten wir unsere Koffer und checkten kurz vor Zwölf aus, gaben das Gepäck ab und suchten uns eine hübsche Liege am Pool aus. Aber leider war das Vergnügen nur von kurzer Dauer, denn es begann zu regnen :-(.
So setzten wir uns noch eine Weile in die Hotel-Lobby und guckten Leute… Irgendwann wurde das aber auch langweilig und wir entschlossen uns schweren Herzens zur Fahrt zum Flughafen.
Dort staunten wir wieder, wie gut die Mietwagenrückgabe funktionierte. Alles perfekt und straff organisiert. Zum Glück waren auch unsere beiden „Schwarzfahrten“ auf den mautpflichtigen Highways ohne teure Folgen geblieben…

Strand in Miami Beach

Strand in Miami Beach. Das Gebäude links im Bild steht direkt neben unserem Hotel und taucht öfter mal in der Fernsehserie 'CSI: Miami' auf. Schön, wenn man dann sagen kann 'Da war ich auch schon mal!' 😉

Mit dem Shuttlebus ging es direkt vors richtige Terminal und beim Abgeben unseres Gepäcks (ein großer Koffer, eine Reisetasche) wurden unsere wenigen Mitbringsel nochmal ungewollt teurer. Der Koffer war 4kg über dem Limit und das kostete nochmal schlappe 50 Dollar :-(.
Bis zum Abflug hatten wir nun noch reichlich Zeit zum Leute gucken und bummeln auf dem Flughafen.

Der Rückflug startete zwar etwas verspätet, aber wir hatten soviel Rückenwind, dass wir sogar vor der planmäßigen Ankunftszeit in London landeten. Leider nutzte uns das nicht viel, da unser Anschlußflug nach London deshalb nicht früher flog. So saßen wir nochmal vier Stunden in London rum, bevor es endlich nach Frankfurt weiterging.
Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, als meine liebe Schwester als Begrüßungskommitee mit einem großen Proviantpaket am Ausgang stand. Darüber haben wir uns riesig gefreut.
Als nächstes ging es mit der Bahn zum Hauptbahnhof und von dort aus mit dem ICE gen Leipzig.
Den Rest der Geschichte schreibe ich hier lieber nicht. Da hat sich die Bahn nämlich nicht gerade mit Ruhm bekleckert…

Und nun? Tja, ganz einfach. Sparen und Spenden sammeln für den nächsten Flug nach Florida 🙂 😉

PS: Ich freue mich immer über Kommentare zu den Beiträgen…

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