Artikel-Schlagworte: „Urlaub“

Israel 2017 – Teil 3

Foto: Blick auf Tel Aviv

Blick vom Jaffa nach Tel Aviv

Am dritten Tag in Tel Aviv wanderten wir nach dem obligatorischen Frühstück im Hotel immer am Strand entlang ins alte Jaffa.
Auch diese Tour hatten wir bei unserem Besuch 2009 schon einmal gemacht und wir waren neugierig, was sich alles verändert hat.
Seinerzeit waren wir eigentlich auf der Suche nach einem, der damals noch relativ seltenen Geocaches dorthin gekommen.
Eine Geocoin sollte von dort aus wieder nach Leipzig kommen. Leider hat sie es nicht mal bis zum nächsten Cache geschafft… 🙁

Das Wetter war jedenfalls wieder fabelhaft, die Sonne knallte den ganzen Weg erbarmungslos auf uns herab. Für mich war das schon eine Herausforderung.
Ich bin nämlich nicht der Mensch, der sich gern den ganzen Tag in der Sonne grillen lässt. Ich setze mich da lieber in den Schatten und lese ein Buch.
Aber was tut man nicht alles… 😉

Der frisch gepresste Orangensaft am Ziel war da fast so gut, wie ein frisch gezapftes, eiskaltes Pils ;-).

Auf dem Weg dorthin machten wir vorher Station im Eisenbahnmuseum von Jaffa. Naja. Für einen Eisenbahner wie unsereinen war das Museum eher unspektakulär.
Ein paar alte Wagons, die alten Gebäude hübsch restauriert, aber im Inneren meist teure Shops und Galerien, die überhaupt gar nichts mit Eisenbahn zu tun haben.
Aber man war halt mal dort und hat es gesehen.

Als wir weiter in Richtung Jaffa spazierten, begannen plötzlich überall die Sirenen zu heulen.
Nein, kein Luftangriff, sondern ein Signal zur Eröffnung der vielen Gedenkveranstaltungen. In einem früheren Post hatte ich ja schon die beiden Feiertage erwähnt.
Der eine heißt “Jom haSikaron” und begann schon am Vorabend um 20Uhr. Auch da heulten die Sirenen eine Minute lang und eröffneten den Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus.
Beim ersten Sirenenton blieben alle Menschen stehen, Autos hielten an, die Insassen stiegen aus und alle gedachten der Toten in einer Gedenkminute.
Das war schon sehr beeindruckend! Und nach dem letzten Sirenenton setzten alle ihre Tätigkeiten fort.

Foto: Alter Bahnhof in Jaffa

Alter Bahnhof in Jaffa

Foto: Alter Bahnhof in Jaffa

Ein paar alte Wagen, viel mehr nicht…

Die Aussicht von Jaffa auf die Skyline von Tel Aviv entschädigt dafür aber schon. Einfach mal hinsetzen, Pause machen und die Aussicht genießen. Herrlich!
Auf dem Rückweg spazierten wir durch Jaffas Gassen und besuchten auch den bekannten Trödelmarkt. Gekauft haben wir nichts.
Man weiß als Laie ja nie, ob man nicht ausversehen ein wertvolles historisches Teil ersteht und dann bei der Ausreise Probleme bekommt ;-). Nee, lieber nicht! 😀

Foto: In der Jaffaer Altstadt Foto: Trödelmarkt in Jaffa

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand. Irgendwann müssen sich die Füße von der vielen Lauferei ja auch mal erholen.
Und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es am Abend wieder auf die Piste. Im Hotel hatte man uns gesagt, dass heute, zum Beginn der israelischen Unabhängigkeitsfeierlichkeiten der Bär steppt.
Alle Leute würden auf die Straßen gehen und Feiern und wir sollten uns das unbedingt ansehen!
Gesagt – getan!

Foto: Leckeres Abendessen

Wieder zu Fuß machten wir uns auf dem Weg zum Rathaus. Auf dem Platz davor sollte die zentrale Veranstaltung in Tel Aviv stattfinden.
Vorher gab es allerdings lecker Abendessen in einem kleinen Restaurant. Lecker Hummus in allen Variationen, dazu Salat, eingelegtes Gemüse, Soßen und Fladenbrot. Leckerrrrr!
Eigentlich hätte ich danach keinen Schritt mehr gehen wollen… Wir hatten nur zwei Portitonen bestellt, wurden aber zu dritt mehr als satt. Und dazu gab es auf Kosten des Hauses noch einen oberleckeren Kaffee!
Danach fiel das Aufstehen und weiterlaufen nicht mehr ganz so schwer… 😉

Tel Aviv ist ja sehr international. Das konnte man direkt sehen, wenn man als Deutscher in einem Restaurant in Israel von einer Argentinierin bedient wird.
Sie gab uns auch sehr hilfreiche Tipps für den weiteren Abend. Vor allem, dass wir uns von Kindern mit Sprayflaschen fernhalten sollen, wenn wir nicht eingeschäumt werden wollen…
In der Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie von der netten Dame angekündigt, begaben wir uns dann zum Rathaus.
Unterwegs sahen wir dann die besagten Sprayflaschen in Massen in allen Geschäften herumstehen. Offenbar ist es ein sehr beliebter Brauch, sich an diesem Abend gegenseitig einzuschäumen :D.

Als wir am Rathaus ankamen, war noch gar nicht sooo viel los, aber im Lauf des Abends wurde es dann knackevoll und die Menschen feierten ausgelassen.
Weil wir am folgenden Tag die alte Kreuzfahrerstadt Akko besuchen wollten, ließen wir es nicht ganz so spät werden und liefen dann irgendwann zum Hotel zurück.
Von unserem Zimmer aus hatten wir zwar keinen Meerblick, dafür aber auf das Rathaus und so hatten wir beim nächtlichen Höhenfeuerwerk einen Logenplatz :).

 

Foto: Feier vor dem Rathaus

Israel 2017 – Teil 2

Foto: Tel Aviv - Strandpromenade
 
Viele Leute, denen wir von unserem Urlaub in Israel erzählen, fragen uns, ob wir uns dort denn überhaupt sicher gefühlt hätten. Sie reagieren dann immer ganz erstaunt, wenn wir sagen “Ja, selbstverständlich! Es ist mindestens genau so sicher oder unsicher, wie in Deutschland.”
Und tatsächlich ist es auch so! Im Gegenteil! Wir fühlten uns dort sicherer, als hier!

Die Israelis mussten in der Vergangenheit viele Terroranschläge erleiden und haben eine Menge daraus gelernt. Viele Soldaten tragen auch nach Dienstschluss ihre Waffen, selbst bei den Busfahrern konnte man die Pistole am Gürtel sehen. Vor dem Betreten jedes größeren Gebäudes/Einkaufszentrums wird man mit Metalldetektoren gescannt und ein Securitymitarbeiter schaut sich den Inhalt jeder Handtasche an. Bevor einen Bahnhof betreten darf, wird das Gepäck, wie bei uns am Flughafen, durchleuchtet.

Es wird dort also viel für die Sicherheit getan und man muss sich wirklich keine Sorgen machen. Und eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben. In Israel nicht und auch sonst nirgends in der Welt, wie die traurigen Ereignisse der letzten Tage in England bewiesen haben.

Nun aber zurück zu unserem Urlaub.
Den zweiten Tag nutzten wir, um zu sehen, was sich in Tel Aviv seit unserem letzten Besuch im Jahr 2009 so alles verändert hat.
Zudem hatte uns der Taxifahrer auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel erzählt, dass in Israel zwei Feiertage bevorstehen und dass an diesen Tagen nur wenige Geschäfte geöffnet haben und abends alle Restaurants geschlossen sind.
Also hieß es, etwas Verpflegung zu besorgen. Wir bummelten über den Basar, staunten wie schon beim letzten Besuch über das vielfältige Angebot und das bunte Treiben dort.

Foto: Marktstand Foto: Gewürzstand

Am Nachmittag besuchten wir einen anderen Markt, von dem es heißt, man bekommt dort kulinarische Angebote aus der ganzen Welt. Und es stimmt wirklich! Vom Sushi über die Weißwurst vom Bayernmarket, von Pizza bis Hummus gits da alles. Zu entsprechenden Preisen, versteht sich… 😉 Ein kleines belegtes Baguette sollte gleich mal umgerechnet acht Euro kosten… Da versorgten wir uns lieber anderweitig.

Foto: Sarona Markt Foto: Sarona Markt


Außerdem besorgten wir uns, für den Kontakt in die Heimat ganz wichtig, eine israelische SIM-Karte. Das ging, ganz im Gegensatz zu den Gepflogenheiten hier bei uns in Deutschland völlig unkompliziert und vollkommen anonym!
Wenn ich mich richtig erinnere, kostete die Prepaid-Karte samt fünf Gigabyte Datenvolumen (einen Monat gültig) etwa 25 Euro. Die Karte wanderte in einen mobilen Hotspot und versorgte uns so während des gesamten Aufenthaltes mit mobilem Internet. Und am Ende war das Datenvolumen trotz intensiver Nutzung durch drei Personen noch nicht einmal aufgebraucht…

Foto: Hundespielplatz in Tel Aviv

Was uns bei unserem Spaziergang auch auffiel: Es gibt viele Hunde in Tel Aviv. Vielleicht sogar mehr, als in vergleichbaren deutschen Städten. Nur eines haben wir nicht gesehen: Hundehaufen auf den Fußwegen. Jeder Hundehalter nimmt die Hinterlassenschaften seines Fiffis mit und entsorgt sie.

Und noch etwas haben wir gesehen: Einen eingezäunten (!) Hundespielplatz mitten in Tel Aviv! Hundewiesen gibt es bei uns auch, aber wirklich frei laufen lassen möchte ich meine Hunde dort nicht. Hier habe ich, im Gegensatz zu anderen Ländern wie eben Israel oder Dänemark, noch keine umzäunten, öffentlichen (und kostenfreien!) Hundewiesen gesehen.
Bei uns geht es auf den ausgewiesenen Hundewiesen ja bunt durcheinander und das selten konfliktfrei. Da fahren Radler quer über die ausgeschilderte Hundewiese und meckern, wenn ein Hund auf sie zugerannt kommt. Gleiches gilt für Jogger, die so dicht neben dem angeleinten(!) Hund vorbei rennen, dass sie ihm fast auf die Pfoten treten und sich dann wundern, wenn der überraschte Hund nach ihnen schnappt.
Da wünscht man sich von unseren Politikern, dass die nicht gerade niedrige Hundesteuer doch endlich mal zweckgebunden für eine sinnvoll eingerichtete Hundewiese verwendet wird!

Zwei Kilometer weiter erlebten wir dann eine, nach dem unkompliziertem Kauf der SIM-Karte, eher unangenehme Überraschung. Da wir unsere Reise selbst organisiert hatten und daher viel den öffentlichen Nahverkehr/Zug nutzen wollten, wollten wir uns eine Chipkarte, die man als Fahrkarte nutzt, besorgen.

Die viele Bürokratie, die bei uns beim Kauf einer SIM nötig ist, kam dort beim Kauf dieser “Fahrkarte” auf uns zu. Der Verkäufer forderte nämlich den Reisepass, trug alle Daten in seinen Computer ein und machte zum Schluss auch noch ein mehr oder weniger hübsches Passbild von uns, welches anschließend auf die Karte gedruckt wurde.
Blöd war halt nur, das ein Reisepass im Hotelsafe lag und der Verkäufer sich nicht mit einem deutschen Personalausweis/Führerschein zufrieden geben wollte. Es musste unbedingt ein Reisepass sein… 🙁
Immerhin hatten wir schon mal zwei von drei Chipkarten. Diese wurden im Anschluss am Automaten mit einem Guthaben aufgeladen. Beim Aufladen von dreißig Schekeln wurden 37,50 auf der Karten gutgeschrieben – man bekommt so quasi immer etwas mehr als eine Fahrt geschenkt.

Im Bus legt man die Karte beim Einsteigen auf ein Lesegerät, der Fahrpreis (pro Fahrt) von 5,90 wird abgebucht und man bekommt ein Papierticket ausgedruckt, auf dem auch gleich das Restguthaben der Karte ausgewiesen ist.
Man sieht so immer rechtzeitig. wenn man wieder Guthaben nachladen muss.
Selbstverständlich kann man mit dieser Karte auch Wochen/Monats/Jahreskarten kaufen/nutzen. Aber das brauchten wir für unsere paar Tage Urlaub ja nicht.

Das Beste an dieser Karte ist aber, dass sie nicht nur in Tel Aviv gültig ist, sondern im ganzen Land. Wir brauchten also für unsere Touren nach Haifa, Jerusalem oder Akko keine anderen Fahrkarten. Selbst beim Fahren mit dem Zug ist sie gültig – man bucht sich den Fahrschein vor der Fahrt am Automaten. Alles völlig unkompliziert!

Na gut. Wie es mit dem Datenschutz bei dieser Art zu reisen ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber darüber wollten wir uns im Urlaub nicht den Kopf zerbrechen. Für uns war es einfach nur bequem! Und der Fahrpreis für eine Fahrt mit dem Bus in Tel Aviv ist der gleiche, wie eine Fahrt in Jerusalem mit der Straßenbahn oder in Haifa mit dem Bus. Man stelle sich so etwas mal in Deutschland vor… UNDENKBAR! 😉

Eine Fahrkarte für alles und überall!

… braucht er natürlich so nicht! 😉

Am Abend ging es dann nochmal an den Strand zum Sonnenuntergang gucken. Und es kam, wie es kommen musste: ein paar Minuten vor Sonnenuntergang schob sich die Wolke vom Dienst ins Bild…

Israel 2017 – Teil 1

Foto: Tel Aviv - Strandpromendade
 
Nach einer langen urlaubsmäßigen Durststrecke war es vor einer Woche endlich soweit: der nächste Wunsch auf der Löffel-Liste wurde in Angriff genommen.
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, dass die Eisenbahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem neu gebaut wird und die alte Bahnstrecke, die sich romantisch durch das Gebirge schlängelt, dann bald nur noch Geschichte ist.
So entstand der Wunsch, diese Strecke zu befahren und die Aussicht zu genießen, bevor sie vielleicht für immer außer Betrieb geht.

Als Tourist und Eisenbahnfan sieht man das gewöhnlich ja nur etwas einseitig romantisch. Die Leute aber, die die Strecke regelmäßig befahren, werden die alte Strecke sicher nicht betrauern, wenn sie auf den neuen Gleisen nur noch halb so lange unterwegs sind, wie vorher.
Man sieht dann größenteils (wie bei uns in solchen Fällen) nur noch Lärmschutzwände und Tunnel, aber das ist dann eben der Preis für die Zeitersparnis. Auch für die Busse, die zwischen den beiden Städten pendeln, wird der Kampf um die Fahrgäste nach Inbetriebnahme der neuen Strecke härter. Die Bahn braucht dann nur noch 45 Minuten, mit dem Bus ist man 15 Minuten länger unterwegs und das auch nur, wenn sie im Berufsverkehr nicht im Stau stehen, sonst dauert es noch länger …

Auf der Karte sieht man ziemlich gut, wie sich die Strecke durch die Berge schlängelt. In engen Radien und mit Tempo 50 dauert das seine Zeit.

Jedenfalls nahmen schon Ende September letzten Jahres die Pläne zu dieser Reise Gestalt an. Der Urlaubsplan wurde bei Chefe eingereicht, anschließend Hotels gesichtet, Flüge gesucht und schlussendlich Preise verglichen und alles gebucht. Nun galt es nur noch zu warten, dass es endlich soweit ist…

Ende April war es dann so weit. Von Berlin-Tegel (BER lässt ja noch auf sich warten… :D) starteten wir nach Tel Aviv. Dort hatten wir uns nur wenige zu-Fuß-Minuten vom Strand entfernt in einem Hotel einquartiert. Meerblick war zwar leider nicht, aber da es mit dem Lottogewinn bisher noch nicht geklappt hat, waren wir auch damit zufrieden ;-).
Vom Ben-Gurion-Flughafen ging es, diesmal wegen des Sabbats per Taxi, nach Tel Aviv. Unterwegs hatten wir mit dem Taxifahrer in drei Sprachen (englisch, deutsch, Hände und Füße ;-)) eine angeregte Unterhaltung. Im Hotel angekommen, machten wir zunächst wieder einmal die Erfahrung, dass man mit Höflichkeit und Zurückhaltung beim Check-In nicht weit kommt, wenn Touristen aus Fernost im Anmarsch sind…

An Tag eins reichte die Zeit dann nur noch für einen kurzen Spaziergang am Strand und eine erste Erkundung der Umgebung.

Kultur :)

Dritter Tag unterwegs und heute gab es zur Abwechslung mal etwas Kultur.
Wir haben uns ein bissel Weltkulturerbe in Trier angeschaut.

Im Dom zu Trier
Zuerst ging es in die Liebfrauenkirche, anschließend in den Dom. Beides sehr beeindruckend.

Im Dom zu Trier
Anschließend spazierten wir noch etwas durch die Altstadt und gönnten unseren Füßen während einer Stadtrundfahrt eine Pause.

Porta Nigra
Der berühmten Porta Nigra mussten wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Wobei ich den “Flammkuchen-Imbisswagen” unmittelbar davor ungefähr so passend fand, wie eine Schießbude vorm Völkerschlachtdenkmal…

Nach einem leckeren Pasta-Essen wollten wir noch die Basilika besichtigen, aber leider war wegen Bauarbeiten alles dicht. So machten wir uns auf den Heimweg in Richtung Ferienwohnung. Kurz vor dem Ziel gab es aber erstmal lecker Eis und Urlaubskäffchen. Danach war noch ein kleiner Verdauungsspaziergang am Schalkenmehrer Maar fällig.

Schalkenmehrer Maar

Schließlich folgte zum Tagesabschluss noch eine kleine Odyssee auf der Fahrt zum nächstgelegenen Rewe. Wegen einiger Straßensperrungen ohne ausgeschilderte Umleitung dauerte es etwas länger…. Das Navi war auch nur bedingt hilfreich, weil es einen ja jedesmal zurück zur Baustelle schicken wollte. Und man kann im fließenden Verkehr schlecht eine Vollbremsung hinlegen, um die Sperrung im Navi einzugeben.
Irgendwann kamen wir schließlich doch an, aber die Fahrerei im Dunklen ist schon ein ziemlicher Horror. Der Toyota Auris hat nämlich eine verdammt besch…eidene Kurvenausleuchtung. Wenns gerade aus geht, ist ja alles ok, aber in den engen Kurven und Serpentinen hier sieht man so gut wie gar nichts und fährt fast im Blindflug. Die Mädels machen dann jedesmal drei Kreuze, wenn wir wieder heil zurück sind…
Mal sehen, was die Werkstatt beim nächsten Besuch dazu sagt.

Noch ein kleiner Nachtrag: Bitte nicht wundern, wenn die Berichte hier manchmal etwas abgehackt oder noch nicht fertig wirken. Das liegt erstens am WLAN hier, das den Namen kaum verdient und zweitens schnippelt die doofe App auf dem Handy bei bestimmten Zeichen im Text einfach den Rest beim Speichern ab. Das darf ich dann immer nochmal eintippen und das dauert… Also einfach öfter mal schauen ;-).

…sind dann mal weg!

Endlich Urlaub. Diesmal geht es in die Vulkaneifel.
Nach etwas über 500 Kilometern und 4,5 Stunden Fahrzeit haben wir das Ziel erreicht.
Wir haben eine hübsche Ferienwohnung mit Blick auf’s Maar :-).
Leider ist es noch etwas diesig, aber es soll ja noch schöner werden.

IMG_5800.JPG
Jetzt gibt’s erstmal was zu futtern und dann geht’s auf Erkundungstour…

Ach so… Wie immer ist unser Häuschen gut bewacht… nur falls jemand auf ungesetzliche Ideen kommen sollte. Es lohnt sich nicht. Tango beißt besser zu, als Blitzi

Schweden – (vorerst) letzter Teil

Strand in Höllviken

Kilometerlanger feinster Sandstrand mit typisch schwedischen Strandhäuschen


Leider war’s das nun schon in Schweden. Der Abreisetag kam viel zu schnell und es hieß, die Sachen für die Heimfahrt zu packen.
Danach ging es ganz entspannt zum Frühstück, wo wir wieder nett mit dem “Herbergsvater” plauderten. Bevor es aber wieder in Richtung Heimat ging, spazierten wir nochmal am wunderschönen Sandstrand von Höllviken entlang, schließlich hatten wir noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt der Fähre um 14 Uhr in Trelleborg.

Gegen Mittag nahmen wir die letzten Kilometer bis Trelleborg in Angriff, parkten unser Cachemobil in der Nähe des Zentrums und besichtigten Trelleborgs Flaniermeile, bis es Zeit für den Check in auf der Fähre wurde.

Mit etwas Verspätung und einer Träne im Auge verabschiedeten wir uns kurz nach 14 Uhr in Richtung Rostock. Gerne wären wir noch etwas in Schweden geblieben, doch zu Hause wartete eine Familienfeier, auf der wir nicht fehlen wollten.

Gegen 21:30 Uhr legte die Fähre in Rostock an, allerdings dauerte es noch 30 Minuten, bis wir das Hafengelände verlassen hatten und die Autobahn erreichten.

Strand in Höllviken

Strand in Höllviken mit Überbleibseln aus dem (kalten?) Krieg

Nach reichlich drei Stunden flotter Autobahnfahrt kamen wir kurz nach 1Uhr wieder zu Hause an…
Wie es die Überschrift schon andeutet, war das sicher nicht unser letzter Besuch in Schweden. Bestimmt verschlägt es uns nochmal dorthin. Will hoffen, dass es nicht so lange dauert ;-).

Schlange stehen beim Einschiffen ;-)

Schlange stehen beim Einschiffen 😉

Da gehts ins Schiff

Da gehts ins Schiff

Schweden, Teil 11

Ales Stenar bei Kåseberga

Ales Stenar bei Kåseberga


Leider näherte sich das Ende unserer Rundreise durch Schweden immer schneller… :-(. Am vorletzten Tag ging es von Kristianstad wieder zum Ausgangspunkt unserer Tour, nach Höllviken.
Der Morgen begann ganz entspannt mit einem heftigen Gewitterguss. Aber der Reihe nach….

Weil es unmittelbar am Hotel keine Parkplätze gab, parkte das Cachemobil zwei Querstraßen weiter in einer Tiefgarage. Und während die Mädels mit dem Gepäck vor dem Hotel warteten, spazierte ich in Richtung Tiefgarage, um das Auto zu holen. Und als ich gerade am Vordereingang der Garage stand und mich vergeblich um Einlaß bemühte, fing es fürchterlich an zu gießen.
Blöderweise kam man aber nur durch die PKW-Einfahrt in die Garage. Und die lag an der Rückseite des Gebäudekomplexes eine Querstraße weiter…
So blieb mit erstmal nichts anderes übrig, als zehn Minuten zu warten, bis der Regen endlich nachließ.

Am Hotel spielten sich indes andere Szenen ab.

“Guck mal, da hinten scheint es richtig toll zu reg…..”
“Ihhhhhhh!”

Und dann sprinteten die Mädels im gestreckten Galopp mit dem Gepäck zurück ins Hotel… :D.
Innerhalb einer Minute stand das Wasser zentimeterhoch auf der Straße und wir hatten Glück, dass unsere Sachen halbwegs trocken blieben.

Nach dieser kurzen Epsiode starteten wir in Richtung Kåseberga. Dort befindet sich auf einem Hügel über der steilen Ostseeküste “Ales Stenar”, eine Art schwedisches Stonehenge. Das wollten wir uns unbedingt noch anschauen. Danach sollte es weiter nach Ystad gehen, das ja bekannt aus einer Krimiserie ist. Und von da aus weiter nach Höllviken.

Hafen von Kåseberga

Hafen von Kåseberga

Nach einer scheinbar stundenlangen Fahrt, bei der wir manchmal den Eindruck hatten, dass uns das Navi etliche Umwege in die Route eingebaut hatte, kamen wir endlich in Kåseberga an.
Und gerade als wir aussteigen wollten, ging erstmal wieder ein ordentlicher Regenguß runter…
Wir befürchteten schon, dass unser Ausflug regelrecht uns Wasser fallen würde.

Zum Glück schien eine Viertelstunde später aber schon wieder die Sonne und ein Schwede tröstete uns mit den Worten “Typisch schwedisches Wetter…” ;-). Allerdings kam uns dieses Wetter auch von zu Hause sehr bekannt vor. Zumindest was diesen Sommer betrifft…

Schließlich schnappten wir uns unsere Regenschirme und sprangen von Pfütze zu Pfütze den markierten Weg entlang in Richtung “Ales Stenar”. Unterwegs kam uns die Erkenntnis, dass uns die Schirme bei Regen nicht wirklich etwas nützen würden. Dort oben war es so stürmisch, dass die Dinger im Fall des Falles beim Aufspannen wegfliegen würden…

Aussicht bei Kåseberga

Aussicht bei Kåseberga

Im Film schon oft gesehen: Bahnhof Ystad

Im Film schon oft gesehen: Bahnhof Ystad

Nachdem obligatorischen Touristencache kamen die Steine dann endlich auch in Sicht. Das war schon ein beeindruckender Anblick und eine tolle Aussicht! Allerdings war es wegen des Windes auch ziemlich ungemütlich. Kein Picknickwetter. So machten wir uns bald wieder an den Rückweg, diesmal aber mit Umweg über den kleinen Kåsebergaer Hafen.
Mehr über “Ales stenar” findet ihr in diesem Wikipediaartikel, mehr über Kåseberga in diesem Wikipediaartikel.

Nächster Zwischenstop war etwas später in Ystad, einer Kleinstadt an der Ostsee, die Schauplatz der bekannten “Wallander-Krimis” ist. Hier machten wir nur einen kurzen Spaziergang durch die Innenstadt, suchten ein paar Dosen und aßen in einem Restaurant leckere Pizza. Wir waren am Nachmittag nämlich noch zu einem Besuch bei einer deutsch-schwedischen Familie verabredet und wollten pünktlich dort ankommen.

Für eine Kleinstadt wie Ystad, war in der Fußgängerzone mächtig was los. Es war unmöglich, die eine Dose, die direkt auf dem Weg lag, ohne Aufsehen zu erregen zu suchen. Da ich nicht scharf auf eine Begegnung mit Ystads echten Polizisten war, zog ich lieber ohne den Fund weiter ;-).

Ansonsten war es sehr hübsch dort und ich hätte mir gern noch den einen oder anderen Drehort mal angesehen. Vielleicht klappt es ja bei einem späteren Urlaub nochmal…

Nach der Mittagspause in Ystad fuhren wir weiter nach Höllviken. Der Check in beim Hotel klappte wieder prima. Kurzer Anruf, gleiches Zimmer, Schlüssel steckt, alles bestens!
Bis zu unserer Verabredung hatten wir noch etwas Zeit und so beschlossen wir, nochmal auf eine Chillpause an den Strand zu fahren. Die Gegend kannten wir ja schon und da wartete auch noch ein zweiter Cache, der mir bei unserem ersten Besuch glatt entgangen war, auf seinen Fund :-).

Ein reichliches Stündchen später starteten wir dann zu unserem Besuch, wo wir einen sehr angenehmen Nachmittag/Abend bei interessanten Gesprächen über Land und Leute verbrachten.

Schweden, Teil 10

Elchmama mit Elchbaby...

Elchmama mit Elchbaby…

Heute hieß es zeitig Abschied nehmen von Jönköping. Unser Urlaub näherte sich leider immer mehr seinem Ende und es war uns bisher noch nicht gelungen, einen richtigen Elch zu sehen. Und wenn das in der freien Wildbahn schon nicht klappen sollte, dann wollten wir uns wenigstens einen Elch im Gehege ansehen.

Dazu bot sich auf dem Weg von Jönköping nach Kristianstad, unserer vorletzten Station in Schweden, eine Gelegenheit. Dort befindet sich unmittelbar an der Autobahn ein Elchpark. Wie wir vorher im Internet erfahren hatten, findet dort jeden Morgen um 10Uhr eine Fütterung statt und die wollten wir keinesfalls verpassen.

Also hieß es zeitig raus aus den Federn und Abfahrt in Richtung Kristianstad! Während der Fahrt regnete es wieder mal mehr, mal weniger. Das störte uns im trockenen Auto aber nicht wirklich 😉 und bei der Ankunft im Elchpark war es wieder trocken :-).

Genau mit dem Glockenschlag trafen wir um 10Uhr im Elchpark ein und wie es schien, sind die Schweden auch ein sehr pünktliches Völkchen, denn die Fütterung der Elche hatte schon begonnen…

Wenn man dann so einem ausgewachsenen Elchbullen gegenübersteht, ist das schon ein beeindruckendes Erlebnis. Zum Glück war ein massiver Zaun dazwischen ;-). Die haben wirklich eine beachtliche Größe!
In dem dem Park angeschlossenen Souvenirshop waren auch einige Fotos von unfreiwilligen Begegnungen Auto vs. Elch zu sehen. Das möchte man nicht wirklich erleben…

Nachdem wir genug Elch geguckt hatten, ging es gemütlich weiter gen Kristianstad, wo wir gegen Mittag eintrafen.
Beim Check in im Hotel gab es ein kleineres Problem. Laut unserer Buchungsbestätigung hatten wir ein Dreibettzimmer gebucht, beim Hotel war aber nur die Buchung eines Doppelzimmers angekommen…
Da hatte das Buchungssystem im Internet irgendwie Blödsinn verzapft. Wir bekamen aber trotzdem ohne Schwierigkeiten das von uns gewünschte Zimmer :-).

Naturum in Kristianstad

Naturum in Kristianstad

Vattenrike in Kristianstad

Vattenrike in Kristianstad

Anschließend parkten wir das Cachemobil in der Tiefgarage und machten uns zu Fuß auf Erkundungstour durch Kristianstad. Logisch, dass da auch wieder der eine oder andere Cache gesucht und gefunden wurde.
Zwischendurch tröpfelte es immer mal wieder ein wenig, altgediente Cacher stört das ja aber überhaupt nicht :D.
Nach einer kurzen Mittagspause spazierten wir am Nachmittag zum Naturum Vattenrike, einem großen Naturschutzgebiet in Kristianstadt. Das Naturum ist eine Art Naturkundemuseum mit einem angeschlossenem kleinen Cafe. Man kann sich dort über das Naturschutzgebiet, seine Tiere und Pflanzen informieren (auch in deutsch!) und anschließend Kaffee und Kuchen genießen.
Nachdem wir das ausgiebig getan hatten und sich das Wetter inzwischen auch wieder etwas freundlicher zeigte, beschlossen wir, eine von mehreren ausgeschilderten Touren abzulaufen.

Wie sich zeigte, verlief ein großer Teil des Weges später leider völlig unspektakulär parallel zu einer viel befahrenen Straße. Naja, als kleinen Trost gab es dann wenigstens noch einen kleinen Tradi auf der Runde.
Um die zwischenzeitlich doch recht leeren Akkus wieder etwas aufzuladen, machten wir es uns dann noch für ein Stündchen auf einer Bank am Flußufer bequem und entspannten etwas in der Nachmittagssonne :).
Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel begaben wir uns dann später noch einmal auf Tour, suchten ein paar Dosen und ein Lokal zum Abendessen. Letzteres erwies sich als nicht so einfach, wir fanden nichts, was uns ansprach und so gab es dann halt nur eine Kleinigkeit bei einem Subway… War aber auch nicht schlecht.

Inzwischen waren wir auch der Meinung, das Laufpensum für den Tag erreicht zu haben. So ging es dann zurück zum Hotel, wo den kurzen Rest des Abends gechillt wurde ;-).

Schweden, Teil 9

Foto: Aussicht vom Taberg

Aussicht vom Taberg in Richtung Jönköping

Am zweiten Tag in Jönköping starteten wir nach dem Frühstück zu einer Cache-Tour in die Umgebung. Zuvor hatten wir uns aus dem reichhaltigen Cacheangebot zwei Earthcaches ausgesucht. Diese erwiesen sich ja bisher immer als sehr lohnenswerte Ausflugsziele und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht.
Erstes Ziel war der Taberg. Bevor es zum Earthcache ging, erkundeten wir aber zunächst den Berggipfel selbst und passenderweise gab es da oben neben einer genialen Aussicht auch noch einen hübschen Tradi.
Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen und sämtliche Infotafeln fotografiert hatten (… man kann ja nie wissen ;-)), fuhren wir mit dem Cachemobil zum gleichnamigen Earthcache. Dort wurde fix das Beweisfoto geschossen und sicherheitshalber auch die Infotafeln für die spätere Beantwortung der Earthcacheaufgaben auf Silizium gebannt.
Noch beeindruckender als der Taberg war dann aber unsere nächste Station: Dumme Mosse, ein riesiges Moorgebiet in der Nähe Jönköpings.

Zuerst waren wir uns gar nicht ganz sicher, ob wir den “Nullpunkt” überhaupt erreichen können ;-). Wir wanderten den ausgeschilderten “Pfad” entlang, aber das GPS zeigte permanent 300m-500m Entfernung zum Ziel an. Nach einiger Zeit trafen wir dann endlich auf einen abzweigenden Weg, der in Richtung des Zieles zu verlaufen schien. Die Wege waren bis dahin richtig abenteuerlich. Zwei parallel verlaufende, etwas dickere Bretter, die auf querliegenden Balken gelagert waren und an manchen Stellen soweit nachgaben, dass die Schuhe schon im Wasser standen…
Das war ein toller Spaß! Nur stehenbleiben durfte man nicht. Dann stürzten sich die Mücken in Scharen auf einen… trotz Mückenschutz.

Abenteuerlicher Pfad durchs Moor

Abenteuerlicher Pfad durchs Moor

Zwischendurch gab es natürlich auch wieder den einen oder anderen Tradi zu finden, wobei manchmal die Terrainwertung wieder etwas gewöhnungsbedürftig war.
Nach einem, wie es uns schien, endlosen Fußmarsch kamen wir dann am Nullpunkt an, konnten das obligatorische Beweisfoto schießen und die zum Loggen nötigen Informationen sammeln.
Der Rest des Weges war dann schon fast langweilig ;-), eine behindertengerecht ausgebaute, scheinbar endlose “Autobahn” ;-).
Das Moor hat uns sehr beeindruckt und war neben dem Besuch des Kullabergs sicher eines der schönsten Erlebnisse unseres Urlaubs.

Wieder am Parkplatz angekommen, stärkten wir uns erstmal mit einem ordentlichen Picknick, bevor es zurück nach Jönköping ging. Dort stand ein Besuch des Rosariums in Rosenlund und ein weiterer Earthcache auf dem Programm.
Obwohl die Hauptblütezeit der Rosen schon fast vorbei war, erwartete uns im Rosarium eine Fülle von Rosenblüten und und Rosenduft. Und ein Kaffee in einem kleinen, wie es schien von einem Verein ehrenamtlich geführten Cafe.

Nach unserem Rundgang sollte es weiter zum dritten Earthcache des Tages gehen, doch leider war die Navigation suboptimal und wir fanden mit dem Auto nicht den richtigen Zufahrtsweg. Und weil wir schon einige Kilometer getippelt waren, war die Motivation für einen weiteren langen Fußmarsch auch nicht so toll ;-).

So ging es dann zunächst zu einem Einkaufszentrum, um den inzwischen dezimierten Proviant wieder aufzufrischen und um nach dem einen oder anderen Mitbringsel zu schauen.

Weil das Shopping ja eher was für die Frauen ist, verkrümelte ich mich in der Zwischenzeit mit dem GPS und suchte ein paar Dosen in der näheren Umgebung.

Endlose Weite im Moor...

Endlose Weite im Moor…

Rosenlunds Rosarium

Rosenlunds Rosarium

Nach Ablauf der vereinbarten “Shoppingzeit” trafen wir uns wieder am Cachemobil und fuhren zurück zum Hotel. Dort gab es erstmal ein ordentliches Abendessen, bevor es daran ging, den Cache unmittelbar vor dem Hotel “zur Strecke zu bringen”. Inzwischen hatte ihn nämlich ein anderer Cacher gefunden und in seinem Log vermerkt, dass die Koordinaten ziemlich im Off sind – oder der Cache fürchterlich gewandert ist.

Nach einer kurzen gemeinsamen Suche wurden wir dann 17m von den angegebenen Koordinaten fündig und vermerkten das auch im Log. Der Owner des Caches war darüber sehr verwundert und fragte auch gleich per Mail an, wie und wo wir die Dose denn gefunden hätten…
Naja, 17m sind bei freier Sicht zum Himmel ja auch eine ordentliche Abweichung. Der Owner bekam natürlich postwendend eine Antwort auf seine Mail. Leider erfuhren wir nicht, ob der Cache nur schlecht eingemessen oder gewandert war.

Nach diesem Erfolg erweiterten wir unsere Runde noch etwas und suchten die Dosen entlang der Strandpromenade und spazierten durch die Stadt wieder zurück zum Hotel, wo wir den Plan für den nächsten Tag schmiedeten und anschließend kaputt ins Bett fielen ;-).

Schweden, Teil 8

Beim Frühstück im Hotel stalkende Möwe

Beim Frühstück im Hotel stalkende Möwe. Die hat jeden Bissen mitgezählt und hatte eine enorme Ausdauer. Irgendwann öffnete jemand das Fenster einen Spalt weit und spendierte ihr ein Stück Toastbrot…

In Uddevalla hatten wir nun den nördlichsten Teil unserer Schwedenrundfahrt erreicht und von nun an ging es Stück für Stück wieder etwas in Richtung Heimat.

Das nächste Etappenziel hieß Jönköping. Obwohl es von Uddevalla bis Jönköping ein Stück zu fahren ist, ließen wir uns vom Navi wieder bevorzugt über die gut ausgebauten Nebenstraßen lotsen.
Was sich am Vortag mit einigen Wolken ankündigte, kam heute stellenweise mit mächtigen Regengüssen hervor. Zum Glück waren wir in dieser Zeit mit dem Auto unterwegs…

Besonders auffällig war, dass uns auf der Fahrt sehr viele amerikanische Straßenkreuzer aus den 50er bis 70er Jahren des letzten Jahrhunderts 😉 entgegen kamen. Die scheinen in Schweden trotz ihres enormen Spritverbrauchs und der hohen Spritpreise recht beliebt zu sein…

Gegen Mittag kamen wir in Jönköping an. Da das Hotel ziemlich zentral gelegen war, sah es mit Parkplätzen in Hotelnähe erstmal etwas schlecht aus. So wartete ich auf einem 15-Minuten-Parkplatz in der Nähe, während die Mädels zum Hotel gingen und den Check-in klar machten. Zwischendurch kam immer mal wieder ein ordentlicher Regenguß runter, aber wie bestellt hörte es auf zu regnen, als der Check-in klar war und wir unsere Sachen aufs Zimmer brachten.

Danach ging es zunächst auf eine kleine Erkundungstour durch die Innenstadt von Jönköping, wo natürlich auch die Caches am Wegrand gesucht werden mußten ;-). Wie das bei Innenstadtcaches so üblich ist, war die Fundrate wegen den vielen Muggels nicht sooo hoch und ausgerechnet der Cache, der quasi direkt vor der Hoteltür lag, versteckte sich hartnäckig ;-).

Unser Hotel in Jönköping

Unser Hotel in Jönköping

Altstadt in Jönköping

Altstadt in Jönköping

Vom vielen Laufen wird man irgendwann hungrig und wir fanden gleich in der Nähe des Hotels ein Restaurant, wo wir uns stärken konnten. Danach ging es erfrischt nochmal mit dem Cachemobil auf Tour. Während der Fährüberfahrt hatten wir uns mit einem jungen Mann unterhalten, der als Deutscher seit einigen Jahren in Schweden lebt. Er hatte uns empfohlen, mal ein paar Kilometer am östlichen Ufer des großen Sees in Richtung Norden zu fahren, weil das landschaftlich sehr schön sei.

Das mussten wir natürlich unbedingt selbst sehen und wir wurden nicht enttäuscht. Es ging ungefähr 30km entlang des Sees, bis wir eine Ausfahrt nahmen und dort mal schauten, was es für Caches in der Gegend gibt. Dabei machten wir wieder einen richtigen Glücksgriff, denn wir wurden an ein sehr idyllisches Fleckchen geführt, wo sich ein Wasserfall mit viel Getöse über die Felsen in Richtung See herabstürzt.
Da vergibt man gern einen Favoritenpunkt, obwohl wir wieder heftig Blut spenden mussten ;-).

Wasserfall

Wasserfall

Typisches schwedisches Häuschen

Typisches schwedisches Häuschen

Zurück ging es dann wieder ganz gemütlich über die Nebenstraßen, wo wir wieder den einen oder anderen Cache “am Straßenrand” einsammelten und Besuchsziele für den zweiten Tag in Jönköping ausmachten.

Abends merkten wir dann, dass “Seeblick” vom Hotel aus nicht immer unbedingt von Vorteil sein muß. Die Aussicht war zwar toll, aber Hauptstraße und Bahnlinie vorm Fenster, sowie Disco an der “Seebrücke” bis in den frühen Morgen zerrten etwas an den Nerven. Naja, was solls, wer rechtschaffen müde ist, schläft auch irgendwann ;-).

Folge mir auf Twitter
Wetter aktuell
Messung vom 20.07.2017, 16:27

Temperatur: 27.8°C
rel. Luftfeuchtigkeit: 60 %

Wind: 0 km/h

Regensensor: 0 => Kein Regen

Luftdruck: 1007.78 hPa

Feinstaubmesswerte:

PM2,5: 4.5 μg/m³
PM10: 8.1 μg/m³

Sonnenaufgang:  05:16
Sonnenuntergang: 21:16

RT @Viel_Davon „Was sind wir?“ „DIE AfD!“ „Was wollen wir?“ „DIE ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN SENDER ABSCHAFFEN!“ „Wo wollen wir das sagen?“ „IN ARD UND ZDF!“

Vor etwa 5 Tagen von portitzers Twitter via Twitter for Android

Aus dem Fotoalbum

Moscheen, Kirchen, Synagogen - Akko

Blühender Granatapfel in Akko

Markt in Akko