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Schweden – (vorerst) letzter Teil

Strand in Höllviken

Kilometerlanger feinster Sandstrand mit typisch schwedischen Strandhäuschen


Leider war’s das nun schon in Schweden. Der Abreisetag kam viel zu schnell und es hieß, die Sachen für die Heimfahrt zu packen.
Danach ging es ganz entspannt zum Frühstück, wo wir wieder nett mit dem “Herbergsvater” plauderten. Bevor es aber wieder in Richtung Heimat ging, spazierten wir nochmal am wunderschönen Sandstrand von Höllviken entlang, schließlich hatten wir noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt der Fähre um 14 Uhr in Trelleborg.

Gegen Mittag nahmen wir die letzten Kilometer bis Trelleborg in Angriff, parkten unser Cachemobil in der Nähe des Zentrums und besichtigten Trelleborgs Flaniermeile, bis es Zeit für den Check in auf der Fähre wurde.

Mit etwas Verspätung und einer Träne im Auge verabschiedeten wir uns kurz nach 14 Uhr in Richtung Rostock. Gerne wären wir noch etwas in Schweden geblieben, doch zu Hause wartete eine Familienfeier, auf der wir nicht fehlen wollten.

Gegen 21:30 Uhr legte die Fähre in Rostock an, allerdings dauerte es noch 30 Minuten, bis wir das Hafengelände verlassen hatten und die Autobahn erreichten.

Strand in Höllviken

Strand in Höllviken mit Überbleibseln aus dem (kalten?) Krieg

Nach reichlich drei Stunden flotter Autobahnfahrt kamen wir kurz nach 1Uhr wieder zu Hause an…
Wie es die Überschrift schon andeutet, war das sicher nicht unser letzter Besuch in Schweden. Bestimmt verschlägt es uns nochmal dorthin. Will hoffen, dass es nicht so lange dauert ;-).

Schlange stehen beim Einschiffen ;-)

Schlange stehen beim Einschiffen 😉

Da gehts ins Schiff

Da gehts ins Schiff

Schweden, Teil 11

Ales Stenar bei Kåseberga

Ales Stenar bei Kåseberga


Leider näherte sich das Ende unserer Rundreise durch Schweden immer schneller… :-(. Am vorletzten Tag ging es von Kristianstad wieder zum Ausgangspunkt unserer Tour, nach Höllviken.
Der Morgen begann ganz entspannt mit einem heftigen Gewitterguss. Aber der Reihe nach….

Weil es unmittelbar am Hotel keine Parkplätze gab, parkte das Cachemobil zwei Querstraßen weiter in einer Tiefgarage. Und während die Mädels mit dem Gepäck vor dem Hotel warteten, spazierte ich in Richtung Tiefgarage, um das Auto zu holen. Und als ich gerade am Vordereingang der Garage stand und mich vergeblich um Einlaß bemühte, fing es fürchterlich an zu gießen.
Blöderweise kam man aber nur durch die PKW-Einfahrt in die Garage. Und die lag an der Rückseite des Gebäudekomplexes eine Querstraße weiter…
So blieb mit erstmal nichts anderes übrig, als zehn Minuten zu warten, bis der Regen endlich nachließ.

Am Hotel spielten sich indes andere Szenen ab.

“Guck mal, da hinten scheint es richtig toll zu reg…..”
“Ihhhhhhh!”

Und dann sprinteten die Mädels im gestreckten Galopp mit dem Gepäck zurück ins Hotel… :D.
Innerhalb einer Minute stand das Wasser zentimeterhoch auf der Straße und wir hatten Glück, dass unsere Sachen halbwegs trocken blieben.

Nach dieser kurzen Epsiode starteten wir in Richtung Kåseberga. Dort befindet sich auf einem Hügel über der steilen Ostseeküste “Ales Stenar”, eine Art schwedisches Stonehenge. Das wollten wir uns unbedingt noch anschauen. Danach sollte es weiter nach Ystad gehen, das ja bekannt aus einer Krimiserie ist. Und von da aus weiter nach Höllviken.

Hafen von Kåseberga

Hafen von Kåseberga

Nach einer scheinbar stundenlangen Fahrt, bei der wir manchmal den Eindruck hatten, dass uns das Navi etliche Umwege in die Route eingebaut hatte, kamen wir endlich in Kåseberga an.
Und gerade als wir aussteigen wollten, ging erstmal wieder ein ordentlicher Regenguß runter…
Wir befürchteten schon, dass unser Ausflug regelrecht uns Wasser fallen würde.

Zum Glück schien eine Viertelstunde später aber schon wieder die Sonne und ein Schwede tröstete uns mit den Worten “Typisch schwedisches Wetter…” ;-). Allerdings kam uns dieses Wetter auch von zu Hause sehr bekannt vor. Zumindest was diesen Sommer betrifft…

Schließlich schnappten wir uns unsere Regenschirme und sprangen von Pfütze zu Pfütze den markierten Weg entlang in Richtung “Ales Stenar”. Unterwegs kam uns die Erkenntnis, dass uns die Schirme bei Regen nicht wirklich etwas nützen würden. Dort oben war es so stürmisch, dass die Dinger im Fall des Falles beim Aufspannen wegfliegen würden…

Aussicht bei Kåseberga

Aussicht bei Kåseberga

Im Film schon oft gesehen: Bahnhof Ystad

Im Film schon oft gesehen: Bahnhof Ystad

Nachdem obligatorischen Touristencache kamen die Steine dann endlich auch in Sicht. Das war schon ein beeindruckender Anblick und eine tolle Aussicht! Allerdings war es wegen des Windes auch ziemlich ungemütlich. Kein Picknickwetter. So machten wir uns bald wieder an den Rückweg, diesmal aber mit Umweg über den kleinen Kåsebergaer Hafen.
Mehr über “Ales stenar” findet ihr in diesem Wikipediaartikel, mehr über Kåseberga in diesem Wikipediaartikel.

Nächster Zwischenstop war etwas später in Ystad, einer Kleinstadt an der Ostsee, die Schauplatz der bekannten “Wallander-Krimis” ist. Hier machten wir nur einen kurzen Spaziergang durch die Innenstadt, suchten ein paar Dosen und aßen in einem Restaurant leckere Pizza. Wir waren am Nachmittag nämlich noch zu einem Besuch bei einer deutsch-schwedischen Familie verabredet und wollten pünktlich dort ankommen.

Für eine Kleinstadt wie Ystad, war in der Fußgängerzone mächtig was los. Es war unmöglich, die eine Dose, die direkt auf dem Weg lag, ohne Aufsehen zu erregen zu suchen. Da ich nicht scharf auf eine Begegnung mit Ystads echten Polizisten war, zog ich lieber ohne den Fund weiter ;-).

Ansonsten war es sehr hübsch dort und ich hätte mir gern noch den einen oder anderen Drehort mal angesehen. Vielleicht klappt es ja bei einem späteren Urlaub nochmal…

Nach der Mittagspause in Ystad fuhren wir weiter nach Höllviken. Der Check in beim Hotel klappte wieder prima. Kurzer Anruf, gleiches Zimmer, Schlüssel steckt, alles bestens!
Bis zu unserer Verabredung hatten wir noch etwas Zeit und so beschlossen wir, nochmal auf eine Chillpause an den Strand zu fahren. Die Gegend kannten wir ja schon und da wartete auch noch ein zweiter Cache, der mir bei unserem ersten Besuch glatt entgangen war, auf seinen Fund :-).

Ein reichliches Stündchen später starteten wir dann zu unserem Besuch, wo wir einen sehr angenehmen Nachmittag/Abend bei interessanten Gesprächen über Land und Leute verbrachten.

Schweden, Teil 10

Elchmama mit Elchbaby...

Elchmama mit Elchbaby…

Heute hieß es zeitig Abschied nehmen von Jönköping. Unser Urlaub näherte sich leider immer mehr seinem Ende und es war uns bisher noch nicht gelungen, einen richtigen Elch zu sehen. Und wenn das in der freien Wildbahn schon nicht klappen sollte, dann wollten wir uns wenigstens einen Elch im Gehege ansehen.

Dazu bot sich auf dem Weg von Jönköping nach Kristianstad, unserer vorletzten Station in Schweden, eine Gelegenheit. Dort befindet sich unmittelbar an der Autobahn ein Elchpark. Wie wir vorher im Internet erfahren hatten, findet dort jeden Morgen um 10Uhr eine Fütterung statt und die wollten wir keinesfalls verpassen.

Also hieß es zeitig raus aus den Federn und Abfahrt in Richtung Kristianstad! Während der Fahrt regnete es wieder mal mehr, mal weniger. Das störte uns im trockenen Auto aber nicht wirklich 😉 und bei der Ankunft im Elchpark war es wieder trocken :-).

Genau mit dem Glockenschlag trafen wir um 10Uhr im Elchpark ein und wie es schien, sind die Schweden auch ein sehr pünktliches Völkchen, denn die Fütterung der Elche hatte schon begonnen…

Wenn man dann so einem ausgewachsenen Elchbullen gegenübersteht, ist das schon ein beeindruckendes Erlebnis. Zum Glück war ein massiver Zaun dazwischen ;-). Die haben wirklich eine beachtliche Größe!
In dem dem Park angeschlossenen Souvenirshop waren auch einige Fotos von unfreiwilligen Begegnungen Auto vs. Elch zu sehen. Das möchte man nicht wirklich erleben…

Nachdem wir genug Elch geguckt hatten, ging es gemütlich weiter gen Kristianstad, wo wir gegen Mittag eintrafen.
Beim Check in im Hotel gab es ein kleineres Problem. Laut unserer Buchungsbestätigung hatten wir ein Dreibettzimmer gebucht, beim Hotel war aber nur die Buchung eines Doppelzimmers angekommen…
Da hatte das Buchungssystem im Internet irgendwie Blödsinn verzapft. Wir bekamen aber trotzdem ohne Schwierigkeiten das von uns gewünschte Zimmer :-).

Naturum in Kristianstad

Naturum in Kristianstad

Vattenrike in Kristianstad

Vattenrike in Kristianstad

Anschließend parkten wir das Cachemobil in der Tiefgarage und machten uns zu Fuß auf Erkundungstour durch Kristianstad. Logisch, dass da auch wieder der eine oder andere Cache gesucht und gefunden wurde.
Zwischendurch tröpfelte es immer mal wieder ein wenig, altgediente Cacher stört das ja aber überhaupt nicht :D.
Nach einer kurzen Mittagspause spazierten wir am Nachmittag zum Naturum Vattenrike, einem großen Naturschutzgebiet in Kristianstadt. Das Naturum ist eine Art Naturkundemuseum mit einem angeschlossenem kleinen Cafe. Man kann sich dort über das Naturschutzgebiet, seine Tiere und Pflanzen informieren (auch in deutsch!) und anschließend Kaffee und Kuchen genießen.
Nachdem wir das ausgiebig getan hatten und sich das Wetter inzwischen auch wieder etwas freundlicher zeigte, beschlossen wir, eine von mehreren ausgeschilderten Touren abzulaufen.

Wie sich zeigte, verlief ein großer Teil des Weges später leider völlig unspektakulär parallel zu einer viel befahrenen Straße. Naja, als kleinen Trost gab es dann wenigstens noch einen kleinen Tradi auf der Runde.
Um die zwischenzeitlich doch recht leeren Akkus wieder etwas aufzuladen, machten wir es uns dann noch für ein Stündchen auf einer Bank am Flußufer bequem und entspannten etwas in der Nachmittagssonne :).
Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel begaben wir uns dann später noch einmal auf Tour, suchten ein paar Dosen und ein Lokal zum Abendessen. Letzteres erwies sich als nicht so einfach, wir fanden nichts, was uns ansprach und so gab es dann halt nur eine Kleinigkeit bei einem Subway… War aber auch nicht schlecht.

Inzwischen waren wir auch der Meinung, das Laufpensum für den Tag erreicht zu haben. So ging es dann zurück zum Hotel, wo den kurzen Rest des Abends gechillt wurde ;-).

Schweden, Teil 9

Foto: Aussicht vom Taberg

Aussicht vom Taberg in Richtung Jönköping

Am zweiten Tag in Jönköping starteten wir nach dem Frühstück zu einer Cache-Tour in die Umgebung. Zuvor hatten wir uns aus dem reichhaltigen Cacheangebot zwei Earthcaches ausgesucht. Diese erwiesen sich ja bisher immer als sehr lohnenswerte Ausflugsziele und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht.
Erstes Ziel war der Taberg. Bevor es zum Earthcache ging, erkundeten wir aber zunächst den Berggipfel selbst und passenderweise gab es da oben neben einer genialen Aussicht auch noch einen hübschen Tradi.
Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen und sämtliche Infotafeln fotografiert hatten (… man kann ja nie wissen ;-)), fuhren wir mit dem Cachemobil zum gleichnamigen Earthcache. Dort wurde fix das Beweisfoto geschossen und sicherheitshalber auch die Infotafeln für die spätere Beantwortung der Earthcacheaufgaben auf Silizium gebannt.
Noch beeindruckender als der Taberg war dann aber unsere nächste Station: Dumme Mosse, ein riesiges Moorgebiet in der Nähe Jönköpings.

Zuerst waren wir uns gar nicht ganz sicher, ob wir den “Nullpunkt” überhaupt erreichen können ;-). Wir wanderten den ausgeschilderten “Pfad” entlang, aber das GPS zeigte permanent 300m-500m Entfernung zum Ziel an. Nach einiger Zeit trafen wir dann endlich auf einen abzweigenden Weg, der in Richtung des Zieles zu verlaufen schien. Die Wege waren bis dahin richtig abenteuerlich. Zwei parallel verlaufende, etwas dickere Bretter, die auf querliegenden Balken gelagert waren und an manchen Stellen soweit nachgaben, dass die Schuhe schon im Wasser standen…
Das war ein toller Spaß! Nur stehenbleiben durfte man nicht. Dann stürzten sich die Mücken in Scharen auf einen… trotz Mückenschutz.

Abenteuerlicher Pfad durchs Moor

Abenteuerlicher Pfad durchs Moor

Zwischendurch gab es natürlich auch wieder den einen oder anderen Tradi zu finden, wobei manchmal die Terrainwertung wieder etwas gewöhnungsbedürftig war.
Nach einem, wie es uns schien, endlosen Fußmarsch kamen wir dann am Nullpunkt an, konnten das obligatorische Beweisfoto schießen und die zum Loggen nötigen Informationen sammeln.
Der Rest des Weges war dann schon fast langweilig ;-), eine behindertengerecht ausgebaute, scheinbar endlose “Autobahn” ;-).
Das Moor hat uns sehr beeindruckt und war neben dem Besuch des Kullabergs sicher eines der schönsten Erlebnisse unseres Urlaubs.

Wieder am Parkplatz angekommen, stärkten wir uns erstmal mit einem ordentlichen Picknick, bevor es zurück nach Jönköping ging. Dort stand ein Besuch des Rosariums in Rosenlund und ein weiterer Earthcache auf dem Programm.
Obwohl die Hauptblütezeit der Rosen schon fast vorbei war, erwartete uns im Rosarium eine Fülle von Rosenblüten und und Rosenduft. Und ein Kaffee in einem kleinen, wie es schien von einem Verein ehrenamtlich geführten Cafe.

Nach unserem Rundgang sollte es weiter zum dritten Earthcache des Tages gehen, doch leider war die Navigation suboptimal und wir fanden mit dem Auto nicht den richtigen Zufahrtsweg. Und weil wir schon einige Kilometer getippelt waren, war die Motivation für einen weiteren langen Fußmarsch auch nicht so toll ;-).

So ging es dann zunächst zu einem Einkaufszentrum, um den inzwischen dezimierten Proviant wieder aufzufrischen und um nach dem einen oder anderen Mitbringsel zu schauen.

Weil das Shopping ja eher was für die Frauen ist, verkrümelte ich mich in der Zwischenzeit mit dem GPS und suchte ein paar Dosen in der näheren Umgebung.

Endlose Weite im Moor...

Endlose Weite im Moor…

Rosenlunds Rosarium

Rosenlunds Rosarium

Nach Ablauf der vereinbarten “Shoppingzeit” trafen wir uns wieder am Cachemobil und fuhren zurück zum Hotel. Dort gab es erstmal ein ordentliches Abendessen, bevor es daran ging, den Cache unmittelbar vor dem Hotel “zur Strecke zu bringen”. Inzwischen hatte ihn nämlich ein anderer Cacher gefunden und in seinem Log vermerkt, dass die Koordinaten ziemlich im Off sind – oder der Cache fürchterlich gewandert ist.

Nach einer kurzen gemeinsamen Suche wurden wir dann 17m von den angegebenen Koordinaten fündig und vermerkten das auch im Log. Der Owner des Caches war darüber sehr verwundert und fragte auch gleich per Mail an, wie und wo wir die Dose denn gefunden hätten…
Naja, 17m sind bei freier Sicht zum Himmel ja auch eine ordentliche Abweichung. Der Owner bekam natürlich postwendend eine Antwort auf seine Mail. Leider erfuhren wir nicht, ob der Cache nur schlecht eingemessen oder gewandert war.

Nach diesem Erfolg erweiterten wir unsere Runde noch etwas und suchten die Dosen entlang der Strandpromenade und spazierten durch die Stadt wieder zurück zum Hotel, wo wir den Plan für den nächsten Tag schmiedeten und anschließend kaputt ins Bett fielen ;-).

Schweden, Teil 8

Beim Frühstück im Hotel stalkende Möwe

Beim Frühstück im Hotel stalkende Möwe. Die hat jeden Bissen mitgezählt und hatte eine enorme Ausdauer. Irgendwann öffnete jemand das Fenster einen Spalt weit und spendierte ihr ein Stück Toastbrot…

In Uddevalla hatten wir nun den nördlichsten Teil unserer Schwedenrundfahrt erreicht und von nun an ging es Stück für Stück wieder etwas in Richtung Heimat.

Das nächste Etappenziel hieß Jönköping. Obwohl es von Uddevalla bis Jönköping ein Stück zu fahren ist, ließen wir uns vom Navi wieder bevorzugt über die gut ausgebauten Nebenstraßen lotsen.
Was sich am Vortag mit einigen Wolken ankündigte, kam heute stellenweise mit mächtigen Regengüssen hervor. Zum Glück waren wir in dieser Zeit mit dem Auto unterwegs…

Besonders auffällig war, dass uns auf der Fahrt sehr viele amerikanische Straßenkreuzer aus den 50er bis 70er Jahren des letzten Jahrhunderts 😉 entgegen kamen. Die scheinen in Schweden trotz ihres enormen Spritverbrauchs und der hohen Spritpreise recht beliebt zu sein…

Gegen Mittag kamen wir in Jönköping an. Da das Hotel ziemlich zentral gelegen war, sah es mit Parkplätzen in Hotelnähe erstmal etwas schlecht aus. So wartete ich auf einem 15-Minuten-Parkplatz in der Nähe, während die Mädels zum Hotel gingen und den Check-in klar machten. Zwischendurch kam immer mal wieder ein ordentlicher Regenguß runter, aber wie bestellt hörte es auf zu regnen, als der Check-in klar war und wir unsere Sachen aufs Zimmer brachten.

Danach ging es zunächst auf eine kleine Erkundungstour durch die Innenstadt von Jönköping, wo natürlich auch die Caches am Wegrand gesucht werden mußten ;-). Wie das bei Innenstadtcaches so üblich ist, war die Fundrate wegen den vielen Muggels nicht sooo hoch und ausgerechnet der Cache, der quasi direkt vor der Hoteltür lag, versteckte sich hartnäckig ;-).

Unser Hotel in Jönköping

Unser Hotel in Jönköping

Altstadt in Jönköping

Altstadt in Jönköping

Vom vielen Laufen wird man irgendwann hungrig und wir fanden gleich in der Nähe des Hotels ein Restaurant, wo wir uns stärken konnten. Danach ging es erfrischt nochmal mit dem Cachemobil auf Tour. Während der Fährüberfahrt hatten wir uns mit einem jungen Mann unterhalten, der als Deutscher seit einigen Jahren in Schweden lebt. Er hatte uns empfohlen, mal ein paar Kilometer am östlichen Ufer des großen Sees in Richtung Norden zu fahren, weil das landschaftlich sehr schön sei.

Das mussten wir natürlich unbedingt selbst sehen und wir wurden nicht enttäuscht. Es ging ungefähr 30km entlang des Sees, bis wir eine Ausfahrt nahmen und dort mal schauten, was es für Caches in der Gegend gibt. Dabei machten wir wieder einen richtigen Glücksgriff, denn wir wurden an ein sehr idyllisches Fleckchen geführt, wo sich ein Wasserfall mit viel Getöse über die Felsen in Richtung See herabstürzt.
Da vergibt man gern einen Favoritenpunkt, obwohl wir wieder heftig Blut spenden mussten ;-).

Wasserfall

Wasserfall

Typisches schwedisches Häuschen

Typisches schwedisches Häuschen

Zurück ging es dann wieder ganz gemütlich über die Nebenstraßen, wo wir wieder den einen oder anderen Cache “am Straßenrand” einsammelten und Besuchsziele für den zweiten Tag in Jönköping ausmachten.

Abends merkten wir dann, dass “Seeblick” vom Hotel aus nicht immer unbedingt von Vorteil sein muß. Die Aussicht war zwar toll, aber Hauptstraße und Bahnlinie vorm Fenster, sowie Disco an der “Seebrücke” bis in den frühen Morgen zerrten etwas an den Nerven. Naja, was solls, wer rechtschaffen müde ist, schläft auch irgendwann ;-).

Schweden, Teil 7

Strandpromenade in Uddevalla

Strandpromenade in Uddevalla


In den vergangenen Tagen wurden wir immer von strahlendem Sonnenschein geweckt. Nur heute verdeckten zunächst einige Wolken den Himmel.

Nach einem reichlichen Frühstück im Hotel besichtigten wir zunächst den vielleicht schönsten Abschnitt der neun Kilometer langen Uddevallaer Strandpromenade. Den konnten wir in nur wenigen Minuten direkt vom Hotel aus zu Fuß erreichen und es war der Punkt, den wir am Vortag schon für einen Besuch vorgemerkt hatten.
Die Strandpromenade ist in diesem Bereich direkt an den Felsen “geklebt” und man kann von da aus verschiedene Arten von Meerestieren, unter anderem Seesterne, sehen.

Unterwegs gab es natürlich auch wieder den einen oder anderen Cache zu finden, wobei die schwedischen Cacher auch durchaus sehr kreative Verstecke für Filmdosen haben. Da fällt es nicht schwer, auch mal einen Favoritenpunkt für einen Filmdosencache zu vergeben.

Nach dem Spaziergang ging es wieder zurück zum Hotel, um das Cachemobil zu holen. Der Plan sah nämlich vor, zum nächsten Einkaufszentrum zu fahren. Dort wollten wir schauen, ob wir für die daheim gebliebenen das eine oder andere Mitbringsel finden und sehen, ob es eine Gelegenheit für ein günstiges Mittagessen gibt.

Außerdem suchten wir noch immer nach einem kleinen Bild für unsere “Urlaubsbilder-Galerie”. Leider wurden wir hier, wie auch schon zuvor und danach nicht fündig :-(. Während die Mädels also die Geschäfte besichtigten, machte ich mich auf, die beiden Caches in der Nähe zu suchen. Schon beim ersten Cache gab es wieder ein kleines Muggelproblem. Unmittelbar zwischen Parkplatz und benachbarter Schnellstraße hatte sich eine Schwedin zum Sonnenbad auf einer Decke niedergelassen… Angesichts der Örtlichkeit kommt man da schon etwas ins Grübeln ;-). Die Schweden nutzen wohl jeden möglichen Platz zum Chillen.
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Schweden, Teil 6

Unterwegs auf dem Weg zu einem Cache...

Unterwegs auf dem Weg zu einem Cache…


Heute ging es am Frühstücksbuffet deutlich entspannter zu 😉 und nach einem gemütlichen Frühstück ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: Uddevalla. Da wir reichlich Zeit für die nicht sehr große Entfernung hatten, wurde im Navi erstmal ein kleiner Punkt im Menü geändert und die Autobahnen aus der Navigation ausgeschlossen. So ging es gemütlich meistens mit Tempo 70 über die Nebenstraßen voran. Ab und an machte es “Kling” und das Navi meldete einen Cache “am Straßenrand”. Dann machten wir eine kurze Pause, vertraten uns die Beine, naschten Heidelbeeren, die es dort in Massen gab und suchten natürlich auch nach dem Cache.

Dabei war auch wieder ein Cache dabei, der uns zu einem sehr sehenswerten Ort führte, den wir sonst nie besucht hätten. Die Dose befand sich in der Nähe einer uralten Begräbnisstätte. Obwohl sich dort sogar einige Hinweisschilder befanden, scheint außer ab und an einem Cacher kein Mensch dort vorbei zu kommen. Die Wege waren kaum noch zu erkennen und es gab Heidelbeeren in rauhen Mengen.

Für den Cache musste ich mich dann noch richtig anstrengen. Der hing nämlich ziemlich weit oben in einer Eiche – obwohl unten massig Platz gewesen wäre. Aber vermutlich hatte der Owner Angst, dass irgendwelche Beerensammler die Dose muggeln könnten ;).

Uraltes Grabmal

Uraltes Grabmal

Nach dieser kurzen Cacheeinlage ging es weiter in Richtung Uddevalla, wo wir nach ein paar Kilometern gemütlicher Fahrt wenig später ankamen. Für den Check-in ins Hotel natürlich noch viel zu zeitig. Da passte es gut, dass wir gleich am Ortseingang ein sehr schönes Fleckchen mit Parkplatz fanden, wo wir unbedingt eine Pause machen mussten. Die Landschaft dort erinnerte uns wieder einmal eher an mediterrane Gefilde, als an Schweden ;-).

Während es die beiden Mädels eher ans Wasser zog, zerrte an mir in weniger als 80m der “Cachemagnet” der nächsten Dose. Nur waren scheinbar wieder mal fast genau so viele Höhenmeter zu überwinden… Oben angekommen saß natürlich auch gleich wieder der Muggel vom Dienst nur wenige Meter neben der Dose. Also erstmal wieder den Fotografen geben, die Aussicht genießen und unauffällig nach der Dose gucken. Leider war so kein rankommen an die Dose. Also Abbruch der Aktion und zurück zum Auto.

Wenig später kamen auch die beiden Damen völlig begeistert von ihrem kleinen Ausflug zurück und berichteten, dass es da im Wasser Seesterne und anderes Getier in Massen zu beobachten gibt. Also markierten wir die Stelle im Geist für einen zweiten Besuch vor. Zunächst ging es dann doch zum Hotel. Erstaunt stellte ich fest, dass das Hotel direkt an dem Cache lag, den ich kurz zuvor erfolglos gesucht hatte… Da war also noch ein zweiter Versuch drin :-).

Nach dem Check-in wollten wir uns gleich die geologische Sensation in Uddevalla, die berühmten Muschelbänke, anschauen. Da wir keinen Plan hatten, wo sich diese Muschelbänke befinden, fragten wir an der Hotelrezeption danach. Die Damen dort waren zwar sehr bemüht, zeigten uns auf der Karte aber die falsche Stelle… So fuhren wir am angeblichen Ziel etwas planlos durch die Gegend, konnten aber nichts entdecken. Ein kurzer Blick aufs iPhone (iGeoKnife) zeigte, warum auch immer, auch keine (Earth-)Cache passenden Namens an.

Marktplatz in Uddevalla

Marktplatz in Uddevalla

Muschelbänke Uddevalla. Links zu sehen: Das kleine Museum

Muschelbänke Uddevalla. Links zu sehen: Das kleine Museum

Etwas enttäuscht fuhren wir ins Zentrum Uddevallas, wo wir uns im Bohuslän-Museum erneut nach den Muschelbänken erkundigten. Diesmal bekamen wir die richtige Auskunft und erhielten sogar eine Adresse für’s Navi.

Da die Parkuhr noch reichlich verfügbare Zeit anzeigte, ging es zunächst noch ins Getümmel rund um die Einkaufsmeile Uddevallas, wo gerade irgend ein Fest gefeiert wurde. Wir mischten uns ins Gedränge und spazierten zum Marktplatz, wo in einem kleinen Cafe ein leckeres Eis auf uns wartete und auf einer nahegelegenen Bühne eine Mädchenband ordentlichen Hardrock ablieferte :).

Danach liefen wir zurück zum Auto und frischten in einem naheliegenden Supermarkt unsere Vorräte etwas auf.
Anschließend gab ich die im Museum erhaltene Adresse ins Navi ein und wir machten uns auf den Weg zu den Muschelbänken. Die Gegend, durch die wir fuhren, kam uns ziemlich bekannt vor. Nur einmal rechts statt links abgebogen und wir standen am Ziel. Inwischen war es schon später Nachmittag und der Mitarbeiter des Museums vor Ort schloss gerade sein kleines Museum ab. Er bot uns zwar an, die Tür extra für uns nochmal zu öffnen, wir lehnten aber dankend ab. Schließlich wollten wir ihm seinen verdienten Feierabend nicht verzögern ;-).
Die Logbedingungen für den Cache waren rasch erfüllt und so beschlossen wir, uns die nähere Umgebung der Muschelbänke noch etwas anzuschauen. Dabei gab es nur mehrere vierbeinige Probleme, von denen einige durchaus gefährlich aussahen…

Kühe im Naturschutzgebiet

Friedlich oder nicht friedlich – das ist hier die Frage…

Kälbchen

Besser Vorsicht, wenn Kälber mit auf der Weide sind…

Hinter einem Gatter mit Tür stand nämlich eine Herde zur Landschaftspflege eingesetzter Kühe. Und die guckten uns ziemlich komisch an, als wir das Türchen öffneten, um dem Wanderweg zu folgen. Nur die Kühe allein wären sicher nicht problematisch gewesen, da aber auch viele Kälber dazwischen waren, waren wir uns nicht so sicher, was ihre Mütter von unserem Besuch halten würden. Zum Glück blieben aber alle friedlich… 🙂

Nach diesem Abenteuer ging es zufrieden und kaputt vom vielen Laufen zurück zum Hotel. Dort musste natürlich noch der am Mittag vergeblich gesuchte Cache gesucht werden, denn wer lässt schon gern “einen Sack hängen”…
Wegen der schon vorgerückten Stunde gab es zum Glück keine muggligen Sonnenanbeter in der Nähe und das Döschen war nach einer kleinen Kletterei schnell gefunden :).

Schweden, Teil 5

Hafen Göteborg

Im Göteborger Hafen

Der zweite Tag in Göteborg begann mit einem kleinen Schock ;-). Im Frühstücksraum des Hotels ging es zu, wie zu DDR-Zeiten im FDGB-Erholungsheim ;-). Eine große Schlange am Frühstücksbuffet, kaum freie Plätze und das, obwohl wir relativ zeitig auf den Beinen waren. Aber es half nichts, da muss man eben durch und irgendwann kamen auch wir zu unseren Brötchen ;-).

Nach dem Frühstück liehen wir uns im Hotel Fahrräder aus, um Göteborg weiter zu erkunden. Gratis dazu gab es einen kleinen Stadtplan mit diversen eingezeichneten Radtouren. Wir packten die Picknickausrüstung und ordentlich Verpflegung und machten uns auf den Weg. Mit dem Rad kommt man in Göteborg gut voran, es gibt viele Radwege und, generell in Schweden, fast an jeder Straßenkreuzung einen Fußgängerschutzweg. Im Gegensatz zu deutschen Straßenverhältnissen halten die Schweden aber tatsächlich vor dem Schutzweg an, um die Fußgänger die Straße passieren zu lassen…

Einen gravierenden Nachteil hatte der Stadtplan allerdings. Es fehlten die Höhenlinien ;-). Als eingefleischter Sachse verbindet man hierzulande Küste und Hafen ja generell mit Flachland. In Göteborg wird man da als Radfahrer eines besseren belehrt. Gerade ging es noch gemütlich voran und um die nächste Ecke steht man vor einem steilen Anstieg… Auf dem Stadtplan sah dies nach der einfachsten und kürzesten Verbindung aus. In der Realität waren viel zu viele Höhenmeter dazwischen!
Zuerst ging es wieder in Richtung Hafen, dort gab es einige Caches und wir wollten auch mal einen Abstecher in die Nebenstraßen machen, um das alte Göteborg zu sehen. Wir kamen an vielen sehenswerten Stellen vorbei und machten in einem alten Innenhof Station bei einer Schokoladenmanufaktur. Leider mussten wir etwas warten, weil die Inhaberin wohl Spätaufsteherin ist und das Geschäft noch geschlossen war ;-).

Altes Gebäude in Göteborg

Altes Gebäude in Göteborg (iPhone-Panoramaaufnahme)

Von dort aus fuhren wir quer durch die City bergauf in Richtung Danska Vägen. Nach einer Internetrecherche sollte sich dort Göteborgs ultimatives Eiscafe befinden und unser kleines Leckermäulchen bestand auf einem Besuch desselben. Unterwegs wurden natürlich die am Wegrand “liegenden” Dosen besucht und geloggt. Nach einer anstregenden Fahrt bergauf ging uns nun aber langsam die Puste aus.
Da kam die Stärkung bei Lejonet und Björnen gerade recht. Das Eiscafe ist so beliebt, dass man Wartenummern ziehen muß und aufgerufen wird, wenn man an der Reihe ist. Aus Deutschland kennt man das ja eher von Ämtern und Behörden… Wir hatten jedenfalls Glück, am zeitigen Nachmittag war noch nicht viel los und wir kamen schnell zu unserem leckeren, aber schwer verdienten Eis ;-). Sogar einen Cache gab es dort. Allerdings wurden wir nicht fündig. Das lag in der Hauptsache aber an den vielen Cafebesuchern. Da hat man doch Hemmungen richtig zu suchen und am Ende vielleicht das Versteck zu verbrennen…

Picknick im Park (iPhone-HDR-Aufnahme)

Picknick im Park (iPhone-HDR-Aufnahme)

Hier lieber nicht setzen...

Hier lieber nicht setzen…

Anschließend wollten wir Göteborgs botanischem Garten einen Besuch abstatten. Aber das ständige rauf und runter zehrte irgendwann an den Kräften und wir fuhren stattdessen zurück in Richtung City. Wir parkten unsere Räder und besuchten lieber Göteborgs überdachte Einkaufsmeile. Nach einer leckeren Pizza ging es uns allen wieder besser 😉 und wir beschlossen, den Rest des Nachmittags im Trädgårdsföreningen in der Sonne zu verbringen. Auch dort war auffällig, dass es in Schweden wohl mehr vernünftige Menschen als in Deutschland gibt. Im ganzen Park galt nämlich ein Radfahrverbot und wir haben in den Stunden, die wir dort verbrachten, niemanden gesehen, der dieses Verbot missachtet hätte. Zum Vergleich braucht man sich nur mal die Fußgängerzone in der Leipziger Innenstadt anzuschauen. Da wird trotz Verbot selbst im dichtesten Fußgängergedränge ohne Rücksicht auf Verluste munter drauflos geradelt :(…

Nachdem der gewünschte Bräunungsgrad erreicht war, ging es noch einige Dosen in der Umgebung einsammeln, bevor wir gegen 21Uhr unsere Räder wieder im Hotel zurückgaben und nicht viel später völlig kaputt in die Betten fielen ;-).

Schweden, Teil 4

In Göteborg

In Göteborg

Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück von Ängelholm nach Göteborg, wo wir diesmal ohne Zwischenstopp gegen Mittag eintrafen.
Mit dem Hotel in Göteborg war das so eine Sache. Das Angebot an relativ preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten war wegen eines Bruce Springsteen Konzertes einige Tage nach unserem Reisetermin sehr überschaubar. Unser Hotel lag relativ nah am Stadtzentrum, aber dafür direkt an der Autobahn. Zum Glück bekamen wir ein Zimmer “nach hinten”, was aber auch nicht sehr viel besser war, als zur Straßenseite. Es war sehr warm, die Zimmer ohne Klimaanlage, also blieb einem nichts anderes übrig, als das Fenster zu öffnen, wenn man nicht ersticken wollte ;-).
Dummerweise befand sich eine Etage tiefer auf dem angrenzenden Flachdach ein Freisitz des Hotels, der bis spät in die Nacht von rauchenden Gästen gut besucht wurde. Und dreimal dürft ihr raten, in welche Richtung der ganze Qualm zog… Das aber nur mal so nebenbei. Ansonsten war das Personal sehr nett und freundlich und wir durften unser Auto auch schon in die hoteleigene Tiefgarage fahren, obwohl unser Zimmer noch nicht fertig war.

Von unserem Hotel waren es etwa 1,5km zu Fuß bis in die Göteborger City. Da wir noch nicht auf unser Zimmer konnten, spazierten wir also erstmal los in Richtung Innenstadt. Vom dort herrschenden Gedränge waren wir nach den vorangegangenen ruhigen Tagen fast schon etwas erschlagen…
Im Hotel hatten wir einen Flyer mit Angeboten für eine Bootstour durch die Göteborger Kanäle und den Hafen bekommen und liefen zuerst zur Abfahrtsstelle der Boote. Dort angekommen sahen wir eine etwa 50m lange Schlange am Kassenhäusen und verzichteten dann lieber doch auf die Tour…
Stattdessen gingen wir in Richtung Hafen, schauten uns das Opernhaus an, besuchten den Earthcache um die Ecke und besorgten beim Starbucks am Bahnhof die obligatorische Städtetasse als Mitbringsel für den daheimgebliebenen.
Nachdem wir uns mit dem obligatorischen Frappuccino gestärkt hatten, musste natürlich auch die in nur 30m Entfernung liegende Dose gesucht werden. Dabei hatten wir noch eine nette Begegnung mit einem schwedischen Cacher. Der suchte ca. 20m von meinem Nullpunkt entfernt und so ging ich erstmal in seine Richtung und begrüßte ihn mit dem GPS in der Hand ;-). Wir kamen ins Gespräch und er erklärte uns, dass er aus der Göteborger Umgebung komme, ein GC-Neuling ist und noch nicht sehr viele Caches gefunden hat. Er staunte nicht schlecht, als wir ihm auf seine Frage, wielange wir schon “im Geschäft” seien, antworteten, dass wir bald zehn Jahre dabei sind.
Nach einer kurzen, gemeinsamen Suche hatten wir das Döschen gefunden, loggten und dann ging es nach einer herzlichen Verabschiedung weiter.

Im Göteborger Hafen

Im Göteborger Hafen

Göteborger Opernhaus

Göteborger Opernhaus

Als uns die Füße vom vielen laufen schmerzten, machten wir es wie viele Göteborger und “chillten” unterwegs im botanischen Garten. Es war sehr interessant zu sehen, dass die Schweden gar keine Probleme damit haben, sich dort mit Kind, Kegel und Picknickdecke auf den gepflegten Rasen zu legen. Allerdings sah man, wohin man auch schaute, nicht das kleinste Schnipselchen Müll. Wenn man das mit den Zuständen nach manchem Wochenende mit schönem Wetter in den hiesigen Parks vergleicht, fehlen einem da glatt die Worte…
Überhaupt war es, selbst in der Großstadt, generell viel sauberer, als man das hier gewohnt ist. Auch die hier überall zu sehenden Schmierereien waren dort nur sehr selten zu sehen. Schwedische Jugendliche scheinen da in ihrer Freizeit besseres zu zu tun zu haben :).

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Nach der ausgiebigen Chillpause im Park ging es zurück zum Hotel, wo wir uns stärkten und anschließend noch eine kleine Cacherunde in der näheren Umgebung drehten.

Fortsetzung folgt

Schweden, Teil 3

Idylle in Ängelholm

Idylle in Ängelholm

Am dritten Tag unserer Reise durch Schweden wollten die Frauen Ängelholms Geschäfte besuchen. Da das nicht so mein Ding ist, widmete ich mich in dieser Zeit ein paar Dosen in der Umgebung :D. Weil Ängelholms “City” nun nicht sehr groß ist, trafen wir uns eine Stunde später wieder auf dem Marktplatz.

Danach gings zum Auto, um ins etwa 20km entfernte Höganäs zu fahren. Von einem Bekannten hatten wir den Tipp bekommen, dass es dort ein großes Keramik-Outlet-Center gibt. Das mussten die Damen natürlich unbedingt sehen. Ich hatte wenigstens das Glück, wieder mal eine Dose nur wenige Meter neben dem Parkplatz loggen zu dürfen. Und während sich die Frauen die Geschäfte ansahen, machte es sich bezahlt, viele ungehörte Podcastfolgen auf dem Handy zu haben :D…

Eine reichliche Stunde später ging es dann (ohne Einkäufe!) an den Strand in Höganäs zum “Chillen”. Es war sehr hübsch und ruhig dort, aber irgendwann ist man einfach “gar” und muß aus der Sonne.

Blieb nur noch die Frage zu klären, wohin es nun gehen sollte. Um nach Ängelholm zurück zu fahren, war es einfach noch viel zu zeitig und zum Glück fiel mir ein, dass da auf dem Weg nach Höganäs ein Wegweiser zum “Kullaberg” zu sehen war. Kurz entschlossen gab ich dann ins Navi einfach mal “Kullaberg” ein und fand dazu sogar ein paar Wegpunkte.

Dorthin zu fahren stellte sich dann als die beste Idee des Tages heraus. Was für eine Landschaft! Sogar unser Kind bemerkte, dass es solche Landschaften wohl nur auf Kalenderblättern und nicht in der Realität geben könnte ;-).
Und das es an so einem Ort auch mindestens einen Cache geben muß, ist ja wohl klar :D.

Aussicht vom Kullaberg

Aussicht vom Kullaberg

Kullaberg-Panorama

Kullaberg-Panorama

Schon auf der Fahrt zum Kullaberg boten sich phantastische Ausblicke und wir fühlten uns eher wie am Mittelmeer, was darauf hindeutet, dass Straßen wie der “Italienska vägen” ihren Namen nicht zu Unrecht tragen ;-).

Leuchtturm auf dem Kullaberg

Leuchtturm auf dem Kullaberg

Blick auf den Hafen von Mölle

Blick auf den Hafen von Mölle

Von da oben aus hätten wir gern den Sonnenuntergang gesehen. Nur leider war es dazu viel zu zeitig und Hunger und Durst trieben uns zurück in Richtung Ängelholm, wo wir am Abend richtig international gespeist haben: als Deutsche in Schweden in einer Pizzeria, die von Türken betrieben wurde, mit Pizza Haweii auf dem Teller ;-).
Wie üblich gab es dann im Anschluß noch eine kleine Cacherunde vor dem Gang ins Bettchen…

Fortsetzung folgt…

Wetter aktuell
Messung vom 14.05.2018, 13:20

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Sonnenuntergang: 21:13