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Weihnachten…

Kobo Glo…ist ja nun schon eine ganze Weile vorbei, mein Weihnachtsgeschenk trudelte aber erst vorgestern nach langer Wartezeit bei mir ein.
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon über das Onleihe-Angebot unserer Stadtbibliothek berichtet und auch darüber, dass man die Bücher mit der zugehörigen App auf dem iPad prima lesen kann.
 

Allerdings hat die Sache zwei kleine Häkchen. Punkt 1 ist das doch recht große Gewicht des iPads. Auf Dauer ist das ziemlich schwer beim Lesen.
Der zweite Punkt ist die recht begrenzte Akkulaufzeit beim iPad. Da kommt man bei einer längeren Reise ohne Nachlademöglichkeit schnell an die Kapazitätsgrenze.
 
Ich denke da nur an den letzten Flug nach Amerika. Inklusive Zugfahrt und Wartezeit auf dem Flughafen hätte der iPad lange vor der Ankunft schlapp gemacht…
 
Nicht nur aus diesem Grund erwuchs der Wunsch nach einer Alternative. Ein anderer Grund ist gerade auf Reisen der Platz- und Gewichtsverbrauch von “richtigen” Büchern.
 
Deshalb hieß die Alternative nach längerer Suche und diversen Vergleichen mit anderen Geräten Kobo Glo.

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Neues Futter für die Leseratte ;-)

Nach langer Zeit habe ich mich wieder mal in der Stadtbibliothek sehen lassen. Da war ich früher öfter mal zu Gast, in der letzten Zeit fehlte selbige aber viel zu oft.

Da die Abende nun immer länger werden, ist nun auch wieder mehr Zeit dazu, die Nase mal wieder in ein Buch zu stecken. Deshalb habe ich jetzt mal die Jahresgebühr von 16 Euro investiert und mich wieder in der Bibliothek angemeldet. Die Kohle ist ja spätestens nach dem zweiten gelesenen Buch wieder rein.

Allerdings bin ich in letzter Zeit notorisch faul. Wege, die nicht zwingend nötig sind, spare ich gern mal ein. Zum Beispiel um ein Buch in der Bibliothek zu holen oder wieder zurück zu bringen ;-). Aber wie nun an neuen Lesestoff kommen? Ganz einfach! Elektronisch. Per Onleihe aus dem Internet.

Der Weg dorthin war allerdings etwas steinig. Ich hatte mir ja eingebildet, dass es mit dem Download der entsprechenden App auf’s iPad getan ist, aber so einfach war es dann doch nicht. Neben der “Onleihe-App” braucht man noch einen passenden eBook-Reader. Der war auch schnell geladen, sogar gratis. Lesen ging aber trotzdem noch nicht. Das wäre ja auch zu einfach. Vor dem Schmökern braucht man beim “Bluefire”-Reader nämlich noch einen Account bei Adobe!? Allerdings findet man in der App keinen Hinweis, wie man an einen entsprechenden Account kommt.

Als halbwegs technikbegeisterter Mensch war es für mich kein großes Problem, den Account über die Webseite von Adobe einzurichten. Für einen Laien dürfte das wesentlich schwieriger sein…

Aber ansonsten ist das eine feine Sache. So ein eBook ist schnell und ohne lange Wege auf dem iPad und man hat 14 Tage Zeit, den Schmöker zu lesen. Danach wird das Buch automatisch gelöscht. Sollte man zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig sein, muß man es einfach nochmal ausleihen. Das geht ja problemlos. Zumindest, wenn es nicht gerade von einem anderen Interessenten zu Lesen vorgemerkt wurde. Denn mit dem Onleihe-eBook ist es wie mit einem richtigen Buch, wenn es jemand entliehen hat, ist es für für den Rest der Welt nicht verfügbar. Dann muß man sich gedulden, bis man wieder an der Reihe ist ;-). Aber 14 Tage sollten bei einem interessanten Buch genügen. Bei mir zumindest reicht das ;-).

Interessiert? Dann schaut doch einfach mal in der nächsten Bibliothek vorbei und meldet Euch an…