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Israel 2017, Teil 6

Vor dem letzten Highlight unseres diesjährigen Urlaubs in Israel, dem Besuch der Gärten der Bahai’i in Haifa, legten wir einen Tag Pause in Tel Aviv ein. Chillen und spazieren am Strand, Naturpark besichtigen und einfach etwas ausruhen – dafür macht man ja schließlich auch Urlaub… 😉
Gerade in Tel Aviv kann man kilometerweit am Strand spazieren gehen, ist aber nie weiter als zweihundert Meter vom geschäftigen Treiben der Stadt entfernt.

Musiker an der Strandpromenade

 

Nach dem “Erholungstag” ging es wieder mit dem Zug nach Haifa. Dort waren wir auch bei unserem letzten Israel-Urlaub, die Sehenswürdigkeit schlechthin entging uns aus Zeitgründen damals aber. An den Sabbat und die damit verbundenen Einschränkungen beim Reisen muss man sich halt erst gewöhnen.
Diesmal hatten wir aber (fast) alles gut geplant und durch die heutzutage verfügbaren Smartphones und Internet rund um die Uhr ist vieles einfacher. Auch die Suche nach Busverbindungen in Israel. Drei, vier mal tippen auf dem Smartphone und schon bekommt man angezeigt, wann man mit welcher Linie in welche Richtung fahren kann. Dann muss man einfach nur noch die Haltestellen bis zur Zielhaltestelle zählen. Und auch in Haifa funktionierte das Bezahlen mit der Chipkarte problemlos. Kein lästiges Suchen nach passendem Kleingeld, einfach Chipkarte ans Lesegerät halten, Fahrschein vom Busfahrer bekommen, kurzen Blick auf das Ticket werfen und schauen, wieviel Guthaben noch aufgeladen ist und entspannt zum Ziel fahren. Was in unserem Fall die Gärten der Bahai’i war.

Ich hatte mir vorher schon Gedanken gemacht und einiges im Internet über diese wundervoll angelegten Gärten gelesen. Und weil diese an einem Hang des Karmel-Gebirges angelegt sind, war meine durchaus nachvollziehbare Idee, einfach mit dem Bus an das obere Ende der Gärten zu fahren und von da aus nach unten zu laufen.
So weit, so gut. Allerdings stand nirgendwo, dass man gar nicht direkt durch die Gärten nach unten laufen darf.

Es gibt nämlich nur drei Bereiche, die man als Tourist besichtigen kann: Ganz oben, in der Mitte am Schrein und ganz unten. Und das Problem dabei ist, dass sich rechts und links der Gärten private Grundstücke befinden, die man logischerweise nicht betreten darf, um nach unten zu kommen. Also muss man relativ weite Umwege über Straßen und steile Treppen laufen, um zum nächsten Aussichtspunkt zu kommen. Aber wir hatten ja Zeit und die herrlichen Gärten waren jede Anstrengung wert!
Gärten der Bahai'i
Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i

Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i

Nachdem wir uns die Füße platt gelaufen hatten, gab es in der deutschen Kolonie in Haifa, die sich praktischerweise gleich unterhalb der Gärten befindet, noch eine leckere Pizza zur Stärkung. Und weil es gar nicht gut ist, sich zu lange auszuruhen, ging es anschließend im gestreckten Galopp zum Bahnhof, um den nächsten Zug nach Tel Aviv noch zu bekommen. Schließlich wollten wir den Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv nicht verpassen…

Mit dem Zug aus Deutschland zurück nach Tel Aviv Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv

Fazit dieses Urlaubs: Wir wollen wieder dorthin!!!

Einmal Haifa und zurück

Am Hafen von Haifa

Hier in Israel heißt es, daß in Haifa gearbeitet, in Tel Aviv gelebt und in Jerusalem gebetet wird. Weil wir prinzipiell neugierig sind, wollten wir uns das mal ansehen. Von Tel Aviv haben wir ja nun schon etwas gesehen, deshalb ging es heute mal nach Haifa.
Per Zug geht das einfach und unkompliziert. Einfach zum Ticketautomaten, Tickets auswählen, Kreditkarte durchziehen und zum Bahnsteig gehen. Ach nee, ganz so einfach ist es doch nicht. Für uns ist es ungewohnt, hier aber Standard. Bevor man in ein Kaufhaus, öffentliches Gebäude oder eben in den Bahnhof kommt, muß man durch den Sicherheitscheck.
In Kaufhäusern guckt sich ein Securitymann oder -frau die Taschen an und man wird mit nem Metalldetektor gefilzt. Am Bahnhof stehen zusätzlich noch Geräte, mit denen das Gepäck, genau wie bei uns am Flughafen, durchleuchtet wird.
Danach gehts zum Bahnsteig. Vorher muß man sein Ticket am Automaten entwerten und durch ein Drehkreuz gehen. Ohne Fahrkarte kommt man nicht auf den Bahnsteig und man sollte es tunlichst vermeiden, nach der Fahrt seine Fahrkarte in den nächsten Papierkorb zu werfen, denn ohne Ticket kommt man nicht aus dem Bahnhof raus…

Dreisprachiges Schild

In Haifa selbst sind wir dann ein bisschen durch die Straßen gebummelt. Dort haben wir sehr oft uns gut bekannte Töne gehört – russisch. Das scheint dort neben hebräisch und arabisch die dritte Amtssprache zu sein. Jedenfalls waren an den meisten Geschäften Schilder in russisch angebracht.
Da wir schon einige Postkarten geschrieben hatten, aber gestern keine Briefmarken bekamen, wollten wir heute in Haifa auf der Post mal fix ein paar besorgen. Aber auch hier geht es etwas anders als bei uns zur Sache.
Vor der Briefmarke kommt erstmal eine andere Marke. Und bei der handelt es sich um eine Wartemarke. Ganz wie bei uns in den Amtsstuben muß man sich erstmal eine Marke ziehen. Dann setzt man sich brav aufs Wartebänkchen und wartet bis man an der Reihe ist. Das kann unter Umständen ganz schön dauern. In Haifa jedenfalls zu lange…
Wir haben die Warteprozedur dann nochmal hier in Tel Aviv in der Post um die Ecke wiederholt und hatten nach fünf Minuten unsere Briefmarken.
Nachher wollen wir uns mal den Sonnenuntergang am Strand ansehen. Mal sehen, ob es klappt oder ob uns eine Wolke den Spaß verdirbt 😉

Man versteht russisch ;-)
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