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Frech wie Oskar

 

Seit einiger Zeit haben wir uns gewundert, warum der Komposter in unserem Garten morgens immer offen steht, obwohl er abends immer verschlossen war.
Selbst als wir den Deckel mit mehreren Ziegelsteinen beschwerten, änderte sich nichts. Abends zu, morgens offen und die doch recht schweren Steine lagen vor oder neben dem Komposter…
Neugierig wie wir sind, beschlossen wir, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wie es der Zufall so will, gab es just vor ein paar Tagen bei einem Discounter eine Wildkamera im Angebot und ein paar Tage später landete das Paket mit der Kamera im Postkasten. 🙂

 

Einige Tage vergingen, ohne das die Kamera etwas aufzeichnete. Doch nach unserer spontanen Mittsommernachtsparty landete die Kamera den ersten Treffer. Offenbar war endlich etwas nach dem Geschmack des dreisten Diebes im Komposter gelandet. Leider waren die Einstellungen der Kamera suboptimal. Man muss ja alles erstmal testen und probieren. Die Videoaufnahmezeit hatte ich mit 15 Sekunden etwas zu niedrig angesetzt, aber immerhin kann man den frechen Kerl oder die dreiste Dame (weiß man ja nicht so genau 😉 ) gut erkennen…

 



Pieep pieeep…

Schade, wie schon im letzten Jahr ist der Nistkasten mit der Webcam auch in diesem Jahr als Piepmatz-Wohnung scheinbar nicht sehr begehrt. Um so mehr die am Nachbarbaum angebrachte Variante ohne Webcam, die ehemals den “Rote-Blitze-1”-Cache beherbergte…

Dort wohnt schon seit einigen Wochen ein Meisenpärchen und der Nachwuchs ist sicher bald flügge. Heute Vormittag habe ich mich mal mit der Kamera in die Sonne gesetzt und ein paar hübsche Bilder geknipst. Quasi als Entschädigung für die Webcam, die nur einen leeren Kasten zeigt… 😉

Vermutlich bleibt der Webcam-Kasten leer, weil das Einflugloch zu groß und eigentlich für Spatzen gedacht ist. Die finden wahrscheinlich genug alternative Nistmöglichkeiten in der Umgebung und haben keinen Bock auf Webcam.
Da werde ich in den nächsten Tagen mal den 3D-Drucker bemühen und einen Einsatz für die Öffnung drucken, damit sie die richtige Größe für Meisen bekommt. Dann schaun ‘mer mal.:-)

Foto: Meise im Abflug vom Nistkasten

Nachwuchs versorgt und schnell wieder weg, um Nachschub zu besorgen

Foto:  Meise am Nistkasten

Erstmal gucken, ob alles in Ordnung ist…

Foto: Meise fliegt weg vom Nistkasten

Schnell wieder weg, die Kinders haben Hunger…

Foto: Meise schaut aus dem Nistkasten

Mal gucken, wo die Alten mit dem Futter bleiben…

Erwischt!

Von manchen Tieren kennt man im Zweifelsfall gerade mal den Namen, mehr aber nicht. So geriet mir heute beim Blick aus dem Fenster zufällig ein Vogel ins Visier, den ich vorher noch nie im Garten gesehen hatte. Zum Glück hatte ich mir die Kamera schon griffbereit hingelegt, weil ich ja unbedingt noch einen Piepmatz beim Baden im neuen Bachlauf knipsen wollte.
Kamerad Vogel saß derweil im Fliederbusch und tat auffällig unauffällig. Guckte sich immer um und schaute, ob er nicht doch von irgend woher beobachtet wurde. Da ich nun noch neugieriger wurde, verkniff ich es mir, die Tür zum Garten zu öffnen und beobachtete von drinnen weiter.
Nach einer ganzen Weile verließ er seinen Beobachtungsposten und setzte sich auf den Rest einer Thuja, die mal in einem ganz großen Blumenkübel im Garten wuchs. Die hatte ich im Frühjahr radikal gekürzt, weil der Kübel inzwischen zu klein war und bei jedem stärkeren Windstoß umkippte.
Dort verharrte das Vögelchen wieder eine ganze Weile und blickte nervös umher. Nachdem er sich ganz sicher schien, nicht beobachtet zu werden, verschwand er im Kübel und tauchte kurze Zeit später mit etwas Pflanzenmaterial im Schnabel wieder auf. Aha dachte ich, da sucht einer Nistmaterial.
Denkste! Denn plötzlich ließ er das Zeug fallen, verschwand wieder im Kübel und tauchte kurz darauf mit einer Walnuß im Schnabel wieder auf… Deshalb also das Versteckspiel. Na gut. Ich würde auch nicht unbedingt jedem erzählen, wo mein geheimer Biervorrat versteckt ist 😉
Ach so: Das Vögelchen nennt sich übrigens Eichelhäher. Nun bin ich dank Gartenbeobachtung und Internet ein bisschen schlauer und habe wieder mal eine Bildungslücke geschlossen 🙂

Foto: Eichelhäher

Da isser! Guckt ganz unschuldig in die Gegend...

Foto: Eichelhäher

Nochmal vorsichtig nach Beobachtern gucken...

Foto: Eichelhäher

... und nochmal in die andere Richtung. Sicher ist sicher!

Foto: Eichelhäher mit Walnuss im Schnabel

Trotzdem erwischt! Da hat er seine Nuss im Schnabel und macht sich aus dem Staub...

Alle Bilder entstanden mit meiner EOS450D und meinem Tamron 18-270mm Objektiv aus dem Wohnzimmer heraus durch die geschlossene Terassenür. Die Fotos zeigen natürlich nur den interessantesten Ausschnitt ;-).

Noch mehr Teichgeschichten…

Kurzentschlossen habe ich mich trotz der kühleren Temperaturen (inzwischen nur noch knapp 10°C) an den Teich gehockt und gewartet, ob ich nicht doch noch einen Badegast mit der Kamera erwische.
Es kam dann aber ganz anders, als erwartet. Denn schon der erste Besucher entpuppte sich als dreister Dieb ;-).

Erst klauen...

Ich hatte mich nämlich schon am Wochenende gewundert, wieso an einer Stelle der Teichbepflanzung massig Erde und Moos fehlte und hatte für diese Missetat unsere anderen ständigen Teichbesucher, Herr und Frau Stockente, in Verdacht.

Die haben sich nach dem ausgiebigen Badevergnügen diese Stelle nämlich öfters als Ruheplätzchen ausgesucht.
Aber denkste! Die sind vollkommen unschuldig! Den wahren Dieb habe ich nun mittels Fotobeweis überführt.
Und als ob der dreiste Diebstahl nicht schon genug wäre, hinterließ er auch noch einen ordentlichen Sch…. (nee, das schreibe ich hier jetzt nicht aus…).

Kaum hatte sich der Dieb aus dem Staub gemacht, kam Frau Stockente auf ihrer täglichen Runde auf eine Scheibe Toastbrot vorbei. Gleich nach der Landung watschelte sie zur Terassentür und schaute nach, ob denn da jemand ist, der ihr einen kleinen Snack reichen könnte.
Nach dem Essen folgte ein längeres Bad und etwas Gymnastik am Ufer…

... dann auch noch den Teich versauen!

Ganz schön gelenkig! Macht das mal nach...

Frühlingsanfang

Es wird Frühling. die Gäste reisen an

Frau Ente

Heute ist Frühlingsanfang. Woran erkennt man das? Ganz einfach, die ersten Gäste reisen nach der Winterpause wieder an.
Wir saßen gerade in der Sonne, tranken ein Tässchen Kaffee und ließen uns die Reste vom Wochenend-Apfelkuchen schmecken, als es plötzlich über uns rauschte und zwei Tiefflieger zur Landung im Gartenteich ansetzten.
Unser Hündchen sprang natürlich gleich im Quadrat um den Teich, konnte sich zum Glück aber nicht zu einem Bad entschließen.
Im Verlauf des Nachmittags wanderten unsere Gäste dann von einem Teich zum anderen und ließen es sich gut gehen…

Teich 2.0

Was macht man über Pfingsten, wenns mal ausnahmsweise nicht regnet? Richtig! Man buddelt mal wieder fürchterlich im Garten und eröffnet Baustellen, die eigentlich schon vor fast einem Jahr abgeschlossen sein sollten ;-).
Seit dieser Zeit stand in unserem Garten nämlich schon ein von meiner Mutter ausgemusterter Gartenteich rum und wartete auf seinen Einbau. Und in einem Anfall von Wahnsinn haben wir uns am Pfingstsonntag bei schönstem Wetter auf die Arbeit gestürzt und losgelegt. Man gönnt sich ja schließlich sonst nichts :).

Teichbaustelle im Garten

Teichbaustelle

Nachdem uns Teich 1.0 schon einige Jahre erfreut und auch von der Tierwelt recht gut besucht wird, ging es mit dem Einbau von Teich 2.0 erstaunlicherweise sehr flott voran. Während der Bauarbeiten bekamen wir sogar Besuch von Frau Stockente. Willkommener Anlaß für mich, mal eine kleine Pause einzulegen ;-). Nachdem sie sich alles ausführlich beguckt, ihre Pflichtration Toastbrot bekommen und ihre Schönheitspflege beendet hatte, flog sie von dannen und ich mußte auch wieder an die Arbeit…
Das vorläufige Ergebnis der Schufterei und unzähliger Schweißperlen könnt Ihr in obigen Bild bewundern ;-). Wenn sich die frisch aufgeschüttete Erde richtig gesetzt hat, soll ein kleiner Bachlauf Teich 1.0 mit Teich 2.0 verbinden. Bis dahin wird es aber sicher noch einige Zeit dauern.
Ihr könnt euch jetzt sicher auch denken, warum die Siedlung, in der wir wohnen, Teichsiedlung heisst 😀 😀 :D…

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