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VDSL – eine endlose Geschichte

Irgendwann Ende März kündigte ich unseren alten Telefon- und DSL-Anschluß im Glauben, dass die Telekom ihre in der Werbung vollmundig versprochenen Leistungen auch tatsächlich erbringen kann und tatsächlich auch möchte.
Langsam glaube ich nicht mehr wirklich daran. Bei der Bestellung des VDSL-Pakets im T-Punkt ging ich davon aus, dass der VDSL-Anschluß zum 1.Juni, dem Termin des Wechsels vom alten Anbieter zur Telekom, auch geschaltet werden würde.

Dass es tatsächlich ganz anders läuft und zuerst ein “normaler” DSL-Anschluß geschaltet wird und danach per gesondertem Auftrag VDSL geschaltet wird, davon sprach bei der Bestellung im T-Punkt niemand.
Dies erfuhr ich erst von der Hotline, als ich mich wunderte, dass in der Auftragsbestätigung, die einige Tage nach meinem Besuch im T-Punkt bei mir ankam, kein Wort von VDSL, dafür aber von einem DSL-384 die Rede war.
Da hieß es dann: “Das wird nach der Anschaltung des normalen DSL beauftragt und dauert dann etwa 5 Werktage.”

Aus den 5 Werktagen sind mittlerweile viel mehr geworden und auch nach zahllosen Anrufen bei der Telekom-Hotline stellt man sich dort ausgesprochen kundenunfreundlich an und man bekommt entweder gar keine vernünftige oder ständig wechselnde Auskünfte auf die Frage, wann denn das VDSL nun endlich geschaltet wird.
Mal heisst es “VDSL geht bei Ihnen gar nicht.”, obwohl es einige Hausnummern weiter funktioniert und mir mehrmals versichert wurde, dass VDSL bei uns “überhaupt kein Problem” ist, dann heisst es, dass irgendwelche “Interfaces” gestört sind und deshalb keine Aussage getroffen werden kann.
Ein anderes Mal heisst es ” …das hat sich eine Kollegin zur Wiedervorlage markiert, da kann ich auch nichts machen, ich werde ihr eine Mail schicken, dass sie Sie umgehend zurückruft.”. Auf diesen Rückruf warte ich jetzt schon länger als eine Woche. Wobei das Wort “Rückruf” bei den letzten Hotlineanrufen immer häufiger benutzt wird, aber letztlich auch nur nichts passiert.
Momentan habe ich den Eindruck, dass die gar nicht daran interessiert sind, irgendwas zu tun und man als Kunde nur hingehalten werden soll.

Mir ist es reichlich egal, wer sich irgendwas zur Wiedervorlage markiert hat, welche Interfaces gestört oder welche “Systeme” gerade mal wieder während meines Anrufs abgestürzt sind! Die sollen endlich mal was tun für mein Geld!!!

Schade, dass es momentan überhaupt keinen alternativen Anbieter für VDSL hier gibt. Aber eines steht schon mal fest: Sobald es einen anderen Anbieter gibt….tschüss Telekom!

SuperGAU

Als experimentierfreudiger Linux-, speziell Ubuntunuser, dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, von Version 9.04 auf Version 9.10 zu wechseln. Sicherheitshalber zog ich mir mit einem Backup-Programm mein Homeverzeichnis und mein VMWare-Windows auf eine externe USB-Festplatte. Fehlerfrei natürlich. Sagte zumindest das Backup-Programm.
Es folgte eine Downloadorgie und nach etwas mehr als einer Stunde (bei DSL-1000 dauert es halt etwas 🙁 ) meldete sich Ubuntu 9.10 in frischem Glanz auf dem Monitor.

Dumm war nur, dass sämtliche 3D-Effekte, die vorher anstandslos funktionierten, jetzt nicht mehr liefen. Naja, und von Tonausgabe konnte ich auch nur noch träumen. Erstaunlicherweise lief aber mein VMWare-Server problemlos. Das kannte ich von vorherigen Updates nicht, da war jedes mal eine Neuinstallation fällig.

Ohne Ton, nebenbei gesagt wollte Ubuntu meine interne DVBT-Karte auch nicht erkennen (auch die lief unter 9.04 problemlos), macht das arbeiten am Rechner natürlich keinen Spaß. Aber wozu hat man schließlich ein Backup gemacht? Eine alte Installations-DVD war da, also fix wieder 9.04 installiert, Updates geladen, das Backup-Programm installiert, die USB-Festplatte angeschlossen und Restore gestartet. Und nach einer Weile … … … PUSTEKUCHEN. Da meldet dieses doofe Programm, dass es keine Sicherungsdateien finden kann. Obwohl es einen Schritt vorher noch gefragt hat, ob es das Backup vom 6.2. zur Wiederherstellung benutzen soll. Ohne Worte!
Naja, ein Großteil der neueren Daten dürfte futsch sein. Zum Glück habe ich noch ein anderes, etwas älteres manuell erstelltes Backup von /home/kurt :-).
Und außerdem ist jetzt wieder reichlich Platz auf der Festplatte. Irgendwie hatte es auch etwas positives…