Artikel-Schlagworte: „3D-Druck“

Recycling. Wieder mal :-)

Für ein kleines Bastelprojekt brauche ich einen Batteriehalter für einen AA-Akku. Was liegt da näher, als die Elektronikschrott-Sammlung mal zu durchforsten um zu sehen, ob sich etwas brauchbares finden lässt. Und siehe da, es fanden sich tatsächlich die Batteriekontakte aus dem Gehäuse einer defekten Solarleuchte.
Fünfzehn Minuten später war der erste Entwurf eines Batteriehalters mit FreeCad konstruiert und nochmal zwanzig Minuten später fertig gedruckt.

Leider war er noch nicht ganz perfekt, weil ich mich bei der Konstruktion der Halterung für die Batterieclips auf jeder Seite um zwei Millimeter verrechnet hatte. Für den ersten Versuch war das Teil aber schon ganz brauchbar. Natürlich beließ ich es nicht dabei, obwohl… funktioniert hätte das Ding auch so, sondern korrigierte den Fehler und Nummer Zwei passte perfekt :).
Ihr braucht auch zufällig so ein Ding? Die Vorlage gibt es hier bei Thingiverse.com.

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Neues aus dem Drucker

Foto: Wandhalterung für Bohrer

Am Wochenende hat mich mal wieder etwas die Aufräumwut gepackt. Das passiert (leider) viel zu selten. Diesmal waren es die Bohrer, die im Weg rumlagen. Ich hatte schon länger daran gedacht, mir eine Wandhalterung dafür zu drucken. Dann hat man auch gleich immer gut im Blick, wenn mal einer fehlt.
Allerdings waren die Temperaturen der letzten Wochen nicht dazu angetan, mich an den Rechner zu treiben und ein 3D-Modell zu basteln. Bei mehr als 30°C macht das auch echt keinen Spaß.

Letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Vor das Erfolgserlebnis setzten die CAD-Götter aber wie immer erstmal den Schweiß.
Den ersten Entwurf startete ich mit FreeCAD in der Version 0.15. Bisher habe ich damit schon einige Sachen entworfen. Allerdings ist das Programm ziemlich … naja, eigentlich sogar ziemlich viel mit Fehlern ausgestattet.
Diesmal gab ich schon relativ zeitig auf, weil beim Zeichnen einer Skizze immer das Raster, das eigentlich als Zeichenhilfe dienen soll, jedes mal nach dem Zeichnen einer Linie verschwand und auch nicht wieder auftauchen wollte.
OK, FreeCAD kostet nix und ist in der aktuellen Version ja noch voll in der Entwicklung. Vielleicht saß der Fehler ja auch vor dem Monitor und man muß ganz anders an so eine Zeichnung rangehen, als ich das tat. Ich werde es auf jeden Fall weiter probieren. Am Sonntag wollte ich allerdings vorrangig ein handfestes Ergebnis sehen.

Nächster Versuch: Autodesk Fusion 360
Da gibt es seit einiger Zeit ein Lizenzmodell, dass Maker (auch so ein schöner Begriff ;-)) das Programm ein Jahr für den privaten Zweck kostenfrei nutzen dürfen. Also die Megabytes runtergeladen und installiert. So richtig warm wurde ich mit dem Programm aber vorläufig auch nicht. Alles in englischer Sprache und dann auch noch neu… nee, das braucht auch Zeit zum Einarbeiten und die wollte ich mir nicht nehmen.

Dritter Versuch: Autodesk 123 Design

Das hatte ich auch schon länger nicht mehr verwendet, aber damit hatte ich dann ziemlich schnell meine Halterung als 3D-Modell im Rechner.
So schaffte ich es sogar noch, das Modell trotz der vorhergesagten vier Stunden Druckzeit an die Wand zu bringen :-).

Und wenn ich jetzt noch den 8mm-Steinbohrer finde, der in der Reihe momentan fehlt, ist alles gut :D.

Das Modell zum Nachdrucken findet ihr übrigens bei thingiverse.com: http://www.thingiverse.com/thing:981335

Und nochwas: Englisch ist nicht unbedingt meine Stärke. Falls mir jemand mit einer besseren Übersetzung bei Thingiverse helfen kann… immer her damit 😉

Zum Glück gibts 3D-Drucker :)

Also unser Meester ist ja ein ganz ausgebuffter Hund. Irgendwann vor dem Wochenende, in einem unbeobachteten Moment, hat es dieser Sack doch tatsächlich geschafft, an unserer so ziemlich nagelneuen Treppe zur Diele einen hölzernen Abdeckungsgnubbel zu demontieren und zu zerkauen o_o.

Ich habe keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Die Dinger haben kaum 2mm Überstand und sitzen eigentlich bombenfest. Aber der Meester schafft es doch :(.

Nun klaffte an dieser Stelle ein sehr unschön anzusehendes Loch mit einer Schraube drin und es steht zu befürchten, dass Tango das als Einladung ansieht, dort noch’n bissel mehr zu “arbeiten”.

Also was tun?

Eine Drechselbank zum Drechseln eines neuen Gnubbels steht (noch) nicht zur Verfügung. Aber für den 3D-Drucker habe ich hübsches Filament in Holzoptik. 

Also ging es fix mit dem Messschieber an das Loch und den noch vorhandenen Gnubbel und anschließend an den Rechner mit dem CAD-Programm. Innerhalb von zehn Minuten entstand im Rechner ein hübscher neuer Gnubbel. Und dann dauerte es nochmal zwanzig Minuten, bis der neue aus dem Drucker zum Einsatz gebracht werden konnte.

Und was soll ich sagen, auf den ersten Blick, so im Vorbeigehen, ist der kaum vom Orginal zu unterscheiden :).



Oben das Orginal, unten der Nachdruck. Die Fotos vom Handy sind leider nicht so toll, aber man kann die Problematik doch ganz erkennen… ;-).

Druckmarathon Teil 2

Gestern lief der 3D-Drucker ja quasi heiß ;-).
Als letztes lief ein neues Tool für die Elektronikbastelstube vom Band.
Wer oft lötet kennt das Problem: man hat nur zwei Hände, aber Platine, Bauteil, Lötzinn und Lötkolben zu halten…
Vor einiger Zeit hat das Eigenbaukombinat deshalb den Lötfanten entwickelt. Dieser ist aber aus Sperrholz auf der dort vorhandenen CNC-Fräse entstanden.
Mangels dieser Fräse musste also eine Alternative her.
Und zum Glück hat ein fleißiger Bastler bei thingiverse.com das Lötgnu hochgeladen…

Foto: das Lötgnu

Langsam zieht Ordnung in der Bastelstube ein…

… dank 3D-Drucker und thingiverse.com. Dort habe ich ein feines modular aufgebautes Stecksystem gefunden, mit dem ich diverses Kleinwerkzeug ordentlich und griffbereit an der Wand befestigen kann.

Foto: Gedruckte Werkzeughalterung

Der erste Teil ist schon mal probeweise befestigt, der zweite Teil gerade im Druck. Echt eine feine Sache!

Nach einer wahren Druckorgie 😉 ist nun auch der zweite Teil fertig. Nun reicht es aber auch für heute erstmal… 🙂
Werkzeughalterung Teil 2

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