Linux

Das Wetter… wieder mal ;-)

Das Wetter ist ja derzeit in aller Munde. Beim derzeitigen Wetter ist das allerdings auch kein Wunder. Regen ohne Ende und Temperaturen, die tagsüber gerade mal an der 15°C-Marke kratzen. Und das Ende Mai.
Um mal auf den Punkt zu kommen: Ich wollte eigentlich schon immer genauer wissen, wieviel es geregnet hat, welcher Tag der wärmste und welcher der kälteste war. Und es hat mich schon immer fasziniert, wenn ich auf irgendwelchen Webseiten die aktuellen Wetterdaten in quasi Echtzeit sehen konnte. Da war immer ein Gedanke präsent: Auch haben will ;-) .
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SuperGAU

Als experimentierfreudiger Linux-, speziell Ubuntunuser, dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, von Version 9.04 auf Version 9.10 zu wechseln. Sicherheitshalber zog ich mir mit einem Backup-Programm mein Homeverzeichnis und mein VMWare-Windows auf eine externe USB-Festplatte. Fehlerfrei natürlich. Sagte zumindest das Backup-Programm.
Es folgte eine Downloadorgie und nach etwas mehr als einer Stunde (bei DSL-1000 dauert es halt etwas :-( ) meldete sich Ubuntu 9.10 in frischem Glanz auf dem Monitor.

Dumm war nur, dass sämtliche 3D-Effekte, die vorher anstandslos funktionierten, jetzt nicht mehr liefen. Naja, und von Tonausgabe konnte ich auch nur noch träumen. Erstaunlicherweise lief aber mein VMWare-Server problemlos. Das kannte ich von vorherigen Updates nicht, da war jedes mal eine Neuinstallation fällig.

Ohne Ton, nebenbei gesagt wollte Ubuntu meine interne DVBT-Karte auch nicht erkennen (auch die lief unter 9.04 problemlos), macht das arbeiten am Rechner natürlich keinen Spaß. Aber wozu hat man schließlich ein Backup gemacht? Eine alte Installations-DVD war da, also fix wieder 9.04 installiert, Updates geladen, das Backup-Programm installiert, die USB-Festplatte angeschlossen und Restore gestartet. Und nach einer Weile … … … PUSTEKUCHEN. Da meldet dieses doofe Programm, dass es keine Sicherungsdateien finden kann. Obwohl es einen Schritt vorher noch gefragt hat, ob es das Backup vom 6.2. zur Wiederherstellung benutzen soll. Ohne Worte!
Naja, ein Großteil der neueren Daten dürfte futsch sein. Zum Glück habe ich noch ein anderes, etwas älteres manuell erstelltes Backup von /home/kurt :-) .
Und außerdem ist jetzt wieder reichlich Platz auf der Festplatte. Irgendwie hatte es auch etwas positives…

Komfortabler Radiorecorder

Vor einigen Tagen hatte ich schon einen Artikel geschrieben, in dem ich über meine NSLU als Radiorecorder berichtet habe. Inzwischen habe ich durch eine Suche im Netz bei Bernhard Walle eine noch viel bessere Lösung gefunden. Sie heißt TAPEHEAD.
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NSLU2 – es geht weiter…

Vor ganz langer Zeit, als ich mir meine erste NSLU zugelegt hatte, kam der Gedanke auf, die NSLU als permanent laufenden Homeserver zu benutzen und von diesem per serieller Schnittstelle und angeschlossenem Mikrokontroller heimische Geräte fernzusteuern.

Irgendwann geriet dieser Gedanke in den Hintergrund. Die NSLU lief zwar als Server für alles mögliche, aber sie machte ihre Aufgabe so gut, dass ich die Lust an weiteren Experimenten verlor, um das prima funktionierende System nicht zu gefährden. Man kennt das ja – never touch a runnig system ;-) .

Inzwischen habe ich  mir eine zweite NSLU zugelegt und der Spaß am Experimentieren ist wieder da :-) . Auf der NSLU ist das aktuelle “Lenny” auf einem 4GB-USB-Stick installiert-nur erstmal zum Testen. Wenn alles passt, wird es auf eine Festplatte umgepflanzt.

Einige Experimente mit der seriellen Schnittstelle habe ich mit einem USB-zu-seriell-Konverter auch schon gemacht. Allerdings scheint das Teil eine Macke zu haben.

Zum Ausprobieren hatte ich mein altes Geko 201 angeschlossen und mit cat /dev/usbTTY1 die Daten vom Geko anzeigen lassen. Das klappte etwa 50 Sekunden lang, dann war Schluß.  Und das nicht nur an der NSLU, sondern auch an meinem “großen” Rechenknecht. Deshalb schließe ich einen Fehler an der NSLU aus.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich mir erstmal die nötigen Bauteile bestellt, um die interne serielle Schnittstelle per Selbstbauinterface nutzen zu können. Zusätzlich habe ich mir noch ein zweites USB-nach-seriell-Interface bestellt. Mal sehen, ob ich damit bessere Ergebnisse bekomme…

Abgehört :)

Wenn ich mit meinem Fahrrad durch die Gegend strample, höre ich mir auch gern mal ein Hörbuch oder ein Hörspiel an. Zum Glück gibt es außer den privaten und öffentlich-rechtlichen Dudelfunkwellen ja auch noch ein paar Sender, die ab und an mal sowas senden.
In den meisten Fällen liegen die Sendezeiten dann aber so, dass man als arbeitender Mensch keine Chance hat, sie live zu hören. Leider gibt es keinen mir bekannten Sender, bei dem man sich die Sendungen als Podcast auf das Handy laden könnte.
Zusätzlich geben sich die meisten Sender alle Mühe, zu verhindern, dass man den Stream aus dem Internet auf die Platte bannt.
Und so muß man sich eben etwas einfallen lassen, wie man trotzdem an sein Hörspiel kommt… Diesen Beitrag weiterlesen »

Überraschung

Schönen 2.Advent!

Schönen 2.Advent!

Wie ich ja schon öfter hier geschrieben habe, benutze ich mit Vorliebe Linux als das Betriebssystem meiner Wahl.

Leider gibt es noch viele Anwendungen, die ein anderes Betriebssystem verlangen und so kommt man nicht umhin, in dieser Beziehung zweigleisig zu fahren. Aus diesem Grund hatte ich bisher auf meinem Ubuntu 7.10 einen VMWare-Server installiert und habe dort das andere Betriebssystem als Gast installiert.

Seit dem letzten Update funktioniert dieser aber leider nicht mehr :-( . Das war Überraschung Nummer eins. Da ich nun keine Lust hatte, nach den Ursachen dafür zu suchen, habe ich dann gleich erstmal auf Ubuntu 8.04 aktualisiert und einen Tag später auf die ganz aktuelle 8.10-Version.

Und nun folgt Überraschung Nummer 2: Ich stöpselte mein nagelneues Bamboo-Grafiktablett an und es funktioniert ohne irgendwelche Verrenkungen beim Installieren irgendwelcher Treiber. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Nun muß ich nur noch sehen, wie ich mein virtuelles Windows wieder in Gang bringe…

NSLU@mp3

Die kleine NSLU begeistert mich immer mehr!
Inzwischen bringt sie auch die mp3-Sammlung ins häusliche Netzwerk :-) . Aufwand: naja – mehr als 10 Minuten waren es nicht.

Den größten zeitlichen Anteil davon verschlang dabei das Aufräumen meiner vorhandenen USB-Festplatte. Anschließend hab ich erstmal einen Teil meiner gesammelten MP3-Dateien dorthin kopiert. Nächster Schritt war die Installation von mt-daapd auf der NSLU. Das ist ein feiner kleiner Audio-Streamer, der die Musike im Netzwerk bereitstellt.

Anschließend noch das Adminpasswort und den Pfad zu den Musikdateien in der Konfigurationsdatei angepasst – fertig :-)

Eine klitzekleine Arbeit bleibt für die nächsten Tage aber noch zu tun. Leider haben die Titel keine einheitliche Lautstärke, aber dafür gibts ja mp3gain ;-) .

Webserver Teil 3

Die NSLUNachdem ich schon zwei Eigenbau-Miniwebserver zusammen gelötet habe, hat meine “Serverfarm” schon wieder Zuwachs bekommen.

Die Bastelei mit den AVR-Webservern ist zwar ganz nett, die Rechenleistung unterm Strich aber nicht so toll. Dank Frank habe ich für die etwas mehr Rechenpower erfordernden Anwendungen eine sehr stromsparende (im Vergleich zu einem normalen PC als Server) Lösung gefunden: die NSLU2.

Eigentlich ist das Teil dazu gedacht, herkömmliche USB-Festplatten einfach ins Heim-Netzwerk zu bringen. Findige Leute haben das auf Linux basierende Betriebssystem “aufgebohrt” und um sehr nützliche Sachen erweitert. Das wären zum Beispiel Apache, MySQL, PHP und Perl. Man kann natürlich auch Samba installieren oder das Teil zum Druckerserver im Heimnetzwerk machen.

Im Vergleich zu einem normalen PC ist die Hardwareausstattung mit einem 266MHz Prozessor und 32MB Ram zwar recht bescheiden, aber für die vorgesehene Anwendung als kleiner Heimserver mit minimalem Stromverbrauch ist sie schon beachtlich und mit Sicherheit ausreichend.

Die erste Aktion bestand also darin, der NLSU ein neues Betriebssystem zu verpassen. Und weil der interne Flashrom für die geplanten Erweiterungen (Apache, PHP, MySQL, Perl, …) etwas knapp ist, habe ich es anschließend auf einen 1GB-USB-Stick ausgelagert. Nun ist so ein USB-Stick, was die Schreibzugriffe betrifft, ja auch nicht für die Ewigkeit gebaut. Gerade bei den unter Linux reichlich anfallenden Logdateien könnte ich mir vorstellen, dass er über kurz oder lang die Grätsche macht. Deshalb ist der spätere Umzug auf eine Festplatte fest eingeplant.

Außerdem möchte ich natürlich auch Daten von “außerhalb” (Daten vom Temperaturfühler etc.) an den Server in der NSLU liefern. Dazu bietet sich eine in der NSLU vorhandene, aber nicht nach außen geführte serielle Schnittstelle an. Leider fehlt bei dieser die Pegelwandlung von TTL-Pegel auf die bei seriellen Schnittstellen üblichen Pegel von +/-12V. Deshalb sollte man es tunlichst vermeiden, längere Kabel direkt an die Schnittstelle anzuschließen. Der direkte Anschluß an den PC verbietet sich ohne Pegelwandlung  ohnehin.

Der Umbau selbst ist kein großes Ding. Ein IC und ein paar kleine Keramikkondensatoren reichen schon aus. Wer allerdings nicht weiß, wo am Lötkolben das heiße Ende ist, sollte lieber auf einen Konverter Seriell <-> USB ausweichen.

Heute habe ich mir mal die “inneren Werte” meines Schmuckstückes angesehen. Das Öffnen des Gehäuses war ganz unproblematisch. Einfach an der “Schnittstelle” zwischen silberfarbenem Frontteil und grauem Rückenteil das Gehäuse zusammen drücken und das Frontteil nach vorn abziehen.

Vorsicht! Die Platine ist nicht im Gehäuse angeschraubt und fällt einem entgegen! Also nicht fallen lassen!

Es versteht sich von selbst, dass bei solchen Aktionen die Garantie verloren geht! Wer an seiner NSLU das Gehäuse öffnet oder das Betriebssystem ändert, tut dies grundsätzlich auf eigene Gefahr!

Beim Zusammenbau sollte man die Platine zuerst in die Führungsrillen im Frontteil stecken. Dabei aufpassen, dass der Ein/Ausschalter richtig sitzt. Der verkantet sich nämlich gern. Anschließend vorsichtig das Rückenteil aufsetzen und auf das Frontteil drücken.

Das Innenleben meiner NSLU

So sieht die NSLU von innen aus. Mehr demnächst auf dieser Seite…

Helferlein

Gestern war ich nach längerer Abstinenz mal wieder auf einer kleinen Cachetour. Insgesamt hab ich vier von fünf Caches gefunden. Kein schlechtes Ergebnis. Vor allem, weil ich den einen Cache wegen Muggeln am Zielort gar nicht suchen konnte.

Zu Hause ist dann immer die Nachbereitung, sprich Bilder von der Kamera laden, nachbearbeiten und im Loggen im Internet fällig. Nun ist es ja aber so, dass es viele Caches gibt, die auf www.geocaching.com und www.opencaching.de gelistet sind. Bei größeren Touren ist es dann ziemlich lästig, jedesmal zu schauen, ob es die Caches auch auf opencaching.de gibt.

Genau für dieses Problem gibt es aber eine sehr elegante Lösung. Fogg hat dazu ein paar geniale Tools entwickelt.

So siehts aus

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Computer sind toll

Ohne Computer wäre es richtig langweilig und man wüsste gar nicht, wie man seine ganze freie Zeit verbringen sollte…

Ganz besonders toll ist des dann, wenn man plötzlich seltsame Fehlermeldungen bekommt und keiner weiß, warum und weshalb.
Dann steht man ganz schön doof da. Heute bekam ich eine seltsame Meldung von meinem Mailprogramm (Evolution). Es weigert sich beharrlich die über 300 Mails im Papierkorb von der Festplatte zu putzen. Auch die große bekannte Suchmaschine mit den vielen O’s im Namen wusste keine Lösung für das Problem. Zumindest keine akzeptable. Das ich das Inbox-File von der Platte löschen kann und es dann wieder läuft, war mir auch klar. Die Frage ist nur, wie lange es dann funktioniert bis der Fehler wieder auftaucht.

Naja, zum Glück gibts ja noch andere Mailprogramme. Ärgerlich ist nur, dass man wieder alle Konten neu einrichten muss. Aber es hat auch einen großen Vorteil :-) . Man merkt sich die ganzen Zugangsdaten und Servernamen viel besser…