Fotografie

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen…

 
… es wird ist Herbst. Im Moment ist das Wetter zwar noch super schön, aber die Wahrscheinlichkeit für “Mistwetter” steigt von Tag zu Tag.
Trotzdem ist der Herbst natürlich auch eine schöne Jahreszeit und es lohnt sich, die kleinen und großen schönen Dinge in der Natur zu bestaunen, bevor der Winter kommt und alles einheitsgrau ist.
 
Deshalb werde ich Euch in den nächsten Tagen mal zeigen, was mir am Herbst besonders ins Auge fällt. Dank einer guten Kamera im Smartphone lassen sich diese Momente neuerdings ja besonders gut für die Ewigkeit auf Silizium bannen ;-).
 
Los gehts mit den ersten Schnappschüssen …
 

Dahlienblüte

Nr.1: Dahlienblüte im Garten

Leckerer Apfel

Nr.2: Leckerer Apfel am Baum (auch noch 😉 im Garten)

Angeknabberte Birne

Nr.3: Von Vögeln und Insekten angeknabberte Birne auf der Wiese im Garten

Schmetterling

Nr.4: Es gibt massenweise Schmetterlinge, die sich an den süßen, heruntergefallen Birnen den Bauch vollschlagen, aber auch mal an einer Blüte naschen…

 

Ich nummeriere die Bilder mal und bin auf Eure Kommentare gespannt. Welches Herbstfoto findet Ihr am Schönsten? Schreibt die Nummer des Bildes und welche Gedanken Euch beim Anblick des Bildes so durch den Kopf gehen in Euren Kommentar.
 
Zum Winteranfang werde ich die ganze Sache dann mal auswerten und ich gucke auch mal in meine Kramkiste, ob ich für den schönsten Kommentar einen kleinen Preis finde ;-). Ausschlaggebend für den Gewinn ist natürlich die vollkommen subjektive Familienmeinung ;-).

Rund um den Schladitzer See

Foto: Flugzeug im Anflug

Überflieger am Schladitzer See


Nachdem wir letzte Woche dem Werbeliner See nach längerer Zeit wieder mal einen Besuch abgestattet und die schönen Radwege in der Gegend gesehen hatten, beschlossen wir, bei nächster Gelegenheit mal eine Radtour zu unternehmen.
 
Diese führte uns heute bei bestem Herbstwetter zunächst erstmal zum Schladitzer See. Dort waren wir auch schon lange nicht mehr und nebenbei gab es da noch einige Dosen zu finden. Eine erste Überschlagsrechnung ergab eine Streckenlänge von ca. 14km bis zum Ziel. Dazu so Pi mal Daumen 6km für die Runde um den See und wieder 14km für den Rückweg. Das sollte auch für Gelegenheitsradler, wie wir das sind, gut zu schaffen zu sein ;-).
 
Also ging es heute kurz vor Elf mit Proviant, GPS und Fotoapparat auf die Piste. Den größten Teil der Strecke legten wir auf gut ausgebauten Radwegen, bzw. Nebenstraßen zurück. Auf etwa 1,5km ging es dann aber doch auf die Bundesstraße. Allerdings läßt sich dieser Abschnitt auch umfahren, wenn man einen kleinen Umweg über Podelwitz und Rackwitz in Kauf nimmt. Beim nächsten Mal werden wir diese Strecke nehmen. Mit Autos, die zum Teil sicher mit mehr als den erlaubten 100km/h unterwegs waren, ist nicht zu spaßen. Für Radfahrer wird bei Gegenverkehr nicht gebremst, da quetscht man sich lieber ohne großen Sicherheitsabstand am Radfahrer vorbei…
 
Nach knapp 40 Minuten Fahrzeit (wir hatten es nicht eilig…) erreichten wir das Ziel und begannen, die ersten Dosen zu suchen. Dabei war es teilweise gar nicht so einfach, eine muggelfreie Minute für den Zugriff zu finden. Bei dem heutigen Kaiserwetter waren massenhaft Radler und Inlineskater unterwegs. Zum Glück lagen die Dosen fast alle außerhalb der Muggelsichtweite ;-).
 
Nach dem Fund der achten Dose machten wir gerade am Wolteritzer Biedermeier-Strand eine Pause und verspeisten ein leckeres Eis, als uns ein weniger schöner Anruf erreichte und wir die Tour deshalb abbrechen mußten.
Radfahrer leben gefährlich. Im Zweifelsfall hat man gegen einen Autofahrer, der einem die Vorfahrt nimmt, die schlechteren Karten und landet unsanft auf der Straße. So unserem Sohn geschehen, der nach uns zum Schladitzer See unterwegs war und mit dem wir uns dort treffen wollten.
Zum Glück ist außer ein paar Kratzern und Prellungen nichts passiert. Der Nachmittag war aber erstmal gelaufen und sicherheitshalber ein Besuch im Notfallzentrum Pflicht.
 
So ganz sollte es das für den Tag aber noch nicht gewesen sein und so beschlossen wir spontan, zum Sonnenuntergang nochmal zum See zu fahren. Diesmal aber mit dem Auto.

Sonnenuntergang am Schladitzer See

Nicht in der Karibik, nicht am Mittelmeer… Schladitzer See – vor der Haustür!

Tante Ju im Anflug

Ein seltener Vogel: “Tante Ju” im Anflug auf den Leipziger Flughafen

Während wir auf den Sonnenuntergang warteten, war natürlich auch noch eine Dose “fällig”. Leider war der Zustand letzterer eher Mitleid erregend. Das Logbuch von Mäusen angeknabbert und bis zum Anschlag mit Logeinträgen gefüllt. Dummerweise hatte ich die letzten Logeinträge nicht gelesen, sonst hätte ich ein neues Buch mitgenommen.
 
Der Sonnenuntergang selbst war ein tolles Erlebnis, nur leider viel zu schnell vorbei. Während wir dann wieder auf dem Rückweg zum Auto waren, hörten wir plötzlich ein sehr markantes “Wummern” in der Luft. Das hörte sich nach einem Flugzeug im Landeanflug an. Aber es war nicht irgendein Flugzeug, sondern die bekannte “Tante Ju”. Den Fotoapparat hatte ich zum Glück noch in der Hand und es gelang ein schöner Schnappschuß :-).

Sonnenuntergang am See

Sonnenuntergang am See

Und nochmal Sonnenuntergang

Und nochmal Sonnenuntergang

So schnell ändert sich das…

Foto: KrokusWährend vor zwei Wochen Frost und Schnee das Wetter voll im Griff hatten, zeigen sich nun die Frühlingsboten mit aller Macht.

Während eines kleinen Spaziergangs zwecks Cachewartung fand sich dieser Knirps am Wegrand. Leider hatte ich nur das Handy zum Fotografieren dabei, aber da ich in den nächsten Tagen nochmal zum Cache muß, gibt es eine zweite Chance für ein ordentliches Bild :-).

Es ist kalt…

…trotzdem kann man draußen bei einem Spaziergang, und wenn es nur die Gassirunde am Morgen ist, allerhand Schönes entdecken.
Allerdings frieren einem bei Temperaturen um -15°C schnell die Finger an der Kamera fest ;-).

Thermometer zeigt -14 Grad Celsius

Kalt!

Im Gegenlicht

Eisige Haselnußblüten


Sieht fast aus wie im Urlaub 😉

Erwischt!

Von manchen Tieren kennt man im Zweifelsfall gerade mal den Namen, mehr aber nicht. So geriet mir heute beim Blick aus dem Fenster zufällig ein Vogel ins Visier, den ich vorher noch nie im Garten gesehen hatte. Zum Glück hatte ich mir die Kamera schon griffbereit hingelegt, weil ich ja unbedingt noch einen Piepmatz beim Baden im neuen Bachlauf knipsen wollte.
Kamerad Vogel saß derweil im Fliederbusch und tat auffällig unauffällig. Guckte sich immer um und schaute, ob er nicht doch von irgend woher beobachtet wurde. Da ich nun noch neugieriger wurde, verkniff ich es mir, die Tür zum Garten zu öffnen und beobachtete von drinnen weiter.
Nach einer ganzen Weile verließ er seinen Beobachtungsposten und setzte sich auf den Rest einer Thuja, die mal in einem ganz großen Blumenkübel im Garten wuchs. Die hatte ich im Frühjahr radikal gekürzt, weil der Kübel inzwischen zu klein war und bei jedem stärkeren Windstoß umkippte.
Dort verharrte das Vögelchen wieder eine ganze Weile und blickte nervös umher. Nachdem er sich ganz sicher schien, nicht beobachtet zu werden, verschwand er im Kübel und tauchte kurze Zeit später mit etwas Pflanzenmaterial im Schnabel wieder auf. Aha dachte ich, da sucht einer Nistmaterial.
Denkste! Denn plötzlich ließ er das Zeug fallen, verschwand wieder im Kübel und tauchte kurz darauf mit einer Walnuß im Schnabel wieder auf… Deshalb also das Versteckspiel. Na gut. Ich würde auch nicht unbedingt jedem erzählen, wo mein geheimer Biervorrat versteckt ist 😉
Ach so: Das Vögelchen nennt sich übrigens Eichelhäher. Nun bin ich dank Gartenbeobachtung und Internet ein bisschen schlauer und habe wieder mal eine Bildungslücke geschlossen 🙂

Foto: Eichelhäher

Da isser! Guckt ganz unschuldig in die Gegend...

Foto: Eichelhäher

Nochmal vorsichtig nach Beobachtern gucken...

Foto: Eichelhäher

... und nochmal in die andere Richtung. Sicher ist sicher!

Foto: Eichelhäher mit Walnuss im Schnabel

Trotzdem erwischt! Da hat er seine Nuss im Schnabel und macht sich aus dem Staub...

Alle Bilder entstanden mit meiner EOS450D und meinem Tamron 18-270mm Objektiv aus dem Wohnzimmer heraus durch die geschlossene Terassenür. Die Fotos zeigen natürlich nur den interessantesten Ausschnitt ;-).

Noch mehr Teichgeschichten…

Kurzentschlossen habe ich mich trotz der kühleren Temperaturen (inzwischen nur noch knapp 10°C) an den Teich gehockt und gewartet, ob ich nicht doch noch einen Badegast mit der Kamera erwische.
Es kam dann aber ganz anders, als erwartet. Denn schon der erste Besucher entpuppte sich als dreister Dieb ;-).

Erst klauen...

Ich hatte mich nämlich schon am Wochenende gewundert, wieso an einer Stelle der Teichbepflanzung massig Erde und Moos fehlte und hatte für diese Missetat unsere anderen ständigen Teichbesucher, Herr und Frau Stockente, in Verdacht.

Die haben sich nach dem ausgiebigen Badevergnügen diese Stelle nämlich öfters als Ruheplätzchen ausgesucht.
Aber denkste! Die sind vollkommen unschuldig! Den wahren Dieb habe ich nun mittels Fotobeweis überführt.
Und als ob der dreiste Diebstahl nicht schon genug wäre, hinterließ er auch noch einen ordentlichen Sch…. (nee, das schreibe ich hier jetzt nicht aus…).

Kaum hatte sich der Dieb aus dem Staub gemacht, kam Frau Stockente auf ihrer täglichen Runde auf eine Scheibe Toastbrot vorbei. Gleich nach der Landung watschelte sie zur Terassentür und schaute nach, ob denn da jemand ist, der ihr einen kleinen Snack reichen könnte.
Nach dem Essen folgte ein längeres Bad und etwas Gymnastik am Ufer…

... dann auch noch den Teich versauen!

Ganz schön gelenkig! Macht das mal nach...

Im Zeichen des Halbmonds

Neulich auf dem Weg zur Arbeit durfte ich einen wunderschönen Halbmond bewundern. Als ich auf Arbeit ankam, bemerkte ich beim Einparken meines Moppeds, dass sich da ein hübsches Motiv bot…
Zum Glück war die Kamera im Fotorucksack gleich griffbereit, denn viel Zeit blieb mir nicht, um den Moment festzuhalten. Aber schaut am besten selbst… :-).

20110402-082501.jpg

Nachdenkliches…

Krokus ohne Bienen

Wo sind die Bienen?

Nach der langen Winterpause wird es nun langsam Zeit, das im letzten Jahr begonnene Projekt Teich 2.0 fertigzustellen.
Das wird zwar noch eine ganze Menge Arbeit, aber der Anfang für dieses Jahr ist gemacht.

Während ich so mit jeder Menge Erde vom Komposthaufen in der Schubkarre in Richtung Teich fuhr, fiel mein Blick auf die vielen blühenden Krokusse rechts und links des Wegs.

Bei Temperaturen um die 16°C hätten sich dort eigentlich massenweise Bienen und Hummeln um Pollen und Nektar streiten müssen.
Doch in der ganzen Zeit sah ich genau zwei Hummeln und ganze null Bienen… Das macht mich nun schon etwas stutzig. In früheren Jahren konnte man bei so einem Wetter kein solches Foto schießen, ohne nicht mindestens eine Biene oder Hummel mit auf dem Bild zu haben. Wo sind die nur alle?!

Selbst während einer längeren (verdienten!) Pause kein Summen weit und breit. Bei Wikipedia las ich kürzlich in einem Artikel über Chuck Norris, dass Chuck Norris keinen Honig isst. Er kaut Bienen. Vielleicht sollte er seinen Speiseplan umstellen. Bevor es keine Bienen mehr gibt… 😉

Frühlingsanfang

Es wird Frühling. die Gäste reisen an

Frau Ente

Heute ist Frühlingsanfang. Woran erkennt man das? Ganz einfach, die ersten Gäste reisen nach der Winterpause wieder an.
Wir saßen gerade in der Sonne, tranken ein Tässchen Kaffee und ließen uns die Reste vom Wochenend-Apfelkuchen schmecken, als es plötzlich über uns rauschte und zwei Tiefflieger zur Landung im Gartenteich ansetzten.
Unser Hündchen sprang natürlich gleich im Quadrat um den Teich, konnte sich zum Glück aber nicht zu einem Bad entschließen.
Im Verlauf des Nachmittags wanderten unsere Gäste dann von einem Teich zum anderen und ließen es sich gut gehen…

Der Mond…

Vollmond

Der Mond...

Gestern war ein sehr schöner Vollmond und ich wollte schon lange mal das neue Objektiv, ein Tamron 18-270mm, testen.
Das Objektiv habe ich schon seit Weihnachten, nur leider war es mir bisher entweder zu kalt oder es war zu bewölkt, um den Mond mal anzuvisieren.
Heute war die Zeit optimal, zu kalt war es auch nicht und Wolken waren nirgends zu sehen. Also schnappte ich mir die Kamera und ging vor die Tür. Das Ergebnis ist schon erstaunlich, das Foto entstand ohne Stativ, aus der Hand “geknipst”. Da hat die Bildstabilisierung im Objektiv ganze Arbeit geleistet.