Bastelwastel

Neues vom Wetter

Das Wetter sorgt ja immer wieder für Gesprächsstoff und damit das auch so bleibt, gibts hier jetzt das aktuelle Wetter aus Portitz :-) .
Vor einiger Zeit habe ich mir ja dank einer “Spende” :-) meines Brötchengebers eine Funkwetterstation von ELV besorgt. Diese überträgt die Daten an eine Basisstation im Wohnzimmer (gut für den Frauen-Akzeptanz-Faktor) und gleichzeitigt an einen separaten Empfänger, der an meinem kleinen NSLU2-Server per USB angeschlossen ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Wetter… wieder mal ;-)

Das Wetter ist ja derzeit in aller Munde. Beim derzeitigen Wetter ist das allerdings auch kein Wunder. Regen ohne Ende und Temperaturen, die tagsüber gerade mal an der 15°C-Marke kratzen. Und das Ende Mai.
Um mal auf den Punkt zu kommen: Ich wollte eigentlich schon immer genauer wissen, wieviel es geregnet hat, welcher Tag der wärmste und welcher der kälteste war. Und es hat mich schon immer fasziniert, wenn ich auf irgendwelchen Webseiten die aktuellen Wetterdaten in quasi Echtzeit sehen konnte. Da war immer ein Gedanke präsent: Auch haben will ;-) .
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Komfortabler Radiorecorder

Vor einigen Tagen hatte ich schon einen Artikel geschrieben, in dem ich über meine NSLU als Radiorecorder berichtet habe. Inzwischen habe ich durch eine Suche im Netz bei Bernhard Walle eine noch viel bessere Lösung gefunden. Sie heißt TAPEHEAD.
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NSLU2 – es geht weiter…

Vor ganz langer Zeit, als ich mir meine erste NSLU zugelegt hatte, kam der Gedanke auf, die NSLU als permanent laufenden Homeserver zu benutzen und von diesem per serieller Schnittstelle und angeschlossenem Mikrokontroller heimische Geräte fernzusteuern.

Irgendwann geriet dieser Gedanke in den Hintergrund. Die NSLU lief zwar als Server für alles mögliche, aber sie machte ihre Aufgabe so gut, dass ich die Lust an weiteren Experimenten verlor, um das prima funktionierende System nicht zu gefährden. Man kennt das ja – never touch a runnig system ;-) .

Inzwischen habe ich  mir eine zweite NSLU zugelegt und der Spaß am Experimentieren ist wieder da :-) . Auf der NSLU ist das aktuelle “Lenny” auf einem 4GB-USB-Stick installiert-nur erstmal zum Testen. Wenn alles passt, wird es auf eine Festplatte umgepflanzt.

Einige Experimente mit der seriellen Schnittstelle habe ich mit einem USB-zu-seriell-Konverter auch schon gemacht. Allerdings scheint das Teil eine Macke zu haben.

Zum Ausprobieren hatte ich mein altes Geko 201 angeschlossen und mit cat /dev/usbTTY1 die Daten vom Geko anzeigen lassen. Das klappte etwa 50 Sekunden lang, dann war Schluß.  Und das nicht nur an der NSLU, sondern auch an meinem “großen” Rechenknecht. Deshalb schließe ich einen Fehler an der NSLU aus.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich mir erstmal die nötigen Bauteile bestellt, um die interne serielle Schnittstelle per Selbstbauinterface nutzen zu können. Zusätzlich habe ich mir noch ein zweites USB-nach-seriell-Interface bestellt. Mal sehen, ob ich damit bessere Ergebnisse bekomme…

Wie man mit 20Pfennig eine Klingel repariert

Das Problem: Die Löcher passen nicht

Das Problem: Nach 10 Jahren im Dienst und einem Angriff von hirnlosen Vandalen wollte unsere Klingel am Briefkasten nicht mehr. Naja, kein Problem für einen gelernten DDR-Bürger. Man weiß sich doch zu helfen!

Zuerst war der Gang auf den nächsten Baumarkt fällig. Den Namen verkneife ich mir an dieser Stelle mal. Das dortige Angebot an Klingelknöpfen war allerdings schon mal nicht berauschend. Und die Preise der einigermaßen brauchbar und stabil aussehenden Modelle schon gar nicht. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:

FÜNFUNDSECHZIG Euro für einen Klingelknopf!!! Ich wollte doch nur einen Knopf für unsere Klingel und nicht den ganzen Baumarkt kaufen…

Die etwas preiswerteren Modelle aus weißem Kunststoff kamen aus ästhetischen Gründen nicht in Betracht. Und wahrscheinlich wäre die Haltbarkeit auch nicht sehr toll…

Also raus aus dem Markt und mal bei der Konkurrenz geschaut. Viel besser sah es dort auch nicht aus. Das Modell, das ich vor 10 Jahren da erworben hatte, gabs natürlich nicht mehr, dafür ein mit fünfundzwanzig Euro etwas preiswerteres als bei der Konkurrenz.

Die Lösung: Ein 20 Pfennig-Stück als extragroße M3-Mutter

Zu Hause am Briefkasten, ich hatte es schon vermutet, stimmten die Bohrungen des alten Knopfes logischerweise nicht mit denen des neuen Knöpfchens überein. Den ganzen Knopf versetzen und neu bohren ging auch nicht, da der alte Knopf im Briefkasten versenkt war und dort ein riesiges Loch hinterlassen hätte. Schließlich soll es ja halbwegs vernünftig aussehen.
Die neue Mutter im Einsatz :-) (leider etwas beim Knipsen mit dem Handy verwackelt)
Naja, wenigstens eine Bohrung konnte ich wieder benutzen, die zweite lag genau dort, wo vorher der alte Knopf versenkt war… Jetzt mußte ich mir irgendwas geniales einfallen lassen. Auf der Suche nach einem Stück Blech fand ich dann zufällig eine Tüte mit alten Münzen. Damit müßte doch was zu machen sein…

Und hier kommt nun ein gutes altes 20 Pfennigstück aus der DDR von 1983 zum Einsatz :-) . Irgendwie brauchte die zweite Befestigungsschraube ja einen ordentlichen Halt. Fix ein Loch rein gebohrt, Gewinde geschnitten und fertig war die passende Mutter :-) . Groß genug um das Loch des alten Knopfes zu verdecken und dem neuen Knopf einen stabilen Halt zu geben. Einfach und genial gelöst ;-) .Ob ich ein Patent darauf beantragen sollte?

NSLU@mp3

Die kleine NSLU begeistert mich immer mehr!
Inzwischen bringt sie auch die mp3-Sammlung ins häusliche Netzwerk :-) . Aufwand: naja – mehr als 10 Minuten waren es nicht.

Den größten zeitlichen Anteil davon verschlang dabei das Aufräumen meiner vorhandenen USB-Festplatte. Anschließend hab ich erstmal einen Teil meiner gesammelten MP3-Dateien dorthin kopiert. Nächster Schritt war die Installation von mt-daapd auf der NSLU. Das ist ein feiner kleiner Audio-Streamer, der die Musike im Netzwerk bereitstellt.

Anschließend noch das Adminpasswort und den Pfad zu den Musikdateien in der Konfigurationsdatei angepasst – fertig :-)

Eine klitzekleine Arbeit bleibt für die nächsten Tage aber noch zu tun. Leider haben die Titel keine einheitliche Lautstärke, aber dafür gibts ja mp3gain ;-) .

Webserver Teil 3

Die NSLUNachdem ich schon zwei Eigenbau-Miniwebserver zusammen gelötet habe, hat meine “Serverfarm” schon wieder Zuwachs bekommen.

Die Bastelei mit den AVR-Webservern ist zwar ganz nett, die Rechenleistung unterm Strich aber nicht so toll. Dank Frank habe ich für die etwas mehr Rechenpower erfordernden Anwendungen eine sehr stromsparende (im Vergleich zu einem normalen PC als Server) Lösung gefunden: die NSLU2.

Eigentlich ist das Teil dazu gedacht, herkömmliche USB-Festplatten einfach ins Heim-Netzwerk zu bringen. Findige Leute haben das auf Linux basierende Betriebssystem “aufgebohrt” und um sehr nützliche Sachen erweitert. Das wären zum Beispiel Apache, MySQL, PHP und Perl. Man kann natürlich auch Samba installieren oder das Teil zum Druckerserver im Heimnetzwerk machen.

Im Vergleich zu einem normalen PC ist die Hardwareausstattung mit einem 266MHz Prozessor und 32MB Ram zwar recht bescheiden, aber für die vorgesehene Anwendung als kleiner Heimserver mit minimalem Stromverbrauch ist sie schon beachtlich und mit Sicherheit ausreichend.

Die erste Aktion bestand also darin, der NLSU ein neues Betriebssystem zu verpassen. Und weil der interne Flashrom für die geplanten Erweiterungen (Apache, PHP, MySQL, Perl, …) etwas knapp ist, habe ich es anschließend auf einen 1GB-USB-Stick ausgelagert. Nun ist so ein USB-Stick, was die Schreibzugriffe betrifft, ja auch nicht für die Ewigkeit gebaut. Gerade bei den unter Linux reichlich anfallenden Logdateien könnte ich mir vorstellen, dass er über kurz oder lang die Grätsche macht. Deshalb ist der spätere Umzug auf eine Festplatte fest eingeplant.

Außerdem möchte ich natürlich auch Daten von “außerhalb” (Daten vom Temperaturfühler etc.) an den Server in der NSLU liefern. Dazu bietet sich eine in der NSLU vorhandene, aber nicht nach außen geführte serielle Schnittstelle an. Leider fehlt bei dieser die Pegelwandlung von TTL-Pegel auf die bei seriellen Schnittstellen üblichen Pegel von +/-12V. Deshalb sollte man es tunlichst vermeiden, längere Kabel direkt an die Schnittstelle anzuschließen. Der direkte Anschluß an den PC verbietet sich ohne Pegelwandlung  ohnehin.

Der Umbau selbst ist kein großes Ding. Ein IC und ein paar kleine Keramikkondensatoren reichen schon aus. Wer allerdings nicht weiß, wo am Lötkolben das heiße Ende ist, sollte lieber auf einen Konverter Seriell <-> USB ausweichen.

Heute habe ich mir mal die “inneren Werte” meines Schmuckstückes angesehen. Das Öffnen des Gehäuses war ganz unproblematisch. Einfach an der “Schnittstelle” zwischen silberfarbenem Frontteil und grauem Rückenteil das Gehäuse zusammen drücken und das Frontteil nach vorn abziehen.

Vorsicht! Die Platine ist nicht im Gehäuse angeschraubt und fällt einem entgegen! Also nicht fallen lassen!

Es versteht sich von selbst, dass bei solchen Aktionen die Garantie verloren geht! Wer an seiner NSLU das Gehäuse öffnet oder das Betriebssystem ändert, tut dies grundsätzlich auf eigene Gefahr!

Beim Zusammenbau sollte man die Platine zuerst in die Führungsrillen im Frontteil stecken. Dabei aufpassen, dass der Ein/Ausschalter richtig sitzt. Der verkantet sich nämlich gern. Anschließend vorsichtig das Rückenteil aufsetzen und auf das Frontteil drücken.

Das Innenleben meiner NSLU

So sieht die NSLU von innen aus. Mehr demnächst auf dieser Seite…

Mini-Webserver Nr.2

Wo ich einmal beim Basteln bin, hab ich mir gleich noch einen zweiten Mini-Webserver zugelegt. Basis ist wieder ein Atmel-Mikrokontroller ATMega644, es funktioniert aber auch mit einem ATMega32. Der ist bis auf den geringeren Programmspeicher/RAM/EEPROM kompatibel zum 644.

Diesmal wird die Netzwerkanbindung aber nicht über eine alte Netzwerkkarte hergestellt, sondern über einen ENC28J60-Chip. Das hat den Vorteil, dass die Platine wesentlich kleiner ist und mehr freie Ein-/Ausgänge verfügbar sind.

Als kleines Gimmick ist eine alte Kamera von Philips, die mal zu einem Handy gehörte, angeschlossen. So verfügt der Server gleich noch über eine Webcam.

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Neu in der Bastelkiste: Webserver mit alter ISA-Netzwerkkarte und ATMega644

Mit den Atmel AVR-Mikrokontrollern bastle ich ja schon seit einigen Jahren mehr oder weniger erfolgreich.

Auslöser für die Beschäftigung mit einem Webserver war ein Beitrag in Elektor im Dezember 2007. Dort wurde ein Webserver auf Basis des ATMega32/ATMega644 vorgestellt. Als weiteres Zubehör um den Mikrokontroller ins Web zu bringen, ist nur eine alte ISA-Netzwerkkarte nötig. Wobei die Beschaffung eines solchen Fossils heutzutage eher schwierig ist.

Da ich zu faul war, die Platine selbst zu ätzen, war der erste Schritt zum eigenen Miniwebserver die Bestellung einer Platine im Webshop von Elektor. Der zweite Schritt war die Bestellung der restlichen fehlenden Bauteile bei Reichelt-Elektronik.

Dann war erstmal viel Geduld gefragt, denn über die Weihnachtsfeiertage und Silvester passierte nicht viel, weil die Platine auf sich warten ließ…

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