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Zwischenstand beim Postkartenrennen

Langsam wird es Zeit für eine erste Bestandsaufnahme beim Postkartenrennen.
Einige Karten kamen recht flott bei ihrem Empfänger an, darunter solche, bei denen das zu erwarten war, es gab aber auch Überraschungen.

Bei den Karten, die am gleichen Tag ankamen, wird der Zeitpunkt des Eingangs der Registrierungsmail für die Platzierung gewertet.

Natürlich werde ich noch nichts verraten, es dürfen immer noch Tipps abgegeben werden!!!

Platz Ankunft Reisedauer
Tage
Ort Land
1. 14.11.16 4 ?????????? ??????????
2. 14.11.16 4 ?????????? ??????????
3. 16.11.16 6 ?????????? ??????????
4. 16.11.16 6 ?????????? ??????????
5. 18.11.16 8 ?????????? ??????????
6. 22.11.16 12 ?????????? ??????????
7. 23.11.16 13 ?????????? ??????????
8. 27.11.16 17 ?????????? ??????????
9.  28.11.16 18 ?????????? ??????????
10.

 

Nun bin ich gespannt, wann und aus welchem Land die erste Postkarte für mich eintrifft.

Update 24.11.

Die nächste Karte ist bei ihrem Empfänger eingetroffen. Jetzt könnte bei mir aber auch langsam mal ne Karte im Briefkasten landen! 😉

Update 28.11.

Jetzt ist nur noch eine Karte unterwegs und ihr dürft gespannt sein, welche Post am langsamsten ist… 😉
Nur mein Briefkasten ist bisher leer geblieben… 🙁

 

Das ging ja fix…

Gestern bekam ich die Nachricht, dass die ersten beiden Postkarten bei ihren Empfängern angekommen sind. Das ging ja relativ schnell.
Natürlich behalte ich erstmal für mich, in welchen Ländern das war, es soll ja spannend bleiben und es dürfen hier in den Kommentaren noch Tipps abgegeben werden.

Postkartenrennen

Foto: AnsichtskartenSoooo, da ich zwangsweise mal ein paar Tage zu Hause verbringen muss, dachte ich mir, dass ich eigentlich mal wieder ein schon lange nicht mehr ausgeübtes Hobby wiederbeleben könnte.
Auf meinem Schreibtisch liegen nämlich nun schon seit sehr langer Zeit etliche Postkarten rum, die schon längst per Postcrossing verschickt sein sollten. Aber wie das so ist… man hat immer etwas wichtigeres zu tun ;-).

Und als ich so die Adressen für die Postkarten ‘zog’, kam mir spontan die Idee, mal ein kleines Postkarten-Wettrennen zu veranstalten. Beim Postcrossing werden die Empfänger der Karten per Zufall ausgewählt und vor längerer Zeit passierte es schon mal, dass man durchaus das “Glück” haben konnte, fünf Empfänger in China zu erwischen. Das bedeutete dann in den meisten Fällen monatelanges warten, bis die Karte dort ankam.

Dieses Mal hatte ich mehr “Glück” und jede Karte wird in ein anderes Land verschickt. Zehn Karten in zehn verschiedene Länder. Und nun kommt ihr, liebe Leser meiner Schreibselei, ins Spiel. Ich werde die Karten morgen zur Post bringen und ihr dürft tippen, in welcher Reihenfolge die Karten bei ihrem Empfänger eintreffen werden. Maßgeblich ist dabei, wenn der Empfänger den Eingang der Karte bestätigt.

Also gebt in den nächsten beiden Wochen eure Tipps ab (einfach nen Kommentar unter diesen Beitrag schreiben!) und wenn ihr die Reihenfolge, in der die Karten bei ihrem Empänger ankommen, richtig geraten habt, spendiere ich dem Gewinner ne Pulle Sekt.

Wie immer, darauf muss man ja leider immer hinweisen, ist der Rechtsweg (der Linksweg natürlich auch) ausgeschlossen 😉 Und falls mehrere Glückspilze richtig getippt haben, werde ich das Los entscheiden lassen, wer sich betrinken darf ;-). Ach so… wichtig! Der Gewinner muss sich den Sekt bei mir abholen!

So, und nun das wichtigste. Die Karten gehen nach:

  • Taipei City – Taiwan
  • Wien – Österreich
  • Vinkkilä – Finnland
  • Tábua – Portugal
  • Ipoh – Malaysia
  • Glenwood – Südafrika
  • Moskau – Russland
  • Tromsdalen – Norwegen
  • Cogolin – Frankreich
  • Boston – USA

Nu bin ich aber echt gespannt… 😀 Wer schon mal auf ne Urlaubskarte aus Griechenland, der Türkei, Portugal… oder auch sonst woher gewartet hat, weiß ja, wie lange die Post mitunter unterwegs ist ;-).

Dramatische Rettungsaktion

Foto:  Gerettete Jungmeise

Kleiner Piepmatz in Not

Gestern berichtete ich über den ausbleibenden Besuch im Nistkasten mit der eingebauten Webcam und die brütenden Meisen im Nachbarkasten. Und heute, als ich nach dem Rasenmähen eine kleine Pause machte und den Nistkasten beobachtete, schien es mir, als ob eine Meise ihre ersten Flugversuche machte. Ständig zappelte sie vor dem Flugloch herum und ich dachte schon, na trau dich doch endlich!

Um den historischen Augenblick festzuhalten, flitzte ich ins Haus und holte die Kamera. Doch was ich dann durch den Sucher sah, ließ mir fast das Herz stehenbleiben.

Die kleine Meise hing kopfunter am Bein an einem Kunststoff-Faden gefangen am Flugloch und konnte sich allein nicht aus ihrer misslichen Lage befreien.

Die Alten hatten den Faden offenbar als tolles Material für den Nestbau empfunden. Mit fatalen Folgen für den Nachwuchs!

Beherzt griff ich zu, nahm den kleinen Piepsi in die Hand und zog den beachtlich langen Rest des Fadens aus dem Nistkasten. Die Befreiung war dann fix erledigt. Dank der scharfen Schere meines Schweizer Taschenmessers war der Faden schnell gekappt, das um das Bein gewickelte andere Ende mit einer Nadel gelockert und entfernt. 

Anschließend ging es für Piepsi im Expresstempo zurück in den Nistkasten. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Piepsi nicht noch anderweitig verletzt hat und sich schnell von dem Schreck erholt.

Und ich glaube, ich gönne mir jetzt erstmal ein Rettungsbierchen… 😀 :-).

Pieep pieeep…

Schade, wie schon im letzten Jahr ist der Nistkasten mit der Webcam auch in diesem Jahr als Piepmatz-Wohnung scheinbar nicht sehr begehrt. Um so mehr die am Nachbarbaum angebrachte Variante ohne Webcam, die ehemals den “Rote-Blitze-1”-Cache beherbergte…

Dort wohnt schon seit einigen Wochen ein Meisenpärchen und der Nachwuchs ist sicher bald flügge. Heute Vormittag habe ich mich mal mit der Kamera in die Sonne gesetzt und ein paar hübsche Bilder geknipst. Quasi als Entschädigung für die Webcam, die nur einen leeren Kasten zeigt… 😉

Vermutlich bleibt der Webcam-Kasten leer, weil das Einflugloch zu groß und eigentlich für Spatzen gedacht ist. Die finden wahrscheinlich genug alternative Nistmöglichkeiten in der Umgebung und haben keinen Bock auf Webcam.
Da werde ich in den nächsten Tagen mal den 3D-Drucker bemühen und einen Einsatz für die Öffnung drucken, damit sie die richtige Größe für Meisen bekommt. Dann schaun ‘mer mal.:-)

Foto: Meise im Abflug vom Nistkasten

Nachwuchs versorgt und schnell wieder weg, um Nachschub zu besorgen

Foto:  Meise am Nistkasten

Erstmal gucken, ob alles in Ordnung ist…

Foto: Meise fliegt weg vom Nistkasten

Schnell wieder weg, die Kinders haben Hunger…

Foto: Meise schaut aus dem Nistkasten

Mal gucken, wo die Alten mit dem Futter bleiben…

Elberadeweg 2016

Foto: Elbbrücke in Dömitz

Elbbrücke in Dömitz


Wie fast jedes Jahr, so haben wir uns auch für dieses Jahr vorgenommen, den Elberadweg ein Stück entlang zu radeln.
Geplant war die Strecke von Wittenberge bis Hamburg-Zollenspieker. Eigentlich wollten wir die Tour wieder per Bahn und Rad absolvieren, das heißt, Anreise nach Wittenberge per IC, dann per Rad über Dömitz, Neu Darchau und Lauenburg bis rein nach Hamburg.
Leider war der Wetterbericht nicht sehr optimistisch, was die Großwetterlage anbetraf und wir entschlossen uns dazu, die Anreise besser mit dem Auto zu machen, was sich im Nachhinein auch als gute Entscheidung erwies.

Zwar war das Wetter dann doch viiieeel besser, als vorhergesagt, dennoch war unsere Wahl prima. Durch die veränderte Anreise mussten wir unsere Tour nun aber kurzfristig anpassen, weil wir ja nun immer wieder zum Auto zurückradeln mussten. War aber nicht schlimm, wir planten unsere Touren nun etwas anders.

Von Dömitz aus starteten wir am ersten Tag gegen Mittag nach Lenzen, was ungefähr auf halber Strecke zwischen Wittenberge und Dömitz liegt. Leider war ein großer Teil des Elberadwegs auf der rechten Elbseite wegen Bauarbeiten gesperrt und die Tour verlief zu großen Teilen auf der Straße im Hinterland.
In Lenzen gibt es eine Fähre, wir wechselten einfach die Seite und radelten zurück in Richtung Dömitz.
Wer nicht so fit ist, sollte die “Schwedenschanze” auf der linken Elbseite weiträumig umfahren. Wir waren von der Betreiberin eines Gartencafés zwar schon vorgewarnt worden, dass es dort relativ steile Anstiege gibt, aber die vielen engen Treppen hatten wir nicht erwartet! Die sind per Rad für ungeübte Leute unseren Alters nur schwer zu überwinden. Den Rest der Strecke strampelten wir bei hässlichem Gegenwind durch das Hinterland bis zur Dömitzer Brücke, wo wir wieder die Elbseite wechselten. Am Ende des Tages standen so etwas mehr als 50 Kilometer auf dem Tageskilometerzähler. Übernachtet haben wir in der Pension “Zur Festung”. Einfache Zimmer mit Bad, die Räder durften wir im Haus abstellen, nur die abgezählten zwei Brötchen zum Frühstück waren als Radlerfrühstück doch etwas wenig…

Foto: Glückliche(?) Kühe...

Glückliche Kühe auf den Elbwiesen…


Am zweiten Tag unserer Tour ging es zunächst wieder mit dem Auto zur nächsten Station nach Neu Darchau. Dort übernachteten wir in der Pension Vieregge. Klare Empfehlung! Nette Leute, super Ferienwohnung, prima Frühstück und der Preis war auch voll in Ordnung.

Gegen 10Uhr starteten wir unsere Radrunde. Diesmal wählten wir das Ziel so, dass wir den Wind auf der Rückrunde von hinten hatten – sprich, es ging Richtung Norden nach Bleckede. Dort kamen wir gegen Mittag an und nutzten die Gelegenheit, eine leckere Pizza beim Italiener zu verdrücken.

So gestärkt und mit Rückenwind ging es auf der rechten Elbseite wieder zurück nach Neu Darchau. Generell lässt sich sagen, dass der Weg auf diesem Streckenabschnitt auf der rechten Elbseite schöner ist. Man ist näher am Fluß und fährt oft auf dem Deich, wo man einen schönen Blick auf die Elbaue hat.

Am dritten Tag durften wir unser Auto bis zur Abreise, die am Nachmittag geplant war, auf dem Pensionsgrundstück stehen lassen. Wie schon gesagt, sehr nett, die Leute!
Also ging es nach dem guten und reichlichen Frühstück auf der linken Elbseite nach Hitzacker.

Foto: Storch am Wegrand

Storch am Wegrand


Diese Strecke ist relativ ‘hügelig’, es gibt Anstiege mit bis zu 13% Gefälle. Für uns Flachlandtiroler sind das schon ordentliche Hausnummern. Allerdings… wo es rauf geht, geht es irgendwo auch wieder runter. Ohne viel zu treten zeigte der Tacho über 60km/h an. Das macht Laune!
Und ganz oben gab es noch einen Aussichtsturm mit einer beeindruckenden Aussicht über das Elbland.
Nach einem Käffchen und einem Spaziergang durch Hitzacker setzten wir mit der kleinen Personenfähre ans rechte Elbufer über und radelten am frühen Nachmittag gemütlich wieder zurück nach Neu Darchau. Auch auf diesem Streckenabschnitt radelt man auf der rechten Elbseite näher am Fluß und meistens auf dem Deich.
Mit einem Zwischenstopp in Boizenburg ging es anschließend per Auto weiter nach Lauenburg. Dort bezogen wir Quartier im Hotel “Bellevue”. Die Aussicht auf die Elbe ist dort wirklich genial. Das Zimmer für 88 Euro (inklusive Frühstück, an dem es nichts zu meckern gab) war es weniger. Da haben wir uns schon gefragt, wo die drei Sterne, mit denen das Hotel wirbt, herkommen. Aber für eine Nacht ließ es sich aushalten…
In Lauenburg selbst haben wir nur eine kleine Radrunde durch die Altstadt und für ein paar Fotos über die Brücke auf die andere Elbseite gemacht.

Am nächsten Morgen, dem vorletzten Tag unserer Tour, zeigte es sich, dass unsere Entscheidung mit dem Auto anzureisen, goldrichtig war. Ekliger Wind und Regen am ganzen Vormittag…
So reisten wir nach dem Frühstück direkt nach Hamburg, nicht ohne unterwegs das Elbe-Wehr in Geesthacht zu besichtigen. Sehr beeindruckend, dieses Bauwerk!

Weil unser Zimmer im Hotel “Zollenspieker Fährhaus” am frühen Vormittag logischerweise noch nicht frei war, parkten wir das Auto und fuhren mit dem Bus in die City, um ein paar nötige Einkäufe zu erledigen.
Inzwischen hatte sich auch das Wetter etwas gebessert. Regen gab es zwar keinen mehr, aber dafür wehte eine ordentliche Brise aus nordwestlicher Richtung.
Radlerherz kennt keinen Schmerz! Deshalb nutzten wir die Zeit am Nachmittag noch für eine Runde an der Elbe. Immerhin schafften wir so am Nachmittag und, wie schon geschrieben, bei hübschem Gegenwind, nochmal 25 Kilometer…
Auch hier können wir das Hotel klar weiterempfehlen. Der Preis ist für ein Vier-Sterne-Hotel voll in Ordnung. Die Räder parkten über Nacht in der sicheren Tiefgarage.

Leider ging es am nächsten Morgen nach dem Frühstück dann schon wieder in Richtung Heimat. Eins ist klar: die nächsten Abschnitte Elberadweg warten schon… ;-).

In den nächsten Tagen gibt es noch ein Bilder-Update. Die müssen aber erst gesichtet und bearbeitet werden und das Wetter ist momentan einfach zu schön, um vor dem Rechner zu sitzen….

Idylle unterwegs - Einladung zur Pause

Idylle unterwegs – Einladung zur Pause

Blick vom Aussichtsturm

Blick vom Aussichtsturm

Wohnungssuchende gesichtet…

Foto: Meise am Nistkasten
 
Beim Blick aus dem Fenster habe ich heute viele interessierte Piepmätze auf Wohnungsbesichtung gesehen. Der Makler hatte alle Hände voll zu tun, schließlich gibt es seit gestern zwei zusätzliche freie Wohnungen in 1a-Lage zu mieten ;-).

Wie schon im letzten Jahr gibt es für denjenigen, der den ersten Schnappschuß eines Vogels im von der Nestcam überwachten Kasten präsentiert, eine Flasche Sekt. Allerdings nur für Selbstabholer… ;-).

Der Nistkasten vom Bild dürfte dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Ich habe ihn sozusagen recycled und nun dem ursprünglich vorgesehenen Verwendungszweck zugeführt.

Auch der Kasten mit der Nestcam hatte viele neugierige Besucher, einer hat sich sogar drinnen umgesehen. Es lohnt sich also immer mal wieder ein Blick auf das Video.

Das jede Minute aktualisierte Bild der Nestcam findet ihr hier.

Recycling. Wieder mal :-)

Für ein kleines Bastelprojekt brauche ich einen Batteriehalter für einen AA-Akku. Was liegt da näher, als die Elektronikschrott-Sammlung mal zu durchforsten um zu sehen, ob sich etwas brauchbares finden lässt. Und siehe da, es fanden sich tatsächlich die Batteriekontakte aus dem Gehäuse einer defekten Solarleuchte.
Fünfzehn Minuten später war der erste Entwurf eines Batteriehalters mit FreeCad konstruiert und nochmal zwanzig Minuten später fertig gedruckt.

Leider war er noch nicht ganz perfekt, weil ich mich bei der Konstruktion der Halterung für die Batterieclips auf jeder Seite um zwei Millimeter verrechnet hatte. Für den ersten Versuch war das Teil aber schon ganz brauchbar. Natürlich beließ ich es nicht dabei, obwohl… funktioniert hätte das Ding auch so, sondern korrigierte den Fehler und Nummer Zwei passte perfekt :).
Ihr braucht auch zufällig so ein Ding? Die Vorlage gibt es hier bei Thingiverse.com.

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Doof kannste sein…

… du musst dir nur zu helfen wissen!

Also was tun, wenn man einen Batteriehalter für vier Akkus braucht, aber nur einen für sechs Akkus hat?

Ganz einfach! Man nehme FreeCAD,  entwerfe einen einfachen Zylinder mit den passenden Maßen für einen AA-Akku, drucke sich diesen mit dem 3D-Drucker aus und umwickle ihn mangels Kupferfolie mit Alufolie.

Fertig ist der Akku-Dummy und die Halloween-Deko kann leuchten 😁.

 

Neues aus dem Drucker

Foto: Wandhalterung für Bohrer

Am Wochenende hat mich mal wieder etwas die Aufräumwut gepackt. Das passiert (leider) viel zu selten. Diesmal waren es die Bohrer, die im Weg rumlagen. Ich hatte schon länger daran gedacht, mir eine Wandhalterung dafür zu drucken. Dann hat man auch gleich immer gut im Blick, wenn mal einer fehlt.
Allerdings waren die Temperaturen der letzten Wochen nicht dazu angetan, mich an den Rechner zu treiben und ein 3D-Modell zu basteln. Bei mehr als 30°C macht das auch echt keinen Spaß.

Letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Vor das Erfolgserlebnis setzten die CAD-Götter aber wie immer erstmal den Schweiß.
Den ersten Entwurf startete ich mit FreeCAD in der Version 0.15. Bisher habe ich damit schon einige Sachen entworfen. Allerdings ist das Programm ziemlich … naja, eigentlich sogar ziemlich viel mit Fehlern ausgestattet.
Diesmal gab ich schon relativ zeitig auf, weil beim Zeichnen einer Skizze immer das Raster, das eigentlich als Zeichenhilfe dienen soll, jedes mal nach dem Zeichnen einer Linie verschwand und auch nicht wieder auftauchen wollte.
OK, FreeCAD kostet nix und ist in der aktuellen Version ja noch voll in der Entwicklung. Vielleicht saß der Fehler ja auch vor dem Monitor und man muß ganz anders an so eine Zeichnung rangehen, als ich das tat. Ich werde es auf jeden Fall weiter probieren. Am Sonntag wollte ich allerdings vorrangig ein handfestes Ergebnis sehen.

Nächster Versuch: Autodesk Fusion 360
Da gibt es seit einiger Zeit ein Lizenzmodell, dass Maker (auch so ein schöner Begriff ;-)) das Programm ein Jahr für den privaten Zweck kostenfrei nutzen dürfen. Also die Megabytes runtergeladen und installiert. So richtig warm wurde ich mit dem Programm aber vorläufig auch nicht. Alles in englischer Sprache und dann auch noch neu… nee, das braucht auch Zeit zum Einarbeiten und die wollte ich mir nicht nehmen.

Dritter Versuch: Autodesk 123 Design

Das hatte ich auch schon länger nicht mehr verwendet, aber damit hatte ich dann ziemlich schnell meine Halterung als 3D-Modell im Rechner.
So schaffte ich es sogar noch, das Modell trotz der vorhergesagten vier Stunden Druckzeit an die Wand zu bringen :-).

Und wenn ich jetzt noch den 8mm-Steinbohrer finde, der in der Reihe momentan fehlt, ist alles gut :D.

Das Modell zum Nachdrucken findet ihr übrigens bei thingiverse.com: http://www.thingiverse.com/thing:981335

Und nochwas: Englisch ist nicht unbedingt meine Stärke. Falls mir jemand mit einer besseren Übersetzung bei Thingiverse helfen kann… immer her damit 😉