Allgemein

Unterwegs zum Mars

Da steht es rot auf weiß: Ich fliege zum Mars ;-)

Irgendwann im Juni diesen Jahres las ich im Internet eine Meldung, dass man, zumindest virtuell, die Chance hat, eine Reise zum Mars anzutreten.
Dazu konnte man sich auf der Webseite der NASA für den Flug zum Mars registrieren. Richtig mitfliegen kann man natürlich nicht. Aber zumindest mein Name, graviert in ein Stück Silizium, ist seit Ende November mit der “Curiosity” unterwegs in Richtung Mars. Ist doch irgendwie ein schöner Gag ;-) .

Interessant ist aber, wie sich die Zahl der “Mitreisenden” auf die unterschiedlichen Länder verteilt. Deutschland kommt nur auf Platz 10., weit hinter Ländern wie Indien, Brasilien und sogar der Iran ist weiter vorn platziert.

Irgendwie lässt das wohl auch darauf schließen, wie sich die Menschen in den einzelnen Ländern für die Raumfahrt interessieren und wer dann in einigen Jahren den Ton in Sachen Raumfahrt angeben wird. Sieht so aus, als ob wir da nicht so gut wegkommen…

Urlaubsnachlese

Space Walk of Honor im Kennedy Space Center

Schon vor unserem Florida-Urlaub im Oktober hatten wir einen Besuch des Kennedy-Space-Centers geplant und auch einen bescheidenen Beitrag zur Unterstützung der amerikanischen Raumfahrt geleistet ;-) .

Für umgerechnet etwas mehr als 55 Euro kann man sich dort nämlich einen “Baustein” auf dem SPACE WALK OF HONOR kaufen. Dies geht mit einer Kreditkarte und dem dafür vorgesehenen Formular recht einfach.

Allerdings, was ja auch logisch ist, wird dort nicht jeder Stein einzeln gesetzt und so konnten wir “unseren” Stein bei unserem Besuch nicht besichtigen.

Schon vor unserer Reise erfuhren wir aber, dass unser Stein voraussichtlich Anfang Dezember “verbaut” wird. Seit unserem Besuch dort ist ja nun schon einige Zeit vergangen und ich war sehr überrascht, als heute eine Mail aus Amerika mit einem Bild unseres “Bausteins” im Anhang bei mir eintraf.

Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut, ist es doch eine schöne Erinnerung an unseren Aufenthalt in Florida. Eigentlich schade, dass es keine Virtuellen Caches mehr gibt. Da hätte man glatt was draus machen können ;-) . Allerdings spricht ja nichts dagegen, trotzdem ein Foto zu schießen, wenn ihr schon mal dort seid …

Ein spezieller Dank geht an dieser Stelle an Cathie Gray von der Astronauts Memorial Foundation für das Foto und die private Führung durch das Kennedy Space Center!

Unser Stein in Florida


Übergabe eines kleinen Geschenks des Leipziger Spaceeducation Instituts im Center for Space Education

Übergabe eines kleinen Geschenks des Leipziger Spaceeducation Instituts im Center for Space Education

Von Dessau nach Wittenberg auf dem Elberadweg

Wir hatten schon lange mal vor, eine richtig schöne Radtour zu machen. Schon vor dem Sommerurlaub hatte ich verschiedene Routen ausgesucht und wir entschieden uns für eine Tour entlang der Elbe. Der Urlaub kam, nur der Sommer ließ auf sich warten. Entweder war es zu heiß oder es regnete… Die Zeit verging und es drohte Weihnachten zu werden, ohne das wir unsere geplante Tour gefahren wären.

Am Freitag sah es nun endlich so aus, als könnte man es am Sonnabend endlich riskieren. Der Wetterbericht sagte passendes Wetter voraus und so checkte ich die restlichen Variablen (Zugfahrzeiten, Track für den Radweg, Caches an der Strecke ;-) ). Alles passte.

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Schreck lass nach…

Da stand doch gestern plötzlich ein Streifenwagen vor unserem Häuschen und die Beamten verlangten mich zu sprechen. Dummerweise war ich aber gerade nicht zu Hause – irgendwann muß man ja schließlich auch seine Brötchen verdienen. Der Schwiegermutter jagte die ganze Aktion einen gehörigen Schreck ein.

Worum es ging? Ganz einfach: Ein “aufmerksamer und besorgter Bürger” fand in Mockau einen “merkwürdigen Behälter” und rief sicherheitshalber mal die Polizei…
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Cachen mit GCBuddy

GCBuddy Startscreen

GCBuddy Startscreen

Man kennt das ja. Man stürzt sich ins Vergnügen und sucht einen tollen Multicache, aber wohin mit den ganzen Zahlen und Formeln? Aufschreiben, ist klar. Aber wo verflixt ist schon wieder der Kuli hin und auf welcher Seite im Notizbuch standen die schon ermittelten Werte?
Wenn dann noch drei Mitcacher oder die schon mit den Hufen scharrende Familie wartet, geht dann schnell mal bei der Berechnung der nächsten Station oder des Finals daneben. Wenn man Glück hat, merkt man schon beim Blick auf die Karte, dass da was nicht stimmen kann, hat man Pech, läuft und sucht man im Fall des Falles stundenlang umsonst…

Seit einiger Zeit gibt es für IPhonebesitzer eine Abhilfe! Sie heisst GCBuddy und ist das fast perfekte Tool für Multicaches. Allerdings gibt es einen kleinen Haken. Die App kostet im Appstore ziemlich heftige 7,99€.

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Lost in MV – Nachlese Teil 2

Frühstücken in MV

Frühstücken in MV

Nach einer doch etwas unruhigen Nacht im Zelt erwachten wir irgendwann gegen 0800 mit mehr oder weniger Rücken ;-) . Wegen der “Feldbedingungen” dauerte es vom Aufstehen bis zum Abmarsch zum Frühstück nicht wirklich lange…

Unterwegs trafen wir wieder einige alte Bekannte, so dass es wieder etwas dauerte, bis wir an der Frühstückshalle ankamen. Zwischendurch hatten wir schon gehört, dass das Buffet wirklich bombastisch und besser als in einem Fünf-Sterne-Hotel sein sollte. Wir waren daher schon ziemlich gespannt darauf, was uns erwartet. Und ich muss sagen: Wir wurden wirklich nicht enttäuscht. Trotz unseres nun doch schon etwas späten Erscheinens war von allen Leckereien reichlich vorhanden und es fehlte uns an nichts. Echt Spitze!

Beim ersten Blick in die riesige Halle befürchtete ich, gar keinen Sitzplatz zu bekommen, doch das täuschte nur. Es waren noch reichlich Plätze frei und wir fanden sogar noch jemanden, mit dem wir ein kleines Schwätzchen beim Futtern machen konnten.

Anschließend trennten sich unsere Wege – die beiden Frauen wollten an den Strand und ein bissel in der Gegend rumschnarchen, ich selbst natürlich wenigstens ein paar Statistikpunkte haschen. Dazu traf ich mich mit Aprilia1982 und artzukInteractive zu einer kleinen Lost-Runde. Gemeinsam suchten und fanden wir die Caches des “L” vom Lost-Schriftzug ganz in der Nähe. Das die Caches vorher disabled waren, haben wir gar nicht bemerkt – die PQs waren schon einige Tage vorher auf dem GPS bzw. Smartphone…

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Lost in MV – kleine Nachlese

Abendstimmung

Sonnenuntergang in MV

Eine Woche ist vergangen und die noch frischen Eindrücke haben sich inzwischen etwas verfestigt. Nun wird es Zeit für eine kleine Lost-in-MV-Nachlese. Fangen wir mal von vorn an…

Eigentlich hatte ich ja schon länger mit einer Teilnahme am GC2000C geliebäugelt, die Dienstplanung ließ eine konkrete Planung wegen eines noch fehlenden Bereitschaftplanes aber erst relativ kurzfristig zu. Als dann im Leipziger Forum eine Mitfahrgelegenheit angeboten wurde, machte ich die Teilnahme perfekt.

Das Event rückte immer näher und die Wettervorhersagen wurden immer chaotischer. Erst wurde das Wochenende komplett verregnet dargestellt, dann sollte wieder mal die Sonne scheinen und eine andere Vorhersage mixte beides. Suboptimale Voraussetzungen also. Was nun tun?
Spontan schmiss ich sämtliche Planungen über den Haufen und prüfte, ob es sich nicht besser im eigenen Cachemobil übernachten ließe. Schnell war klar: das passt. Etwas beengt zwar, aber im Zelt ist auch nicht viel mehr Platz.

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Drei-Dee

Heute trudelten wieder mehrere schöne Postcrossing-Postkarten bei mir ein.
Besonders schön finde ich es ja, wenn die Karten ein schönes Motiv haben, ein paar Worte mehr als “Happy Postcrossing” darauf stehen und vielleicht noch mit interessanten Briefmarken frankiert sind. Kommt sie dazu noch aus einem “seltenen” Land, ist das dann Obersuperspitzenklasse und schon mal einen Beitrag im Blog wert…

Ein “seltenes” Land ist bei mir zum Beispiel Südafrika. Von dort bekam ich bisher erst eine Karte. Dazu kam heute eine zweite. Die hatte ein schönes Motiv und eine interessante Briefmarke noch dazu. Ein Dinosaurier in 3D. Das hatte ich bisher noch nie. Da hat sich jemand doch wirklich mal was tolles einfallen lassen :-) .

Tafelberg in Kapstadt auf einer Postkarte

3D-Briefmarke aus Südafrika

3D-Briefmarke aus Südafrika

Cachen in Prag

Da wir unseren “großen” Urlaub erst wieder im Oktober im “Rentnerparadies” Florida verbringen wollen, waren im Sommerurlaub nur ein paar kleinere Ausflüge geplant. Der letzte dieser Ausflüge führte uns, standesgemäß mit der Bahn, am vergangenen Montag nach Prag.
Zeitmäßig passten die Abfahrtszeiten der Züge prima, auf der Hinfahrt um 6:51Uhr ab Leipzig Hauptbahnhof, nach Hause ging es ab Prag Hauptbahnhof um 18:31Uhr. So hat man in Prag ausreichend Zeit für einen entspannten Stadtbummel. Die Fahrzeit beträgt etwa 3:30h, auf dem Rückweg dauerte es wegen der Zugteilung in Dresden (ein Teil des Zuges fährt über Berlin weiter nach Amsterdam, der andere Teil über Leipzig nach Zürich) etwas länger.

Insgesamt finde ich eine Zugfahrt eigentlich immer viel entspannter, als wenn ich so eine Strecke mit dem Auto zurücklegen muß, besonders, weil am Ziel die Parkplatzsuche wegfällt ;-) . Außerdem kann man ohne Risiko Landschaft gucken. Bei gleicher Geschwindigkeit auf der Autobahn ist das sonst eher lebensgefährlich. Aber im Zug ist der Blick aus dem Fenster problemlos möglich, besonders, wenn man einen erwischt, bei dem sich die Fenster noch öffnen lassen ;-) .

Blick aus dem Zug auf die Festung Königstein

Preismäßig liegt man bei etwa 104Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt (ohne Bahncard), aber wenn man sich zeitig genug für eine Bahnfahrt entscheidet, kann man auch ein richtiges Schnäppchen machen und ab 29Euro (einfache Fahrt) fahren. Für uns war es natürlich nicht ganz so teuer, aber man ist ja nicht umsonst Eisenbahner :-) .

Caches gibt es in Prag natürlich jede Menge, wobei man sich darüber klar sein sollte, dass das Suchen im Touristengewimmel nicht so einfach, teilweise wahrscheinlich eher sogar unmöglich ist. Zumindest, wenn man den Cache nicht gefährden oder der tschechischen Polizei erklären will, was Cachen ist ;-) . Außerdem fallen viele Caches schon der Sprachbarriere wegen unter den Tisch, so dass am Ende wahrscheinlich nur ein paar Tradis für eine Suche übrig bleiben. Wie schon in Polen ist auch hier ein Hint in englischer Sprache sehr hilfreich und macht die Suche weniger auffällig.

Dank diesmal besserer Vorbereitung mit OpenStreetMap-Karte von Tschechien auf dem Garmin und einer Pocketquery in Geosphere konnte ich unterwegs immer mal schauen, ob ein Cache in der Nähe ist. Auch diesmal stand, 25 Jahre nach unserem letzten Besuch in Prag, eher ein touristischer Stadtbummel im Vordergrund und das Cachen lief eher “nebenbei”. Von den fünf angelaufenen Caches standen dann am Ende immerhin zwei auf der Haben-Seite. Beim Rest habe ich mir die Suche der vielen Zuschauer und der großen Polizeipräsens wegen lieber verkniffen. Nach den Ereignissen in Norwegen muß man nicht unnötig für Aufregung sorgen…

Jedenfalls gefiel und Prag wieder super. In den letzten Jahren hat sich da eine ganze Menge zum Positiven verändert und wir haben uns Plattfüße gelaufen, um so viel wie möglich zu sehen :-) .
Und so waren wir auch ganz froh, als wir uns nach einem wunderschönen Tag auf unseren reservierten Plätzen in die Polster fallen und uns nach Hause chauffieren lassen konnten…

Blick zur Karlsbrücke

Menschenmassen in der Prager Altstadt

Blick von der Altstadt zur Karlsbrücke

Die Panoramafotos entstanden diesmal mit Hilfe von Hugin. Man beachte die an vielen Stellen zu sehenden Regenschirme der Stadtführer. Aber was machen die, wenn es regnet und alle Leute mit Regenschirmen unterwegs sind? ;-)

Nachlese

Nach und nach gibt es hier noch ein paar Fotos von unserem Wroclaw-Besuch zu sehen. Heute habe ich ein kleines Panorama mit Blick auf den Dom anzubieten ;-) .
Zum Ansehen benötigt ihr den Flashplayer.

Der Marker auf der Karte zeigt meinen Standort beim Fotografieren.