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Israel 2017, Teil 6

Vor dem letzten Highlight unseres diesjährigen Urlaubs in Israel, dem Besuch der Gärten der Bahai’i in Haifa, legten wir einen Tag Pause in Tel Aviv ein. Chillen und spazieren am Strand, Naturpark besichtigen und einfach etwas ausruhen – dafür macht man ja schließlich auch Urlaub… 😉
Gerade in Tel Aviv kann man kilometerweit am Strand spazieren gehen, ist aber nie weiter als zweihundert Meter vom geschäftigen Treiben der Stadt entfernt.

Musiker an der Strandpromenade

 

Nach dem “Erholungstag” ging es wieder mit dem Zug nach Haifa. Dort waren wir auch bei unserem letzten Israel-Urlaub, die Sehenswürdigkeit schlechthin entging uns aus Zeitgründen damals aber. An den Sabbat und die damit verbundenen Einschränkungen beim Reisen muss man sich halt erst gewöhnen.
Diesmal hatten wir aber (fast) alles gut geplant und durch die heutzutage verfügbaren Smartphones und Internet rund um die Uhr ist vieles einfacher. Auch die Suche nach Busverbindungen in Israel. Drei, vier mal tippen auf dem Smartphone und schon bekommt man angezeigt, wann man mit welcher Linie in welche Richtung fahren kann. Dann muss man einfach nur noch die Haltestellen bis zur Zielhaltestelle zählen. Und auch in Haifa funktionierte das Bezahlen mit der Chipkarte problemlos. Kein lästiges Suchen nach passendem Kleingeld, einfach Chipkarte ans Lesegerät halten, Fahrschein vom Busfahrer bekommen, kurzen Blick auf das Ticket werfen und schauen, wieviel Guthaben noch aufgeladen ist und entspannt zum Ziel fahren. Was in unserem Fall die Gärten der Bahai’i war.

Ich hatte mir vorher schon Gedanken gemacht und einiges im Internet über diese wundervoll angelegten Gärten gelesen. Und weil diese an einem Hang des Karmel-Gebirges angelegt sind, war meine durchaus nachvollziehbare Idee, einfach mit dem Bus an das obere Ende der Gärten zu fahren und von da aus nach unten zu laufen.
So weit, so gut. Allerdings stand nirgendwo, dass man gar nicht direkt durch die Gärten nach unten laufen darf.

Es gibt nämlich nur drei Bereiche, die man als Tourist besichtigen kann: Ganz oben, in der Mitte am Schrein und ganz unten. Und das Problem dabei ist, dass sich rechts und links der Gärten private Grundstücke befinden, die man logischerweise nicht betreten darf, um nach unten zu kommen. Also muss man relativ weite Umwege über Straßen und steile Treppen laufen, um zum nächsten Aussichtspunkt zu kommen. Aber wir hatten ja Zeit und die herrlichen Gärten waren jede Anstrengung wert!
Gärten der Bahai'i
Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i

Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i Gärten der Bahai'i

Nachdem wir uns die Füße platt gelaufen hatten, gab es in der deutschen Kolonie in Haifa, die sich praktischerweise gleich unterhalb der Gärten befindet, noch eine leckere Pizza zur Stärkung. Und weil es gar nicht gut ist, sich zu lange auszuruhen, ging es anschließend im gestreckten Galopp zum Bahnhof, um den nächsten Zug nach Tel Aviv noch zu bekommen. Schließlich wollten wir den Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv nicht verpassen…

Mit dem Zug aus Deutschland zurück nach Tel Aviv Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv

Fazit dieses Urlaubs: Wir wollen wieder dorthin!!!

Israel 2017, Teil 5

Foto: Klagemauer

Nach unserem Ausflug in den Norden Israels sollte es heute nach Jerusalem gehen. Vor 8 Jahren waren wir schon einmal dort, seinerzeit fuhren wir aber mit dem Bus von Tel Aviv aus dorthin.Damals wusste ich noch nicht, dass es auch eine Bahnverbindung nach Jerusalem gibt. Durch einen Bericht im Fernsehen wurde ich auf diese Strecke aufmerksam gemacht und es entstand der Wunsch, Jerusalem noch einmal zu besuchen, diesmal aber mit der Bahn.
Und wie es Wünsche so an sich haben… meistens schiebt man deren Erfüllung vor sich her, bis es zu spät für eine Umsetzung derselben ist. Fast wäre es mir auch so gegangen, denn im letzten Jahr las ich einen Bericht in der Zeitung in dem stand, dass zwischen Tel Aviv und Jerusalem eine neue Bahnverbindung entsteht und diese schon kurz vor der Fertigstellung steht. Mit dieser Verbindung soll sich die Fahrzeit zwischen den beiden Städten um mehr als die Hälfte verkürzen. Für die Pendler, die die Strecke jeden Tag nutzen, ist das natürlich schön. Für den Touristen, dem es nicht auf die Zeit ankommt und der die Aussicht genießen will, sind die vielen Tunnel und Lärmschutzwände neben den Gleisen dann aber eher nicht so schön.

Grabeskirche 2017 Grabeskirche 2009

Also wurde festgelegt, dass der nächste Urlaub nach Israel geht, um die Chance zu nutzen, noch einmal die alte Bahnstrecke zu befahren, bevor diese vielleicht stillgelegt wird.

Im Gegensatz zur Fahrt nach Akko ging es diesmal recht entspannt zur Sache. Der Zug war nicht sehr voll, weil viele Leute der kürzeren Fahrzeit wegen den Bus nach Jerusalem bevorzugen. Außerdem liegt der Bahnhof in Jerusalem recht weit ab vom Stadtzentrum. Vom Bahnhof aus fährt zwar ein Bus ins Zentrum, aber mit dem ist man auch eine gefühlte Ewigkeit unterwegs, weil der alle Wohngebiete rechts und links der Straße zum Zentrum abfährt…

Auf Fotos vom Zug aus habe ich diesmal bewußt verzichtet. Erstens wollte ich ja die Aussicht genießen und nicht ständig die Kamera vor der Nase haben und zweitens war die Scheibe nicht die sauberste. Wasser ist (nicht nur) in Israel ein knappes Gut und daher offenbar zu schade, um die Zugfenster damit zu putzen…

Wie schon beim letzten Mal in Jerusalem besuchten wir zuerst die Grabeskirche. Nicht, dass wir besonders religiös wären, aber bei unserem ersten Besuch war die Grabeskirche wegen Schäden nach einem Erdbeben mit einem Stahlgerüst gesichert. Inzwischen sind die Restaurationsarbeiten abgeschlossen und wir wollten die Kirche einfach mal ohne Gerüst sehen.
Danach bummelten wir durch die Altstadt zur Klagemauer und von dort durch das arabische Viertel in Richtung Tempelberg. Dort durften wir leider nicht hin, da wegen der israelischen Feiertage eine erhöhte Sicherheitsstufe bestand und man nur wenige Stunden am Vormittag hin durfte. Schade!
Auf dem Weg zum Tempelberg wurde ich von israelischen Soldaten gefragt, ob ich aus der Türkei kommen würde. Über diese Frage haben wir uns natürlich gewundert. Bis wir zur nächsten Kontrollstelle kamen und uns dort erklärt wurde, dass nur Muslime Zutritt hätten. Also ich wäre wegen meiner dunklen Haare und des Bartes sicher durchgekommen, aber Frau und Kind wohl eher nicht… 😉

Anschließend ging es weiter in Richtung des zentralen Busbahnhofes. Für den Rückweg wollten wir dann doch die schnellere Verbindung benutzen. Vorher fuhren wir aber noch ein paar Haltestellen mit der Straßenbahn durch Jerusalem. Während bei uns in Sachen Straßenbahn ja eher der Rückwärtsgang eingelegt wird und Strecken eher stillgelegt als neue Strecken gebaut werden, ist das in Israel ganz anders.
Bei unserem ersten Besuch in Jerusalem war die Straßenbahn gerade im Bau und große Plakate warben für die neue Bahn. Inzwischen ist die erste Strecke fertig und da mussten wir natürlich auch mitfahren. Was natürlich ganz praktisch war, weil wir ohnehin in diese Richtung mussten 🙂

2009: Werbung für die neue Tram 2009: Straßenbahnbaustelle
Basar in Jerusalem Bevor es aber mit dem Bus zurück ging, schlenderten wir noch über den Mahane Yehuda Markt und besorgten uns noch etwas Reiseproviant für die Rückfahrt.
Was uns erstaunte, war die Tatsache, dass wir diesmal am Busbahnhof nicht kontrolliert wurden. Bei unserem letzten Besuch wurden Taschen und Rucksäcke “durchleuchtet” und alle auf eventuell versteckte Waffen “gefilzt”. Diesmal konnten wir das Gebäude “einfach so” betreten.
Bis auf die üblichen Staus verlief die Rückfahrt ganz entspannt und wir waren froh über die Pause für unsere platt gelaufenen Füße 😉

Neues aus der Tierwelt

Vor einiger Zeit hatte ich im Garten eine Fotofalle aufgestellt, um dem heimlichen Besucher unseres Komposters auf die Schliche zu kommen. Seit dieser aber erwischt und identifiziert ist, hat er sich nicht wieder blicken lassen… 🙂
So wurde es etwas ruhig um die Kamera. Heute habe ich mich daran gemacht, mal zu sichten, was in den letzten Wochen in der hintersten Ecke des Gartens so passierte.
Um es vorweg zu sagen: viel war nicht los.
Eine Katze, zweimal ein Igel, einige Fledermäuse und Spinnen waren zu sehen.

Wobei letzteres im Video schon etwas gruselig aussieht… nix für schwache Nerven! 😉
Kostprobe gefällig? Gerne doch!

Frech wie Oskar

 

Seit einiger Zeit haben wir uns gewundert, warum der Komposter in unserem Garten morgens immer offen steht, obwohl er abends immer verschlossen war.
Selbst als wir den Deckel mit mehreren Ziegelsteinen beschwerten, änderte sich nichts. Abends zu, morgens offen und die doch recht schweren Steine lagen vor oder neben dem Komposter…
Neugierig wie wir sind, beschlossen wir, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wie es der Zufall so will, gab es just vor ein paar Tagen bei einem Discounter eine Wildkamera im Angebot und ein paar Tage später landete das Paket mit der Kamera im Postkasten. 🙂

 

Einige Tage vergingen, ohne das die Kamera etwas aufzeichnete. Doch nach unserer spontanen Mittsommernachtsparty landete die Kamera den ersten Treffer. Offenbar war endlich etwas nach dem Geschmack des dreisten Diebes im Komposter gelandet. Leider waren die Einstellungen der Kamera suboptimal. Man muss ja alles erstmal testen und probieren. Die Videoaufnahmezeit hatte ich mit 15 Sekunden etwas zu niedrig angesetzt, aber immerhin kann man den frechen Kerl oder die dreiste Dame (weiß man ja nicht so genau 😉 ) gut erkennen…

 



Israel – 2017, Teil 4

Foto: Moschee in AkkoFür den vierten Tag unseres Urlaubs in Israel hatten wir einen Auflug per Bahn in die alte Kreuzfahrerstadt Akko geplant. Da wir noch die dritte Chipkarte für den ÖPNV brauchten, weil die Fahrzeit für die etwas mehr als 100 Kilometer fast zwei Stunden beträgt und der Fahrplan wegen des Feiertags ziemlich ausgedünnt war, starteten wir relativ zeitig in Richtung Bushaltestelle.
Der freundliche Hotelportier hatte uns am Vorabend schon die passende Buslinie und Abfahrtshaltestelle empfohlen. Einfach mit der Linie 10 bis zur Endstelle, die sich passenderweise direkt am Bahnhof befindet.

So marschierten wir straffen Schrittes mit reichlich einkalkulierter Zeitreserve die hundert Meter bis zur Haltestelle. Und warteten. Und warteten. Und warteten. Es kamen zwar laufend Busse, aber die Zehn war nicht dabei und unsere Zeitreserve schmolz dahin, wie ein Eiswürfel in der mediterranen Sonne…

Offenbar war der nette Rezeptionist selten per Bus unterwegs, sonst hätte er gewusst, dass diese Buslinie an Feiertagen gar nicht verkehrt…

Schließlich entschlossen wir uns, auf ein Taxi umzusteigen. Nur ist es dann so, wie immer: wenn man es wirklich dringend braucht, kommt keines! Als dann nach einer gefühlten Ewigkeit doch ein Fahrer anhielt, wollte der sein Taxameter nicht einschalten und stattdessen einen Festpreis nehmen. Als Tourist sollte man bei solchen Fahrern dann vorsichtig sein, damit man nicht abgezockt wird. Uns jedenfalls erschien der geforderte Preis für die paar Kilometer zum nächsten Bahnhof deutlich zu hoch und wir ließen ihn trotz weiter bedenklich knapper werdender Zeit weiterfahren.

Zu unserem Glück kam schon wenige Minuten später das nächste Taxi um die Ecke. Diesmal konnten wir uns mit dem Fahrer problemlos über das zu zahlende Entgeld einigen und so kamen wir etwa fünfzehn Minuten später am Bahnhof an.
Inzwischen wurde es zeitlich echt knapp und zu allem Überfluss hatte der Schalter, an dem man sonst die Chipkarten-Fahrkarten bekommt, wegen des Feiertags geschlossen…
Und dann wurde auch noch einer der wenigen Ticketauomaten gewartet und war deshalb außer Betrieb… Und die Uhr tickte gnadenlos weiter. Also hieß es, sich geduldig in die Schlange derer einzureihen, die sich auch Fahrkarten kaufen wollten.
Foto: Kreuzfahrertunnel
Letztlich schafften wir es doch noch, unsere Fahrkarten zu lösen und den Zug im gestreckten Galopp zu erreichen. Schwein gehabt! Da nahm ich den Stehplatz im proppevollen Zug doch gern in Kauf. Hauptsache drin! Und irgendwann wurde sogar noch ein Sitzplatz frei. Urlauberherz, was willst du mehr! 😉

Jedenfalls erreichten wir nach ein und einer dreiviertel Stunde den Bahnhof von Akko. Nach einem Blick auf die Karte, dank smarter Telefone hat man sowas ja heutzutage ständig dabei 😉 , entschieden wir uns gegen den Bus und machten uns auf Schusters Rappen auf den Weg in Richtung Altstadt. Jetzt hatten wir reichlich Zeit und schließlich wollten wir auch was von der Stadt sehen. Das funktioniert erwiesenermaßen zu Fuß am Besten.

Nach zirka zwanzig Minuten gemütlichen Spaziergangs erreichten wir die Altstadt von Akko, wo wieder ein reges Markttreiben auf dem Basar herrschte.
Wir quetschten uns durch die vollen Gassen und landeten schließlich am Hafen, wo just in dem Moment einige Transportflugzeuge der israelischen Armee im tiefen Formationsflug in Richtung Tel Aviv über uns hinweg flogen.
Es war beeindruckend, zu erleben, wie die Menschen den Fliegern winkten und zu jubelten. Die Israelis wissen offenbar, was sie an ihrer Armee haben. Bei uns wären solche Szenen wohl eher undenkbar…

Nach der Hafenbesichtigung ging es weiter in die alte Kreuzfahrer-Festung. Es ist immer wieder sehr beeindruckend, was die Menschen vor ein paar hundert Jahren mit den aus heutiger Sicht doch eher primitiven Werkzeugen gebaut haben!
Foto: Akko - Altstadt

Israel 2017 – Teil 3

Foto: Blick auf Tel Aviv

Blick vom Jaffa nach Tel Aviv

Am dritten Tag in Tel Aviv wanderten wir nach dem obligatorischen Frühstück im Hotel immer am Strand entlang ins alte Jaffa.
Auch diese Tour hatten wir bei unserem Besuch 2009 schon einmal gemacht und wir waren neugierig, was sich alles verändert hat.
Seinerzeit waren wir eigentlich auf der Suche nach einem, der damals noch relativ seltenen Geocaches dorthin gekommen.
Eine Geocoin sollte von dort aus wieder nach Leipzig kommen. Leider hat sie es nicht mal bis zum nächsten Cache geschafft… 🙁

Das Wetter war jedenfalls wieder fabelhaft, die Sonne knallte den ganzen Weg erbarmungslos auf uns herab. Für mich war das schon eine Herausforderung.
Ich bin nämlich nicht der Mensch, der sich gern den ganzen Tag in der Sonne grillen lässt. Ich setze mich da lieber in den Schatten und lese ein Buch.
Aber was tut man nicht alles… 😉

Der frisch gepresste Orangensaft am Ziel war da fast so gut, wie ein frisch gezapftes, eiskaltes Pils ;-).

Auf dem Weg dorthin machten wir vorher Station im Eisenbahnmuseum von Jaffa. Naja. Für einen Eisenbahner wie unsereinen war das Museum eher unspektakulär.
Ein paar alte Wagons, die alten Gebäude hübsch restauriert, aber im Inneren meist teure Shops und Galerien, die überhaupt gar nichts mit Eisenbahn zu tun haben.
Aber man war halt mal dort und hat es gesehen.

Als wir weiter in Richtung Jaffa spazierten, begannen plötzlich überall die Sirenen zu heulen.
Nein, kein Luftangriff, sondern ein Signal zur Eröffnung der vielen Gedenkveranstaltungen. In einem früheren Post hatte ich ja schon die beiden Feiertage erwähnt.
Der eine heißt “Jom haSikaron” und begann schon am Vorabend um 20Uhr. Auch da heulten die Sirenen eine Minute lang und eröffneten den Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus.
Beim ersten Sirenenton blieben alle Menschen stehen, Autos hielten an, die Insassen stiegen aus und alle gedachten der Toten in einer Gedenkminute.
Das war schon sehr beeindruckend! Und nach dem letzten Sirenenton setzten alle ihre Tätigkeiten fort.

Foto: Alter Bahnhof in Jaffa

Alter Bahnhof in Jaffa

Foto: Alter Bahnhof in Jaffa

Ein paar alte Wagen, viel mehr nicht…

Die Aussicht von Jaffa auf die Skyline von Tel Aviv entschädigt dafür aber schon. Einfach mal hinsetzen, Pause machen und die Aussicht genießen. Herrlich!
Auf dem Rückweg spazierten wir durch Jaffas Gassen und besuchten auch den bekannten Trödelmarkt. Gekauft haben wir nichts.
Man weiß als Laie ja nie, ob man nicht ausversehen ein wertvolles historisches Teil ersteht und dann bei der Ausreise Probleme bekommt ;-). Nee, lieber nicht! 😀

Foto: In der Jaffaer Altstadt Foto: Trödelmarkt in Jaffa

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand. Irgendwann müssen sich die Füße von der vielen Lauferei ja auch mal erholen.
Und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es am Abend wieder auf die Piste. Im Hotel hatte man uns gesagt, dass heute, zum Beginn der israelischen Unabhängigkeitsfeierlichkeiten der Bär steppt.
Alle Leute würden auf die Straßen gehen und Feiern und wir sollten uns das unbedingt ansehen!
Gesagt – getan!

Foto: Leckeres Abendessen

Wieder zu Fuß machten wir uns auf dem Weg zum Rathaus. Auf dem Platz davor sollte die zentrale Veranstaltung in Tel Aviv stattfinden.
Vorher gab es allerdings lecker Abendessen in einem kleinen Restaurant. Lecker Hummus in allen Variationen, dazu Salat, eingelegtes Gemüse, Soßen und Fladenbrot. Leckerrrrr!
Eigentlich hätte ich danach keinen Schritt mehr gehen wollen… Wir hatten nur zwei Portitonen bestellt, wurden aber zu dritt mehr als satt. Und dazu gab es auf Kosten des Hauses noch einen oberleckeren Kaffee!
Danach fiel das Aufstehen und weiterlaufen nicht mehr ganz so schwer… 😉

Tel Aviv ist ja sehr international. Das konnte man direkt sehen, wenn man als Deutscher in einem Restaurant in Israel von einer Argentinierin bedient wird.
Sie gab uns auch sehr hilfreiche Tipps für den weiteren Abend. Vor allem, dass wir uns von Kindern mit Sprayflaschen fernhalten sollen, wenn wir nicht eingeschäumt werden wollen…
In der Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie von der netten Dame angekündigt, begaben wir uns dann zum Rathaus.
Unterwegs sahen wir dann die besagten Sprayflaschen in Massen in allen Geschäften herumstehen. Offenbar ist es ein sehr beliebter Brauch, sich an diesem Abend gegenseitig einzuschäumen :D.

Als wir am Rathaus ankamen, war noch gar nicht sooo viel los, aber im Lauf des Abends wurde es dann knackevoll und die Menschen feierten ausgelassen.
Weil wir am folgenden Tag die alte Kreuzfahrerstadt Akko besuchen wollten, ließen wir es nicht ganz so spät werden und liefen dann irgendwann zum Hotel zurück.
Von unserem Zimmer aus hatten wir zwar keinen Meerblick, dafür aber auf das Rathaus und so hatten wir beim nächtlichen Höhenfeuerwerk einen Logenplatz :).

 

Foto: Feier vor dem Rathaus

Israel 2017 – Teil 2

Foto: Tel Aviv - Strandpromenade
 
Viele Leute, denen wir von unserem Urlaub in Israel erzählen, fragen uns, ob wir uns dort denn überhaupt sicher gefühlt hätten. Sie reagieren dann immer ganz erstaunt, wenn wir sagen “Ja, selbstverständlich! Es ist mindestens genau so sicher oder unsicher, wie in Deutschland.”
Und tatsächlich ist es auch so! Im Gegenteil! Wir fühlten uns dort sicherer, als hier!

Die Israelis mussten in der Vergangenheit viele Terroranschläge erleiden und haben eine Menge daraus gelernt. Viele Soldaten tragen auch nach Dienstschluss ihre Waffen, selbst bei den Busfahrern konnte man die Pistole am Gürtel sehen. Vor dem Betreten jedes größeren Gebäudes/Einkaufszentrums wird man mit Metalldetektoren gescannt und ein Securitymitarbeiter schaut sich den Inhalt jeder Handtasche an. Bevor einen Bahnhof betreten darf, wird das Gepäck, wie bei uns am Flughafen, durchleuchtet.

Es wird dort also viel für die Sicherheit getan und man muss sich wirklich keine Sorgen machen. Und eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben. In Israel nicht und auch sonst nirgends in der Welt, wie die traurigen Ereignisse der letzten Tage in England bewiesen haben.

Nun aber zurück zu unserem Urlaub.
Den zweiten Tag nutzten wir, um zu sehen, was sich in Tel Aviv seit unserem letzten Besuch im Jahr 2009 so alles verändert hat.
Zudem hatte uns der Taxifahrer auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel erzählt, dass in Israel zwei Feiertage bevorstehen und dass an diesen Tagen nur wenige Geschäfte geöffnet haben und abends alle Restaurants geschlossen sind.
Also hieß es, etwas Verpflegung zu besorgen. Wir bummelten über den Basar, staunten wie schon beim letzten Besuch über das vielfältige Angebot und das bunte Treiben dort.

Foto: Marktstand Foto: Gewürzstand

Am Nachmittag besuchten wir einen anderen Markt, von dem es heißt, man bekommt dort kulinarische Angebote aus der ganzen Welt. Und es stimmt wirklich! Vom Sushi über die Weißwurst vom Bayernmarket, von Pizza bis Hummus gits da alles. Zu entsprechenden Preisen, versteht sich… 😉 Ein kleines belegtes Baguette sollte gleich mal umgerechnet acht Euro kosten… Da versorgten wir uns lieber anderweitig.

Foto: Sarona Markt Foto: Sarona Markt


Außerdem besorgten wir uns, für den Kontakt in die Heimat ganz wichtig, eine israelische SIM-Karte. Das ging, ganz im Gegensatz zu den Gepflogenheiten hier bei uns in Deutschland völlig unkompliziert und vollkommen anonym!
Wenn ich mich richtig erinnere, kostete die Prepaid-Karte samt fünf Gigabyte Datenvolumen (einen Monat gültig) etwa 25 Euro. Die Karte wanderte in einen mobilen Hotspot und versorgte uns so während des gesamten Aufenthaltes mit mobilem Internet. Und am Ende war das Datenvolumen trotz intensiver Nutzung durch drei Personen noch nicht einmal aufgebraucht…

Foto: Hundespielplatz in Tel Aviv

Was uns bei unserem Spaziergang auch auffiel: Es gibt viele Hunde in Tel Aviv. Vielleicht sogar mehr, als in vergleichbaren deutschen Städten. Nur eines haben wir nicht gesehen: Hundehaufen auf den Fußwegen. Jeder Hundehalter nimmt die Hinterlassenschaften seines Fiffis mit und entsorgt sie.

Und noch etwas haben wir gesehen: Einen eingezäunten (!) Hundespielplatz mitten in Tel Aviv! Hundewiesen gibt es bei uns auch, aber wirklich frei laufen lassen möchte ich meine Hunde dort nicht. Hier habe ich, im Gegensatz zu anderen Ländern wie eben Israel oder Dänemark, noch keine umzäunten, öffentlichen (und kostenfreien!) Hundewiesen gesehen.
Bei uns geht es auf den ausgewiesenen Hundewiesen ja bunt durcheinander und das selten konfliktfrei. Da fahren Radler quer über die ausgeschilderte Hundewiese und meckern, wenn ein Hund auf sie zugerannt kommt. Gleiches gilt für Jogger, die so dicht neben dem angeleinten(!) Hund vorbei rennen, dass sie ihm fast auf die Pfoten treten und sich dann wundern, wenn der überraschte Hund nach ihnen schnappt.
Da wünscht man sich von unseren Politikern, dass die nicht gerade niedrige Hundesteuer doch endlich mal zweckgebunden für eine sinnvoll eingerichtete Hundewiese verwendet wird!

Zwei Kilometer weiter erlebten wir dann eine, nach dem unkompliziertem Kauf der SIM-Karte, eher unangenehme Überraschung. Da wir unsere Reise selbst organisiert hatten und daher viel den öffentlichen Nahverkehr/Zug nutzen wollten, wollten wir uns eine Chipkarte, die man als Fahrkarte nutzt, besorgen.

Die viele Bürokratie, die bei uns beim Kauf einer SIM nötig ist, kam dort beim Kauf dieser “Fahrkarte” auf uns zu. Der Verkäufer forderte nämlich den Reisepass, trug alle Daten in seinen Computer ein und machte zum Schluss auch noch ein mehr oder weniger hübsches Passbild von uns, welches anschließend auf die Karte gedruckt wurde.
Blöd war halt nur, das ein Reisepass im Hotelsafe lag und der Verkäufer sich nicht mit einem deutschen Personalausweis/Führerschein zufrieden geben wollte. Es musste unbedingt ein Reisepass sein… 🙁
Immerhin hatten wir schon mal zwei von drei Chipkarten. Diese wurden im Anschluss am Automaten mit einem Guthaben aufgeladen. Beim Aufladen von dreißig Schekeln wurden 37,50 auf der Karten gutgeschrieben – man bekommt so quasi immer etwas mehr als eine Fahrt geschenkt.

Im Bus legt man die Karte beim Einsteigen auf ein Lesegerät, der Fahrpreis (pro Fahrt) von 5,90 wird abgebucht und man bekommt ein Papierticket ausgedruckt, auf dem auch gleich das Restguthaben der Karte ausgewiesen ist.
Man sieht so immer rechtzeitig. wenn man wieder Guthaben nachladen muss.
Selbstverständlich kann man mit dieser Karte auch Wochen/Monats/Jahreskarten kaufen/nutzen. Aber das brauchten wir für unsere paar Tage Urlaub ja nicht.

Das Beste an dieser Karte ist aber, dass sie nicht nur in Tel Aviv gültig ist, sondern im ganzen Land. Wir brauchten also für unsere Touren nach Haifa, Jerusalem oder Akko keine anderen Fahrkarten. Selbst beim Fahren mit dem Zug ist sie gültig – man bucht sich den Fahrschein vor der Fahrt am Automaten. Alles völlig unkompliziert!

Na gut. Wie es mit dem Datenschutz bei dieser Art zu reisen ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber darüber wollten wir uns im Urlaub nicht den Kopf zerbrechen. Für uns war es einfach nur bequem! Und der Fahrpreis für eine Fahrt mit dem Bus in Tel Aviv ist der gleiche, wie eine Fahrt in Jerusalem mit der Straßenbahn oder in Haifa mit dem Bus. Man stelle sich so etwas mal in Deutschland vor… UNDENKBAR! 😉

Eine Fahrkarte für alles und überall!

… braucht er natürlich so nicht! 😉

Am Abend ging es dann nochmal an den Strand zum Sonnenuntergang gucken. Und es kam, wie es kommen musste: ein paar Minuten vor Sonnenuntergang schob sich die Wolke vom Dienst ins Bild…

Israel 2017 – Teil 1

Foto: Tel Aviv - Strandpromendade
 
Nach einer langen urlaubsmäßigen Durststrecke war es vor einer Woche endlich soweit: der nächste Wunsch auf der Löffel-Liste wurde in Angriff genommen.
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, dass die Eisenbahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem neu gebaut wird und die alte Bahnstrecke, die sich romantisch durch das Gebirge schlängelt, dann bald nur noch Geschichte ist.
So entstand der Wunsch, diese Strecke zu befahren und die Aussicht zu genießen, bevor sie vielleicht für immer außer Betrieb geht.

Als Tourist und Eisenbahnfan sieht man das gewöhnlich ja nur etwas einseitig romantisch. Die Leute aber, die die Strecke regelmäßig befahren, werden die alte Strecke sicher nicht betrauern, wenn sie auf den neuen Gleisen nur noch halb so lange unterwegs sind, wie vorher.
Man sieht dann größenteils (wie bei uns in solchen Fällen) nur noch Lärmschutzwände und Tunnel, aber das ist dann eben der Preis für die Zeitersparnis. Auch für die Busse, die zwischen den beiden Städten pendeln, wird der Kampf um die Fahrgäste nach Inbetriebnahme der neuen Strecke härter. Die Bahn braucht dann nur noch 45 Minuten, mit dem Bus ist man 15 Minuten länger unterwegs und das auch nur, wenn sie im Berufsverkehr nicht im Stau stehen, sonst dauert es noch länger …

Auf der Karte sieht man ziemlich gut, wie sich die Strecke durch die Berge schlängelt. In engen Radien und mit Tempo 50 dauert das seine Zeit.

Jedenfalls nahmen schon Ende September letzten Jahres die Pläne zu dieser Reise Gestalt an. Der Urlaubsplan wurde bei Chefe eingereicht, anschließend Hotels gesichtet, Flüge gesucht und schlussendlich Preise verglichen und alles gebucht. Nun galt es nur noch zu warten, dass es endlich soweit ist…

Ende April war es dann so weit. Von Berlin-Tegel (BER lässt ja noch auf sich warten… :D) starteten wir nach Tel Aviv. Dort hatten wir uns nur wenige zu-Fuß-Minuten vom Strand entfernt in einem Hotel einquartiert. Meerblick war zwar leider nicht, aber da es mit dem Lottogewinn bisher noch nicht geklappt hat, waren wir auch damit zufrieden ;-).
Vom Ben-Gurion-Flughafen ging es, diesmal wegen des Sabbats per Taxi, nach Tel Aviv. Unterwegs hatten wir mit dem Taxifahrer in drei Sprachen (englisch, deutsch, Hände und Füße ;-)) eine angeregte Unterhaltung. Im Hotel angekommen, machten wir zunächst wieder einmal die Erfahrung, dass man mit Höflichkeit und Zurückhaltung beim Check-In nicht weit kommt, wenn Touristen aus Fernost im Anmarsch sind…

An Tag eins reichte die Zeit dann nur noch für einen kurzen Spaziergang am Strand und eine erste Erkundung der Umgebung.

Nestcam -> Pause

Leider ist der Nistkasten für unsere Piepmätze nur wenig attraktiv und nachdem sich nun im dritten Jahr in Folge kein Vogel für das Quartier begeistern konnte, werde ich den Kasten abnehmen und durch ein anderes Exemplar ersetzen.
Deshalb ist an dieser Stelle erst mal Pause für die Nestcam. Wenn ich einen anderen, hoffentlich besseren Nistkasten gefunden habe, geht es weiter…

Erweiterung der Wetterstation: Feinstaubmessung

Angeregt durch einen Artikel im Make-Magazin habe ich meine Wetterstation um einen Feinstaubsensor erweitert.
Die Feinstaubmesswerte sind ja seit einiger Zeit ein heißes Eisen, da die EU heftige Strafen für unsere Städte verhängt, wenn die Feinstaubgrenzwerte an zu vielen Tagen im Jahr überschritten werden. Und für unsere Gesundheit ist es ja allemal besser, wenn nicht so viel Dreck in der Luft rumfliegt… 😉

Nun sind die offiziellen Messstationen ja sehr ungleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt und da nützt es mir wenig, wenn ich weiß, dass die Messwerte am Hauptbahnhof mal wieder durch die Decke gehen. Mich interessieren ja eher die Werte direkt vor der eigenen Haustür.

Über die Hintergründe zur Messung, was die einzelnen Messwerte und deren Bedeutung betrifft, will ich hier nicht näher eingehen, das kann man besser hier nachlesen. Dort wird auch ausführlich beschrieben, wie man sich selbst mit einfachen Mitteln seine eigene Feinstaub-Messstation aufbauen kann.

Die Messung selbst ist auch für so blutige Amateure wie unsereinen kein Problem. Der Sensor liefert jede Sekunde ein Datentelegramm mit den Messwerten über eine serielle Schnittstelle. Da die meisten PCs heutzutage nicht mehr über letztere verfügen, liefert der Hersteller einen seriell zu USB Konverter gleich mit. Die aufwändige Installation eines Treibers dafür entfällt beim Raspberry Pi zum Glück, der hat den gleich an Bord. Also nur anstöpseln und läuft!

Auch die Spannungsversorgung des Sensors ist problemlos, er bezieht seinen “Saft” über den USB-Anschluß.

Das Skript muss nun nur noch die über die serielle USB-Schnittstelle eingehenden Daten auf Plausibilität prüfen und anschließend in der Datenbank speichern.

Im Gegensatz zu Make-Magazin (den Artikel kann man übrigens auch auf der Homepage des Autors nachlesen) habe ich kein Shellskript zur Messung benutzt, sondern nutze die schon bei der Wetterstation genutzte Variante und habe stattdessen ein Perlskript geschrieben.
Dabei war der Artikel aus dem Make-Magazin aber sehr hilfreich.

Dieses Skript erfasst die Messdaten alle fünf Minuten und schreibt die Messwerte in eine MySQL-Datenbank. Von dort liest ein PHP-Skript auf dem Webserver die Daten und zeigt sie auf der Homepage an. In den nächsten Tagen werde ich dann meine Skriptsammlung noch um eine grafische Auswertung der Messwerte erweitern.

Was gibt es sonst noch zu tun? Im Datenblatt des Sensors steht geschrieben, dass der Sensor nur “gut” für 8000 Betriebsstunden ist. Nach Adam Riese sind das etwa 333 Tage, also nicht mal ein ganzes Jahr. In der Voreinstellung misst der Sensor rund um die Uhr ohne Pause, was also bedeutet, dass man damit rechnen kann, dass der Sensor nach 11 Monaten den Geist aufgeben könnte.
Bei einem Preis von ca. 25€ pro Stück macht es also Sinn, die Betriebsdauer zu verlängern.

Im Datenblatt des Sensors schreibt der Hersteller, dass man den Sensor auch in einen sogenannten “Sleep-Modus” schicken kann. Dabei werden der Lüfter, der die Luft in die Messkammer saugt und der Laser, der die in der Luft enthaltenen Partikel mit einem Laserstrahl “beschießt”, abgeschaltet.
Dadurch kann man die Betriebsdauer natürlich erheblich verlängern.
Nur leider lässt sich der Hersteller im genannten Datenblatt nicht darüber aus, wie man den Sensor dazu bringt, eine Pause zu machen. Auch die Suchmaschine mit den sechs Buchstaben liefert leider nicht sehr viele Ergebnisse zu diesem Thema. Einen Ansatz habe ich schon gefunden. Da gilt es in den nächsten Tagen etwas zu experimentieren.
Also falls es mal keine Messwerte gibt, dann ist dabei etwas schief gegangen… 😉

Foto: Feinstaub-Messstation

Auf dem Foto sieht man meine Messtation im Einsatz, angebaut am Gartengeräte-Häuschen in ca. 1,70m Höhe. Links der Raspberry Pi, ein schon etwas älteres Modell B, darüber der Seriell-zu-USB-Konverter, in der Mitte der eigentliche Feinstaubsensor und rechts daneben Empfänger und Sender für 433Mhz-Signale.
Letzterer ist gedacht zum Ein- und Ausschalten von entsprechenden Funksteckdosen. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema ;-).

Alle drei sind auf einer sogenannten Hutschiene mittels selbst entworfener und mit dem 3D-Drucker gedruckten Halterungen befestigt. Wobei ich auf die Konstruktion der Zugentlastung für das Anschlusskabel der 5V-Stromversorgung (das schwarze Ding unten in der Mitte zwischen der blauen und der grünen Klemmleiste) besonders stolz bin. Das Ding sieht zwar nicht sonderlich spektakulär aus, aber da ich ja nicht jeden Tag 3D-Konstruktionen mache und die Konstruktion auf Anhieb in die am Gehäuse vorhandene Aufnahme gepasst hat, darf man sich bestimmt ein bissel darüber freuen ;-).

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PM10: 12.7 μg/m³

Sonnenaufgang:  08:43
Sonnenuntergang: 17:11

Von der Idee zur Frontplatte in unter vier Stunden. #FreeCAD #3D-Druck #Rasperry pic.twitter.com/UMGB…

Vor etwa 2 Tagen von portitzers Twitter via Twitter for Android

Aus dem Fotoalbum

Moscheen, Kirchen, Synagogen - Akko

Blühender Granatapfel in Akko

Markt in Akko