Israel 2017 – Teil 1

Foto: Tel Aviv - Strandpromendade
 
Nach einer langen urlaubsmäßigen Durststrecke war es vor einer Woche endlich soweit: der nächste Wunsch auf der Löffel-Liste wurde in Angriff genommen.
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, dass die Eisenbahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem neu gebaut wird und die alte Bahnstrecke, die sich romantisch durch das Gebirge schlängelt, dann bald nur noch Geschichte ist.
So entstand der Wunsch, diese Strecke zu befahren und die Aussicht zu genießen, bevor sie vielleicht für immer außer Betrieb geht.

Als Tourist und Eisenbahnfan sieht man das gewöhnlich ja nur etwas einseitig romantisch. Die Leute aber, die die Strecke regelmäßig befahren, werden die alte Strecke sicher nicht betrauern, wenn sie auf den neuen Gleisen nur noch halb so lange unterwegs sind, wie vorher.
Man sieht dann größenteils (wie bei uns in solchen Fällen) nur noch Lärmschutzwände und Tunnel, aber das ist dann eben der Preis für die Zeitersparnis. Auch für die Busse, die zwischen den beiden Städten pendeln, wird der Kampf um die Fahrgäste nach Inbetriebnahme der neuen Strecke härter. Die Bahn braucht dann nur noch 45 Minuten, mit dem Bus ist man 15 Minuten länger unterwegs und das auch nur, wenn sie im Berufsverkehr nicht im Stau stehen, sonst dauert es noch länger …

Auf der Karte sieht man ziemlich gut, wie sich die Strecke durch die Berge schlängelt. In engen Radien und mit Tempo 50 dauert das seine Zeit.

Jedenfalls nahmen schon Ende September letzten Jahres die Pläne zu dieser Reise Gestalt an. Der Urlaubsplan wurde bei Chefe eingereicht, anschließend Hotels gesichtet, Flüge gesucht und schlussendlich Preise verglichen und alles gebucht. Nun galt es nur noch zu warten, dass es endlich soweit ist…

Ende April war es dann so weit. Von Berlin-Tegel (BER lässt ja noch auf sich warten… :D) starteten wir nach Tel Aviv. Dort hatten wir uns nur wenige zu-Fuß-Minuten vom Strand entfernt in einem Hotel einquartiert. Meerblick war zwar leider nicht, aber da es mit dem Lottogewinn bisher noch nicht geklappt hat, waren wir auch damit zufrieden ;-).
Vom Ben-Gurion-Flughafen ging es, diesmal wegen des Sabbats per Taxi, nach Tel Aviv. Unterwegs hatten wir mit dem Taxifahrer in drei Sprachen (englisch, deutsch, Hände und Füße ;-)) eine angeregte Unterhaltung. Im Hotel angekommen, machten wir zunächst wieder einmal die Erfahrung, dass man mit Höflichkeit und Zurückhaltung beim Check-In nicht weit kommt, wenn Touristen aus Fernost im Anmarsch sind…

An Tag eins reichte die Zeit dann nur noch für einen kurzen Spaziergang am Strand und eine erste Erkundung der Umgebung.

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