Nochmal zur Nestcam

Da immer mal wieder Anfragen kommen, wie ich die Knipserei mit der Nestcam gelöst habe, hier nochmal ein paar Details.

Wie schon beschrieben läuft das ganze auf einem RaspberryPi Modell B. Dort habe ich an die GPIOs über Schalttransistoren vier Infrarot-LEDs angeschlossen.
Als Kamera kommt die orginale NOIR-Kamera für den Raspberry zum Einsatz. Die normale Kamera tuts im Dunklen nicht, weil die einen Infrarotfilter eingbaut hat, der, wie es der Name schon sagt, bei der NoIR-Kamera fehlt. Deshalb klappt die Beleuchtung per IR-LEDs da super.
Um die SD-Speicherkarte des Raspi zu schonen, habe ich eine Ramdisk mit 8MB Größe eingerichtet. Das reicht aus, um das aufgenommene Bild temporär zu speichern und zu bearbeiten.
Das Script nutzt Imagemagick, um eine Statuszeile in das fertige Bild zu schreiben, ggfs. müsst ihr das installieren, wenn ihr das Script 1:1 nutzen möchtet.
Zum Schluß wird das fertige Bild mittels curl auf den Webserver kopiert.

Ein Cronjob ruft jede Minute das Shellscript auf. Soll der Aufnahmeintervall kürzer werden, geht das per Cronjob nicht mehr, dann müsse man das Script in einer Zeitschleife laufen lassen.

Weil der Raspi für das Rendern des Zeitraffervideos aus den Einzelbildern etwas zu lahm ist, passiert das per Cronjob auf dem Webserver. Doch dazu später mehr. Jetzt bauche ich erstmal einen Kaffee… 😉

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