Das neue…

Während unseres Urlaubs in Cornwall ist es passiert. Wie es geschah, weiß keiner so richtig genau. Jedenfalls war es plötzlich weg. Nach einem schönen Tag am Strand bemerkte ich am Abend, dass mein Vista Hcx fehlte. Nachfragen bei der Familie zu dessen Verbleib brachten kein Ergebnis und die nachfolgende Suche mit Taschenlampe blieb erfolglos.
 
Auch eine Nachsuche am folgenden Morgen brachte nichts. So blieb mir für den Rest des Urlaubs nur die Hoffnung auf einen ehrlichen Finder (Adresse und Telefonnummern in der Einschaltmeldung…) und die weitere Cachesuche mit dem iPhone. Während die Suche in halbwegs offenem Gelände mit dem iPhone kein Problem ist, zeigte sich die Schwäche in bewaldetem Gebiet. Da wurden bei der Suche nostalgische Gefühle geweckt und erinnerten mich an die Suche, wie sie vor zehn Jahren mit dem Gecko 201 einmal war.
Am Zielpunkt war kein genauer Fix möglich, die Koordinaten sprangen wild umher und zeigten mal zehn Meter in die eine, dann wieder zwanzig Meter in die andere Richtung. Das macht definitiv keinen Spaß. Vor allem, wenn es sich beim Cache um einen Micro-Cache und dann noch ohne Spoiler/Hinweis handelt. Also war schnell klar, dass nach einer angemessenen Wartezeit (es könnte sich ja doch noch ein ehrlicher Finder melden…) ein neues Gerät her muss.
 
Nach Sichtung der momentan erhältlichen Geräte und deren Preise kamen das Oregon 600 und das Oregon 650 von Garmin in die nähere Auswahl. Beide Geräte unterscheiden sich nur durch den größeren internen Speicher und die eingebaute Kamera beim Orgeon 650. Und natürlich beim Preis ;-).
Die Geräte mit eingebauter topografischer Karte (erkennbar durch das der Zahl nachgestellte “t”) fielen von vornherein nicht in die engere Wahl. Eine Karte im Maßstab von 1:100000 ist für den Aufpreis und meine Zwecke eher witzlos, zumal es die Karten von OpenStreetMap in besserer Qualität gratis gibt.
 
Letztlich fiel die Wahl auf das Oregon 600. Und das hat folgende Gründe:
 
Beim Cachen habe ich ohnehin immer das Handy und in den meisten Fällen die Spiegelreflex dabei. Für das Abfotografieren von Hinweisen/Stationen bei Multis reicht das Handy in 99,5% aller Fälle aus.
Wenn ich ein Foto im GPS habe und dann ständig zwischen der Anzeige des Bildes und der Cachebeschreibung wechseln muss, ist das wenig optimal.
Ist das Foto auf dem Handy, kann ich auf dem GPS in Ruhe die Cachebeschreibung lesen und parallel dazu das Bild auf dem Handy anschauen.
 
Mancher wird jetzt vielleicht einwenden, dass die Kamera im GPS wetterfester ist, als das Handy. OK, das stimmt! Aber wenn es so schüttet, dass ich das Handy ohne die Gefahr eines Wasserschadens zum Bilder gucken nicht mehr benutzen kann, macht das Cachen sowieso keinen Spaß mehr. Da suche ich mir lieber ein trockenes Plätzchen oder breche die Suche ab.
Naja und die Koordinaten in die Metadaten der Fotos schreiben kann das Handy auch.
 

Also fiel die Wahl schlußendlich auf das Oregon 600, welches ich eine Woche nach der Bestellung beim Händler meines Vertrauens in den Händen hielt. Ja, beim großen Onlinehändler mit “A” am Anfang hätte es sicher keine Woche gedauert. Aber ich verzichte nur ungern auf die persönliche Beratung eines Profis. Außerdem bekomme ich da im Fall des Falles schnelle, persönliche Hilfe bei Problemen. Und der Preis war sogar noch günstiger, als bei der großen Konkurrenz… :-).
 
Einen Bericht über die ersten Erfahrungen und Eindrücke mit dem “Neuen” gibt es in Kürze hier.

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