Discover Florida -2-

Einige Leser werden sich schon gewundert haben, warum es auf einmal so still hier geworden ist und es kein Update aus Florida gab.
Ich hätte schon gern weiter von unterwegs gebloggt, aber die Zeit war einfach zu knapp und die Internetzugänge in den Hotels waren teilweise so grottenlangsam, das ich die Zeit lieber anders genutzt und mich statt dessen im Land etwas umgesehen habe.

Das erste Frühstück in Amerika - wir waren hungrig und brauchten die Kalorien 😉

Nach unserer Ankunft in Miami Beach ging es gleich am nächsten Morgen weiter in Richtung Key West. Das entspricht einer Strecke von ca. 270 Kilometern und hört sich im ersten Moment nicht sehr weit an. Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 45 bis 55mph (72 bis 88km/h) dauert das seine Zeit. Aber wir hatten es ja nicht eilig.

Für Autofahrer aus Deutschland gibt es einige Besonderheiten zu beachten, damit man nicht gleich an der ersten Kreuzung einen Unfall baut: Die Ampeln sind in den USA fast immer hinter der Kreuzung aufgestellt, es darf bei Rot rechts abgebogen werden (Ausnahmen sind extra ausgeschildert) und, was das Fahren besonders entspannend macht, es darf auch rechts überholt werden. Das klingt im ersten Moment zwar paradox, ist aber so, weil keine langsamfahrenden “Sonntagsfahrer” die Überholspur blockieren. Fährt links einer zu langsam, wird er halt rechts überholt.
Als Fahranfänger auf amerikanischen Straßen muß man beim Spurwechsel nach rechts nur daran denken, immer mal einen Blick in den Spiegel zu werfen. Aber daran gewöhnt man sich recht schnell.

Am südlichsten Cache der USA - GC2C32

Die Fahrt zu den Keys führt über eine vielzahl beeindruckender Brücken, bei denen man teilweise glaubt, man fährt auf einer Startrampe und hebt gleich ab…
Nach unserer Ankunft im Hotel erwies es sich als Glücksfall, das gleich gegenüber der Rezeption eine Touristeninformation war. Die nette Dame klärte uns über die Sehenswürdigkeiten von Key West sowie die vielfältigen Angebote von der Schnorcheltour bis zur Fahrt mit nem Glasbodenboot auf und gab uns Tipps, wo man sicher und relativ preiswert parken konnte.
Da wir bis zum Abend nur ein paar Stunden Zeit hatten und am folgenden Tag die Weiterreise nach Fort Myers anstand, entschieden wir uns, zuerst einen Spaziergang auf der Flaniermeile Key Wests, der Duvall-Street, zu machen. Dabei bot es sich natürlich auch an, einige Caches rechts und links des Weges “einzusacken” :-).
Auch ein Fußbad an der Grenze von Atlantik und Golf von Mexico durfte natürlich nicht fehlen. Das Highlight des Tages war dann aber der auf Key West schon fast zelebrierte Sonnenuntergang. Menschenmassen strömen an die Pier und versammeln sich zum gemeinsamen Sonnenuntergangsgucken…

Sonnenuntergang auf Key West

Und jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, fällt mir ein, dass da ja noch zwei Caches darauf warten, geloggt zu werden. Also werde ich erstmal eine kleine Schreibpause einlegen und die wichtigen Sachen erledigen… 😉

Demnächst gibts mehr.

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