Dramatische Rettungsaktion

Foto:  Gerettete Jungmeise

Kleiner Piepmatz in Not

Gestern berichtete ich über den ausbleibenden Besuch im Nistkasten mit der eingebauten Webcam und die brütenden Meisen im Nachbarkasten. Und heute, als ich nach dem Rasenmähen eine kleine Pause machte und den Nistkasten beobachtete, schien es mir, als ob eine Meise ihre ersten Flugversuche machte. Ständig zappelte sie vor dem Flugloch herum und ich dachte schon, na trau dich doch endlich!

Um den historischen Augenblick festzuhalten, flitzte ich ins Haus und holte die Kamera. Doch was ich dann durch den Sucher sah, ließ mir fast das Herz stehenbleiben.

Die kleine Meise hing kopfunter am Bein an einem Kunststoff-Faden gefangen am Flugloch und konnte sich allein nicht aus ihrer misslichen Lage befreien.

Die Alten hatten den Faden offenbar als tolles Material für den Nestbau empfunden. Mit fatalen Folgen für den Nachwuchs!

Beherzt griff ich zu, nahm den kleinen Piepsi in die Hand und zog den beachtlich langen Rest des Fadens aus dem Nistkasten. Die Befreiung war dann fix erledigt. Dank der scharfen Schere meines Schweizer Taschenmessers war der Faden schnell gekappt, das um das Bein gewickelte andere Ende mit einer Nadel gelockert und entfernt. 

Anschließend ging es für Piepsi im Expresstempo zurück in den Nistkasten. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Piepsi nicht noch anderweitig verletzt hat und sich schnell von dem Schreck erholt.

Und ich glaube, ich gönne mir jetzt erstmal ein Rettungsbierchen… 😀 :-).

Pieep pieeep…

Schade, wie schon im letzten Jahr ist der Nistkasten mit der Webcam auch in diesem Jahr als Piepmatz-Wohnung scheinbar nicht sehr begehrt. Um so mehr die am Nachbarbaum angebrachte Variante ohne Webcam, die ehemals den “Rote-Blitze-1”-Cache beherbergte…

Dort wohnt schon seit einigen Wochen ein Meisenpärchen und der Nachwuchs ist sicher bald flügge. Heute Vormittag habe ich mich mal mit der Kamera in die Sonne gesetzt und ein paar hübsche Bilder geknipst. Quasi als Entschädigung für die Webcam, die nur einen leeren Kasten zeigt… 😉

Vermutlich bleibt der Webcam-Kasten leer, weil das Einflugloch zu groß und eigentlich für Spatzen gedacht ist. Die finden wahrscheinlich genug alternative Nistmöglichkeiten in der Umgebung und haben keinen Bock auf Webcam.
Da werde ich in den nächsten Tagen mal den 3D-Drucker bemühen und einen Einsatz für die Öffnung drucken, damit sie die richtige Größe für Meisen bekommt. Dann schaun ‘mer mal.:-)

Foto: Meise im Abflug vom Nistkasten

Nachwuchs versorgt und schnell wieder weg, um Nachschub zu besorgen

Foto:  Meise am Nistkasten

Erstmal gucken, ob alles in Ordnung ist…

Foto: Meise fliegt weg vom Nistkasten

Schnell wieder weg, die Kinders haben Hunger…

Foto: Meise schaut aus dem Nistkasten

Mal gucken, wo die Alten mit dem Futter bleiben…

Sonnenpower nutzen

Provisorien halten ja bekanntlich am besten und am längsten. Trotzdem habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und meinem  Solar-Powerbank-Lader endlich ein vernünftiges Gehäuse spendiert. Die Frau hat seit Wochen gegen den Strippenhaufen unter dem Gartenpavillon protestiert, da kann man(n) sich nicht ewig taub stellen… 😉.

Solarlader und Powerbank im Einsatz

Also startete ich gestern meinen Uralt-PC und entwarf mit FreeCAD  ein schickes Gehäuse. Kurze Zeit später hatte ich das fertige Modell auf dem Monitor. Fix den Slicer gestartet (das ist das Programm, das aus der Modelldatei des CAD-Programmes Daten erzeugt, die der 3D-Drucker auch versteht), den Drucker gestartet und los ging es.

Einige viele Minuten später folgte beim Kontrollblick auf den Drucker aber die Enttäuschung. Offenbar hatte entweder das CAD-Programm oder der Slicer einen schlechten Tag. Und das, obwohl es noch gar nicht Montag war…

Dem im Drucker entstehenden Gehäuse fehlte an einigen Stellen Material, wo eigentlich welches gedruckt werden sollte. Also blieb nur der Abbruch des Druckes und eine Kontrolle des Modells am Rechner. Und siehe da, die Datei mit dem G-Code (das ist der Code, den der Drucker für den Druck benötigt) war fehlerhaft.

Zweiter Versuch. Alles nochmal auf Anfang. Gehäuse im CAD-Programm nochmal zusammengesetzt, durch den Slicer ‘geschoben’ und sicherheitshalber den G-Code angeschaut. Tscha. Da war es wieder, das Problem. Wieder hingen einige Stellen des Gehäuses quasi ‘in der Luft’. Und das ist eher suboptimal, weil das Filament beim Drucken ja nicht in der Luft hängen bleibt, sondern der Schwerkraft folgend nach unten fällt.

Anlauf Nummer drei. Anderen Rechner hochgefahren, anderes Slicer-Programm gestartet, Ergebnis begutachtet und schließlich erneut den Druck gestartet. Gute zwei Stunden später folgte die nächste Enttäuschung. Die Gehäusewände waren jetzt zwar geschlossen, aber die Befestigungen für die Elektronikplatinen waren total verkorkst. Da fehlten die Löcher für die Schrauben und der Gehäuseboden war total uneben. Da war eine Schräge gedruckt, die dort definitiv nicht hingehörte!

Also lag das Problem wohl nicht beim Slicer, sondern FreeCAD hatte Mist produziert. So startete ich den vierten Versuch und konstruierte alles von Grund auf neu und diesmal klappte alles auf Anhieb. Das Gehäuse ist fertig, der Strippenverhau weg und der Hausfrieden gerettet…😉

Elberadeweg 2016

Foto: Elbbrücke in Dömitz

Elbbrücke in Dömitz


Wie fast jedes Jahr, so haben wir uns auch für dieses Jahr vorgenommen, den Elberadweg ein Stück entlang zu radeln.
Geplant war die Strecke von Wittenberge bis Hamburg-Zollenspieker. Eigentlich wollten wir die Tour wieder per Bahn und Rad absolvieren, das heißt, Anreise nach Wittenberge per IC, dann per Rad über Dömitz, Neu Darchau und Lauenburg bis rein nach Hamburg.
Leider war der Wetterbericht nicht sehr optimistisch, was die Großwetterlage anbetraf und wir entschlossen uns dazu, die Anreise besser mit dem Auto zu machen, was sich im Nachhinein auch als gute Entscheidung erwies.

Zwar war das Wetter dann doch viiieeel besser, als vorhergesagt, dennoch war unsere Wahl prima. Durch die veränderte Anreise mussten wir unsere Tour nun aber kurzfristig anpassen, weil wir ja nun immer wieder zum Auto zurückradeln mussten. War aber nicht schlimm, wir planten unsere Touren nun etwas anders.

Von Dömitz aus starteten wir am ersten Tag gegen Mittag nach Lenzen, was ungefähr auf halber Strecke zwischen Wittenberge und Dömitz liegt. Leider war ein großer Teil des Elberadwegs auf der rechten Elbseite wegen Bauarbeiten gesperrt und die Tour verlief zu großen Teilen auf der Straße im Hinterland.
In Lenzen gibt es eine Fähre, wir wechselten einfach die Seite und radelten zurück in Richtung Dömitz.
Wer nicht so fit ist, sollte die “Schwedenschanze” auf der linken Elbseite weiträumig umfahren. Wir waren von der Betreiberin eines Gartencafés zwar schon vorgewarnt worden, dass es dort relativ steile Anstiege gibt, aber die vielen engen Treppen hatten wir nicht erwartet! Die sind per Rad für ungeübte Leute unseren Alters nur schwer zu überwinden. Den Rest der Strecke strampelten wir bei hässlichem Gegenwind durch das Hinterland bis zur Dömitzer Brücke, wo wir wieder die Elbseite wechselten. Am Ende des Tages standen so etwas mehr als 50 Kilometer auf dem Tageskilometerzähler. Übernachtet haben wir in der Pension “Zur Festung”. Einfache Zimmer mit Bad, die Räder durften wir im Haus abstellen, nur die abgezählten zwei Brötchen zum Frühstück waren als Radlerfrühstück doch etwas wenig…

Foto: Glückliche(?) Kühe...

Glückliche Kühe auf den Elbwiesen…


Am zweiten Tag unserer Tour ging es zunächst wieder mit dem Auto zur nächsten Station nach Neu Darchau. Dort übernachteten wir in der Pension Vieregge. Klare Empfehlung! Nette Leute, super Ferienwohnung, prima Frühstück und der Preis war auch voll in Ordnung.

Gegen 10Uhr starteten wir unsere Radrunde. Diesmal wählten wir das Ziel so, dass wir den Wind auf der Rückrunde von hinten hatten – sprich, es ging Richtung Norden nach Bleckede. Dort kamen wir gegen Mittag an und nutzten die Gelegenheit, eine leckere Pizza beim Italiener zu verdrücken.

So gestärkt und mit Rückenwind ging es auf der rechten Elbseite wieder zurück nach Neu Darchau. Generell lässt sich sagen, dass der Weg auf diesem Streckenabschnitt auf der rechten Elbseite schöner ist. Man ist näher am Fluß und fährt oft auf dem Deich, wo man einen schönen Blick auf die Elbaue hat.

Am dritten Tag durften wir unser Auto bis zur Abreise, die am Nachmittag geplant war, auf dem Pensionsgrundstück stehen lassen. Wie schon gesagt, sehr nett, die Leute!
Also ging es nach dem guten und reichlichen Frühstück auf der linken Elbseite nach Hitzacker.

Foto: Storch am Wegrand

Storch am Wegrand


Diese Strecke ist relativ ‘hügelig’, es gibt Anstiege mit bis zu 13% Gefälle. Für uns Flachlandtiroler sind das schon ordentliche Hausnummern. Allerdings… wo es rauf geht, geht es irgendwo auch wieder runter. Ohne viel zu treten zeigte der Tacho über 60km/h an. Das macht Laune!
Und ganz oben gab es noch einen Aussichtsturm mit einer beeindruckenden Aussicht über das Elbland.
Nach einem Käffchen und einem Spaziergang durch Hitzacker setzten wir mit der kleinen Personenfähre ans rechte Elbufer über und radelten am frühen Nachmittag gemütlich wieder zurück nach Neu Darchau. Auch auf diesem Streckenabschnitt radelt man auf der rechten Elbseite näher am Fluß und meistens auf dem Deich.
Mit einem Zwischenstopp in Boizenburg ging es anschließend per Auto weiter nach Lauenburg. Dort bezogen wir Quartier im Hotel “Bellevue”. Die Aussicht auf die Elbe ist dort wirklich genial. Das Zimmer für 88 Euro (inklusive Frühstück, an dem es nichts zu meckern gab) war es weniger. Da haben wir uns schon gefragt, wo die drei Sterne, mit denen das Hotel wirbt, herkommen. Aber für eine Nacht ließ es sich aushalten…
In Lauenburg selbst haben wir nur eine kleine Radrunde durch die Altstadt und für ein paar Fotos über die Brücke auf die andere Elbseite gemacht.

Am nächsten Morgen, dem vorletzten Tag unserer Tour, zeigte es sich, dass unsere Entscheidung mit dem Auto anzureisen, goldrichtig war. Ekliger Wind und Regen am ganzen Vormittag…
So reisten wir nach dem Frühstück direkt nach Hamburg, nicht ohne unterwegs das Elbe-Wehr in Geesthacht zu besichtigen. Sehr beeindruckend, dieses Bauwerk!

Weil unser Zimmer im Hotel “Zollenspieker Fährhaus” am frühen Vormittag logischerweise noch nicht frei war, parkten wir das Auto und fuhren mit dem Bus in die City, um ein paar nötige Einkäufe zu erledigen.
Inzwischen hatte sich auch das Wetter etwas gebessert. Regen gab es zwar keinen mehr, aber dafür wehte eine ordentliche Brise aus nordwestlicher Richtung.
Radlerherz kennt keinen Schmerz! Deshalb nutzten wir die Zeit am Nachmittag noch für eine Runde an der Elbe. Immerhin schafften wir so am Nachmittag und, wie schon geschrieben, bei hübschem Gegenwind, nochmal 25 Kilometer…
Auch hier können wir das Hotel klar weiterempfehlen. Der Preis ist für ein Vier-Sterne-Hotel voll in Ordnung. Die Räder parkten über Nacht in der sicheren Tiefgarage.

Leider ging es am nächsten Morgen nach dem Frühstück dann schon wieder in Richtung Heimat. Eins ist klar: die nächsten Abschnitte Elberadweg warten schon… ;-).

In den nächsten Tagen gibt es noch ein Bilder-Update. Die müssen aber erst gesichtet und bearbeitet werden und das Wetter ist momentan einfach zu schön, um vor dem Rechner zu sitzen….

Idylle unterwegs - Einladung zur Pause

Idylle unterwegs – Einladung zur Pause

Blick vom Aussichtsturm

Blick vom Aussichtsturm

Wohnungssuchende gesichtet…

Foto: Meise am Nistkasten
 
Beim Blick aus dem Fenster habe ich heute viele interessierte Piepmätze auf Wohnungsbesichtung gesehen. Der Makler hatte alle Hände voll zu tun, schließlich gibt es seit gestern zwei zusätzliche freie Wohnungen in 1a-Lage zu mieten ;-).

Wie schon im letzten Jahr gibt es für denjenigen, der den ersten Schnappschuß eines Vogels im von der Nestcam überwachten Kasten präsentiert, eine Flasche Sekt. Allerdings nur für Selbstabholer… ;-).

Der Nistkasten vom Bild dürfte dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Ich habe ihn sozusagen recycled und nun dem ursprünglich vorgesehenen Verwendungszweck zugeführt.

Auch der Kasten mit der Nestcam hatte viele neugierige Besucher, einer hat sich sogar drinnen umgesehen. Es lohnt sich also immer mal wieder ein Blick auf das Video.

Das jede Minute aktualisierte Bild der Nestcam findet ihr hier.

Recycling. Wieder mal :-)

Für ein kleines Bastelprojekt brauche ich einen Batteriehalter für einen AA-Akku. Was liegt da näher, als die Elektronikschrott-Sammlung mal zu durchforsten um zu sehen, ob sich etwas brauchbares finden lässt. Und siehe da, es fanden sich tatsächlich die Batteriekontakte aus dem Gehäuse einer defekten Solarleuchte.
Fünfzehn Minuten später war der erste Entwurf eines Batteriehalters mit FreeCad konstruiert und nochmal zwanzig Minuten später fertig gedruckt.

Leider war er noch nicht ganz perfekt, weil ich mich bei der Konstruktion der Halterung für die Batterieclips auf jeder Seite um zwei Millimeter verrechnet hatte. Für den ersten Versuch war das Teil aber schon ganz brauchbar. Natürlich beließ ich es nicht dabei, obwohl… funktioniert hätte das Ding auch so, sondern korrigierte den Fehler und Nummer Zwei passte perfekt :).
Ihr braucht auch zufällig so ein Ding? Die Vorlage gibt es hier bei Thingiverse.com.

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Foto: Selbst gedruckter Batteriehalter

Doof kannste sein…

… du musst dir nur zu helfen wissen!

Also was tun, wenn man einen Batteriehalter für vier Akkus braucht, aber nur einen für sechs Akkus hat?

Ganz einfach! Man nehme FreeCAD,  entwerfe einen einfachen Zylinder mit den passenden Maßen für einen AA-Akku, drucke sich diesen mit dem 3D-Drucker aus und umwickle ihn mangels Kupferfolie mit Alufolie.

Fertig ist der Akku-Dummy und die Halloween-Deko kann leuchten 😁.

 

Frisch gedruckt ist halb gesprudelt…

Foto: Sprudelstein im GartenBei dieser Überschrift wird sich manch einer fragen, ob bei mir im Oberstübchen noch alles im grünen Bereich ist. Aber da kann ich den geneigten Leser beruhigen – ist alles ok!
Doch wie kommt’s nun dazu?

In unserem Garten steht seit einigen Jahren ein kleiner Sprudelstein, anderswo auch Quellstein genannt. Der plätscherte lange zu unserer Entspannung so vor sich hin und verteilte bei Dunkelheit noch angenehm gelbes Licht. Bis es sich vor einiger Zeit ausgesprudelt hatte. Die kleine Wasserpumpe hatte sich in die ewigen elektrischen Jagdgründe verabschiedet.

Für die Pumpe fand sich schnell passender Ersatz, nur die LED-Beleuchtung tat es ohne ihre Pumpenschwester nicht mehr.Beide hingen nämlich an der gleichen 12V-Stromversorgung, die jetzt fehlte.

Letzte Woche stellte ich die Stromversorgung meiner Pi-Wetterstation auf 12V-Betrieb um und dachte, das wäre eine günstige Gelegenheit, die LED-Beleuchtung des Sprudelsteins davon mit zu versorgen. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne die Beleuchtung gemacht. Die war nämlich inzwischen auch verschieden und zog bei 0.5V schon 300mA… also war das auch ein Satz mit X.

Nach kurzer Recherche im Netz der Netze fand sich tatsächlich in einem Onlineshop eine passende neue Beleuchtung und die wurde auch umgehend geordert. Gestern lag das Päckel dann endlich in der Paketbox.

Nach dem Auspacken wich die Freude kurzzeitig erstmal einem kleinen Frust. Der Anschluß für den Wasserschlauch war nämlich bei der neuen Beleuchtung viel zu klein im Durchmesser. Da hätte ich den Schlauch nie festbekommen. Ein dünnerer Schlauch war auch keine Option, dann hätte er nämlich an der Pumpe nicht gepasst.
Kleiner Pluspunkt: Bei der neuen Beleuchtung war der Schlauchanschluß nicht fest angegossen, wie beim alten Modell, sondern nur angesteckt.

Foto: alte Sprudelsteinbeleuchtung

Alte LED-Beleuchtung mit 20mm Anschlußstutzen für den Wasserschlauch


Frei nach dem Motto “Dem Inschenör is nüscht zu schwör” setzte ich mich deshalb an den Laptop und konstruiere mir einen kleinen, aber feinen Adapter. 30 Druckminuten später lag der dann vor mir und siehe da — er passte sogar super 😉 !

Und nun sprudelt und leuchtet es wieder zu unserer Entspannung vor sich hin. Nur nicht mehr in gelb, sondern in strahlendem Weiß :-).

Und die Moral von der Geschicht: Ohne 3D-Drucker hätte ich wieder vor einem mächtigen Problem gestanden und sicher stundenlang rumgefriemelt, um dann eine total wacklige Behelfskonstruktion zu basteln, die mir noch mehr graue Haare auf die Platte gebracht und dann doch mehr nur recht als schlecht funktioniert hätte…

Fazit: Wieder ein Beweis dafür, dass sich die Anschaffung des Drucker mehr als gelohnt hat :).

Bild: selbst konstruierter Adapter

Der neue selbst konstruierte Schlauchanschluss für die Beleuchtung

Neues aus dem Drucker

Foto: Wandhalterung für Bohrer

Am Wochenende hat mich mal wieder etwas die Aufräumwut gepackt. Das passiert (leider) viel zu selten. Diesmal waren es die Bohrer, die im Weg rumlagen. Ich hatte schon länger daran gedacht, mir eine Wandhalterung dafür zu drucken. Dann hat man auch gleich immer gut im Blick, wenn mal einer fehlt.
Allerdings waren die Temperaturen der letzten Wochen nicht dazu angetan, mich an den Rechner zu treiben und ein 3D-Modell zu basteln. Bei mehr als 30°C macht das auch echt keinen Spaß.

Letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Vor das Erfolgserlebnis setzten die CAD-Götter aber wie immer erstmal den Schweiß.
Den ersten Entwurf startete ich mit FreeCAD in der Version 0.15. Bisher habe ich damit schon einige Sachen entworfen. Allerdings ist das Programm ziemlich … naja, eigentlich sogar ziemlich viel mit Fehlern ausgestattet.
Diesmal gab ich schon relativ zeitig auf, weil beim Zeichnen einer Skizze immer das Raster, das eigentlich als Zeichenhilfe dienen soll, jedes mal nach dem Zeichnen einer Linie verschwand und auch nicht wieder auftauchen wollte.
OK, FreeCAD kostet nix und ist in der aktuellen Version ja noch voll in der Entwicklung. Vielleicht saß der Fehler ja auch vor dem Monitor und man muß ganz anders an so eine Zeichnung rangehen, als ich das tat. Ich werde es auf jeden Fall weiter probieren. Am Sonntag wollte ich allerdings vorrangig ein handfestes Ergebnis sehen.

Nächster Versuch: Autodesk Fusion 360
Da gibt es seit einiger Zeit ein Lizenzmodell, dass Maker (auch so ein schöner Begriff ;-)) das Programm ein Jahr für den privaten Zweck kostenfrei nutzen dürfen. Also die Megabytes runtergeladen und installiert. So richtig warm wurde ich mit dem Programm aber vorläufig auch nicht. Alles in englischer Sprache und dann auch noch neu… nee, das braucht auch Zeit zum Einarbeiten und die wollte ich mir nicht nehmen.

Dritter Versuch: Autodesk 123 Design

Das hatte ich auch schon länger nicht mehr verwendet, aber damit hatte ich dann ziemlich schnell meine Halterung als 3D-Modell im Rechner.
So schaffte ich es sogar noch, das Modell trotz der vorhergesagten vier Stunden Druckzeit an die Wand zu bringen :-).

Und wenn ich jetzt noch den 8mm-Steinbohrer finde, der in der Reihe momentan fehlt, ist alles gut :D.

Das Modell zum Nachdrucken findet ihr übrigens bei thingiverse.com: http://www.thingiverse.com/thing:981335

Und nochwas: Englisch ist nicht unbedingt meine Stärke. Falls mir jemand mit einer besseren Übersetzung bei Thingiverse helfen kann… immer her damit 😉

Upcycling Nummer 3: Handy laden zum Nulltarif :-)

Vor einiger Zeit bekam ich von einem netten Kollegen ein Solarmodul geschenkt, welches bisher mehr oder weniger unbeachtet im Garten stand. Gelegentlich nutzte ich es in Verbindung mit einem Akku zur Versorgung eines CB-Funkgerätes.
Allerdings geschah das nur sehr selten und ich dachte mir, dass man das doch öfter nutzen müsste. Also wurden aus ein paar aus alten elektronischen Geräten ausgelötete Bauelemente aus der Bastelkiste geholt und flux auf eine Lochrasterplatine gelötet. Heraus kam ein 5V-Spannungsregler, der die 15V vom Solarmodul auf verträgliche 5V herunterregelt und bei ausreichend Sonnenschein über einen USB-Anschluß ein herkömmliches Akkupack lädt.

Damit kann ich dann abends das Handy (fast) zum Nulltarif wieder aufladen :-).

Und falls die Sonne mal nicht scheint: Das Akkupack hat eine Kapazität von 10 Ah, da lassen sich 1-2 Regentage locker überbrücken :-).

Foto: Solarzelle

Foto: Spannungsregler

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Messung vom 28.08.2016, 20:46

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Luftdruck: 1016.17 hPa


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Sonnenuntergang (MEZ): 19:05

Mal schauen, ob das was wird: Bierbrot im Dopf…😃 pic.twitter.com/ofms…

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